Heinz Schimmelpfennig (* 12. März 1905 in Arys, Masuren; † 1. Dezember 1983 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Verwaltungsjurist.
Leben Vater und Großvater von Schimmelpfennig waren Richter am Oberlandesgericht Königsberg. Nach dem Abitur am Altstädtischen Gymnasium studierte Heinz Schimmelpfennig an der Albertus-Universität Rechtswissenschaft. Wie sein Vater und Großvater wurde er im Sommersemester 1923 im Corps Masovia aktiv.Kösener Corpslisten 1996, 98/1080 Mit einer rechts- und staatswissenschaftlichen Doktorarbeit über die Clausula rebus sic stantibus wurde er 1929 zum Dr. jur. promoviert.Dissertation: Die clausula rebus sic stantibus in der Aufwertungsrechtsprechung des Reichsgerichts. Nach den Examen trat er in die Provinzialverwaltung Ostpreußen. Am Zweiten Weltkrieg nahm er als Hauptmann der Panzertruppe teil. Bis 1945 war er unter Reinhart Bezzenberger Landesrat in Königsberg (Preußen). In der Nachkriegszeit kam er über Stuttgart und Heidelberg nach Mannheim. Dort wurde er Direktor der Großhandels- und Lagerei-Berufsgenossenschaft. Am 25. August 1972 (wohl zur Pensionierung) erhielt er das Große Bundesverdienstkreuz.Ordenskanzlei des Bundespräsidialamts (2019) Nach der Pensionierung übersiedelte er mit seiner Frau nach Frankfurt.H. Stange: Heinz Schimmelpfennig. Altmärker-Masuren-Zeitung 74 (WS 1983/84), S. 2135 f.
Einzelnachweise
Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert) Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:Hauptmann (Heer der Wehrmacht) Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Kategorie:Absolvent der Albertus-Universität Königsberg Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1905 Kategorie:Gestorben 1983 Kategorie:Mann