Röfingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Günzburg in Bayern. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Haldenwang. mini|Röfingen von Südosten, im Hintergrund Burgau mini|Innenansicht der Pfarrkirche St. Margareta in Röfingen

Geografie Die Gemeinde liegt in der Region Donau-Iller und umfasst die Gemarkungen Roßhaupten und Röfingen. Das Pfarrdorf Röfingen und das Kirchdorf Roßhaupten sind die zwei Gemeindeteile der Gemeinde Röfingen.

Geschichte Bis zur Gemeindegründung Röfingen liegt historisch in der Markgrafschaft Burgau, die von 1301 bis zum Frieden von Preßburg im Jahr 1805 dem Haus Habsburg gehörte. Im Vertragswerk von 1805 fiel die ganze Markgrafschaft an das Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Röfingen.

Fusion Im Zuge der Gebietsreform schlossen sich am 1. Juli 1972 die Gemeinden Röfingen und Roßhaupten zusammen.

Einwohnerentwicklung 1961: 1113 Einwohner, davon 330 in Roßhaupten 1970: 1135 Einwohner, davon 353 in Roßhaupten 1987: 1099 Einwohner 1991: 1139 Einwohner 1995: 1159 Einwohner 2000: 1181 Einwohner 2005: 1158 Einwohner 2010: 1099 Einwohner 2015: 1090 Einwohner 2020: 1156 Einwohner 2025: 1209 Einwohner Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1083 auf 1145 um 62 Einwohner bzw. um 5,7 %.

Politik Bürgermeister ist seit dem 1. Mai 2026 Mathias Endres. Der Sportwissenschaftler wurde von Bürger Liste und UWR/R als gemeinsamer Kandidat nominiert undhttps://wahlen.vgem-hw.de/kommunalwahl_2026/buergermeisterwahl/ergebnisse_gemeinde_09774178.html erhielt knapp 85 Prozent der gültigen Stimmen. Damit tritt Endres die Nachfolge von Hans Brendle an (2014–2026).

Der Gemeinderat hat zwölf Mitglieder. Bei derhttps://wahlen.vgem-hw.de/kommunalwahl_2026/gemeinderatswahl/ergebnisse_gemeinde_09774178.html Gemeinderatswahl 2026 entfielen auf die Bürger Liste (43,4 Prozent) und auf die UWR/R (41,6 Prozent) jeweils fünf Mandate. Die AfD zog erstmals mit zwei Personen in den Gemeinderat ein.

Wappen

mini|Pfarrkirche St. Margareth in Röfingen

Baudenkmäler

Bodendenkmäler

Wirtschaft und Infrastruktur Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft 2022 gab es 240 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort, 549 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort und 15 Arbeitslose. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Im Jahr 2020 bestanden zudem 11 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 315 ha.

Bildung Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2024): Kindergärten: 50 Kindergartenplätze Krippe: 15 Kinderkrippenplätze Grundschule: 164 Schüler und 15 Lehrer (Stand: 2022/23)

Weblinks

Gde. Röfingen

Einzelnachweise Bayerisches Landesamt für Statistik. Statistik kommunal 2021: Gemeinde Röfingen 09 774 178 Eine Auswahl wichtiger statistischer Daten

Kategorie:Ort im Landkreis Günzburg Kategorie:Ort in Oberschwaben Kategorie:Gemeindegründung 1818 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)