Das Amt Spreenhagen ist ein 1992 gebildetes Amt im Landkreis Oder-Spree des Landes Brandenburg, in dem sich ursprünglich sieben Gemeinden im damaligen Kreis Fürstenwalde zu einem Verwaltungsverbund zusammengeschlossen hatten. Sitz der Amtsverwaltung ist die Gemeinde Spreenhagen. Durch Eingliederungen und Gemeindezusammenschlüsse hat sich die Zahl der amtsangehörigen Gemeinden auf drei Gemeinden reduziert.

Geographische Lage Das Amt Spreenhagen liegt im Westen des Landkreises Oder-Spree und grenzt im Westen an die amtsfreie Stadt Königs Wusterhausen (Landkreis Dahme-Spreewald) und an den Bezirk Treptow-Köpenick (Berlin), im Norden an die amtsfreie Stadt Erkner und die amtsfreie Gemeinde Grünheide (Mark), im Osten an die amtsfreie Stadt Fürstenwalde/Spree und im Süden an das Amt Scharmützelsee, die amtsfreie Stadt Storkow (Mark) und die amtsfreie Gemeinde Heidesee (Landkreis Dahme-Spreewald). Nächstgelegene Bahnstrecken sind die Bahnstrecke Grunow–Königs Wusterhausen und die Bahnstrecke Berlin–Guben.

Gemeinden und Ortsteile Das Amt Spreenhagen verwaltet drei Gemeinden:

Gosen-Neu Zittau mit den Ortsteilen Gosen, Neu Zittau, Burig und Steinfurt Rauen Spreenhagen mit den Ortsteilen Braunsdorf, Hartmannsdorf, Neuhartmannsdorf, Lebbin und Markgrafpieske

Geschichte Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte der Bildung des Amtes Spreenhagen am 20. Juli 1992 seine Zustimmung. Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 31. Juli 1992 festgelegt. Das Amt hat seinen Sitz in der Gemeinde Spreenhagen und bestand zunächst aus sieben Gemeinden im damaligen Kreis Fürstenwalde:

Braunsdorf Gosen Hartmannsdorf Markgrafpieske Neu Zittau Rauen Spreenhagen

Zum 31. Dezember 2001 wurde Braunsdorf in die Gemeinde Spreenhagen eingegliedert. Zum 31. Juli 2002 bildeten die Gemeinden Hartmannsdorf und Spreenhagen die neue Gemeinde Spreenhagen. Zum 26. Oktober 2003 wurde die Gemeinde Markgrafpieske per Gesetz in die Gemeinde Spreenhagen eingegliedert, und die Gemeinden Gosen und Neu Zittau bildeten die neue Gemeinde Gosen-Neu Zittau. Damit bestand das Amt Spreenhagen aus nur noch drei Gemeinden.

Bevölkerungsentwicklung Jahr Einwohner 1992 6 682 1995 6 922 2000 7 785 2005 8 152 2010 8 289 2015 8 263 Jahr Einwohner 2020 8 803 2021 8 878 2022 8 674 2023 8 711 2024 8 636 2025 8 585 Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. DezemberHistorisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oder-Spree. S. 12–13Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022

Amtsdirektor 1992–2023: Hans-Joachim Schröder seit 2024: Sascha Sefeloge

Schröder wurde am 11. April 2016 durch den Amtsausschuss für seine vierte achtjährige Amtsperiode gewählt. Sefeloge wurde im Oktober 2023 durch den Amtsausschuss für eine achtjährige Amtszeit gewählt.

Weblinks

Website des Amtes Spreenhagen

Einzelnachweise Hauptsatzung des Amtes Spreenhagen vom 2. März 2009 PDF

Bildung der Ämter Nordwestuckermark, Kremmen, Spreenhagen, Oder-Welse, Prenzlau-Land, Am Senftenberger See, Schipkau und Werder. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 20. Juli 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 58, 12. August 1992, S. 1015/6. Eingliederung der Gemeinde Braunsdorf in die Gemeinde Spreenhagen. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 30. November 2001. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, Nummer 51, 19. Dezember 2001, S. 879 PDF. Bildung einer neuen Gemeinde Spreenhagen. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 15. Mai 2002. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, Nummer 25, 19. Juli 2002, S. 606 PDF. Sechstes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Oder-Spree und Spree-Neiße (6.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003, Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S. 93

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