Hermann Bauch (* 17. März 1856 in Heidersdorf bei Nimptsch in der Provinz Schlesien; † 3. Mai 1924 in Polkwitz, Landkreis Glogau, Provinz Niederschlesien) war ein schlesischer Mundartdichter.

Leben Hermann Bauch war der Sohn eines Handwerkers. Er absolvierte das Lehrerseminar in Breslau und war anschließend als Lehrer in Baumgarten bei Frankenstein und später in der Taubstummenanstalt Breslau tätig. Nach seinem Mittelschul- und Rektoratsexamen war er ab 1894 in Breslau als Schulleiter tätig. Von 1913 bis 1924 gab er den Kalender Der Gemittliche Schläsinger mit heraus.

Werke Er ist als Verfasser verschiedener mundartlicher Gedichte und Humoresken bekannt. Sein wohl bekanntestes Gedicht dürfte das Gedicht vom „Sträselkucha“Sträselkucha von Herrmann Bauch sein. Das Gedicht gehörte vor 1945 in Schlesien zum Lehrplan an den Volksschulen.

Quietschvergnügt (Humoresken und Gedichte) – 1886Quietschvergnügt = schnoken in schlesischer Mundart ’s Monopol oder Knupp muuß ma hoan – 1886 Huch de Schläsing! – 1893 Tälsches Vulk (Humoreske) – 1896 Juchhe und o weh! – 1900 Rübezoahl und de biese Sieben oder Wie der Rübezoahl ’m Schneider Lichtebloo aus Pitterschwale zum Schützenfeste uff Brassel verhulfen hoot – 1900 Uff’m Durfe is schien! – 1902 Plomp uff de Stoadt! – 1902 Schläsch ihs Trumpf! – 1906 Immer fidel! – 1909 Frisch vo der Laber – 1923 Heemteblumen aus’m schläschen Dichtergoarten – 1923 Heemteklänge – 1924 Erzählungen und Gedichte in schlesischer Mundart – Breslau : Görlich

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Einzelnachweise

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