mini|hochkant|Kirche in Unterwiesenbach Wiesenbach ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Günzburg. Die Gemeinde ist Mitglied der Krumbach. Einen gleichnamigen Ort gibt es nicht.
Geografie Wiesenbach liegt in der Region Donau-Iller. Es gibt drei Gemarkungen und vier Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben): Oberegg (Dorf) Oberwiesenbach (Pfarrdorf) Unterwiesenbach (Kirchdorf) mit Sausenthal (Dorf)
Geschichte Bis zur Gemeindegründung Der Ortsadel der Wiesenbacher verkaufte seinen Besitz 1398 an die Grafen von Kirchberg. Im Jahr 1447 kam Wiesenbach zum Reichsstift Kloster Roggenburg. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden Oberwiesenbach und Unterwiesenbach.
Eingemeindungen Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Mai 1978 die Gemeinden Oberegg und Oberwiesenbach in die Gemeinde Unterwiesenbach eingegliedert.
Namensänderung Am 31. Oktober 1978 wurde der Name der Gemeinde Unterwiesenbach amtlich in Wiesenbach geändert.
Einwohnerentwicklung Bevölkerungsentwicklung Jahr1840190019391950196119701987199119952000200520102015 Einwohner 7917288011230870841845897904907972994963 Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 863 auf 983 um 120 Einwohner bzw. um 13,9 %.
Politik Gemeinderat Der Gemeinderat hat acht Mitglieder. Bei der Kommunalwahl 2020 entfielen jeweils vier Sitze auf die Freie Wählergruppe Wiesenbach (FWW, 54,6 %) und die Unabhängigen Wähler Wiesenbach (UWW, 45,4 %).
Bürgermeister seit Abschluss der Gemeindereform waren: 1978–1982: Anton Müller 1982–1983: Ludwig Negele kommissarisch bis zur Wahl 1983–1984: Blasius Müller 1984–2002: Fritz Birle (Freie Wählergruppe) 2002–2020: Ilse Thanopoulos (Freie Wählergruppen)
Bürgermeister Erster Bürgermeister ist seit 1. Mai 2020 Gilbert Edelmann, gemeinsam von Freier Wählergemeinschaft und Unabhängigen Wählern nominiert und am 15. März 2020 mit 95,5 % der Stimmen gewählt.
Wappen
Baudenkmäler
Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft 2023 gab es 112 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort, 487 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort und 8 Arbeitslose. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. 2020 bestanden 23 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 726 ha.
Söhne und Töchter der Gemeinde Eugen Wohlhaupter (1900–1946), geboren in Unterwiesenbach, deutscher Rechtshistoriker Josef Spies (1906–1985), geboren in Oberwiesenbach, Politiker (CSU), Bundestagsabgeordneter
Weblinks
Gemeinde Wiesenbach
Einzelnachweise
Kategorie:Gemeindegründung 1818