Digital Peer Publishing (DiPP) war eine Initiative für Innovation in der wissenschaftlichen Kommunikation. Sie bildete ein Netzwerk aus elektronischen Zeitschriften, deren Herausgeberschaft an wissenschaftlichen Institutionen verankert ist. Die organisatorische und technische Betreuung lag beim Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen.
Chronologie 2003: Ausschreibung zur Initiierung und Förderung des Aufbaus von Open-Access-E-Journals im Land Nordrhein-Westfalen. 2004: Förderung von zunächst 8 elektronischen Zeitschriften durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW. 2004: Aufbau einer Publikationsinfrastruktur (DiPP-Plattform). 13. Dezember 2004: Die Initiative DiPP geht offiziell mit ersten Ausgaben online. 2025: Einstellung des Services
Lizenzen Der freie Zugang zu den Publikationen wird durch die mehrstufige Digital Peer Publishing Lizenz geregelt. Sie dient der konsequenten Umsetzung des Open-Access-Ansatzes. Für die im Rahmen der DiPP-Plattform entwickelte und verwendete Software kommt überwiegend die „Deutsche freie Software Lizenz“ zur Anwendung.
Teilnehmende Zeitschriften
Afrikanistik online, archimaera architektur.kultur.kontext.online, Brains, Minds & Media, Constructions, e-learning and education (eleed), German Risk and Insurance Review, Journal of Intellectual Property, Information Technology and E-Commerce Law, Journal of Virtual Reality and Broadcasting (JVRB), language@internet, Logistics Journal (referierter Teil), Logistics Journal (nicht referierter Teil), RTejournal – Forum für Rapid Technologie, Social Work & Society, zeitenblicke, Zeitschrift für Zukunftsforschung
Weblinks Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen
Kategorie:Wissenschaftspolitik Kategorie:Digitale Medien