Der Handball-FDGB-Pokal der Frauen wurde mit der Saison 1985/86 zum 16. Mal ausgetragen. Beim Endrunden-Turnier in Frankfurt (Oder) errangen die Gastgeberinnen vom ASK Vorwärts ihren vierten Titel nach 1981, 1982 und 1984. Die Frankfurterinnen schafften nach 1982 zum zweiten Mal das Double. Dadurch sicherte sich der TSC Berlin mit dem zweiten Rang, die Teilnahme am Europapokal der Pokalsieger.

Teilnehmende Mannschaften Für den FDGB-Pokal hatten sich folgende 64 Mannschaften qualifiziert: DDR-Oberligadie 10 Vereine der Saison 1985/86 DDR-Ligadie 24 Vereine der Saison 1985/86 Bezirksvertreter die 25 Vereine aus der Saison 1984/85 (Meister, Pokalsieger bzw. Pokalfinalisten)die 5 DDR-Liga Absteiger der Saison 1984/85 ASK Vorwärts Frankfurt/O. SC Leipzig SC Magdeburg TSC Berlin (TV) SC Empor Rostock TSG Wismar BSG Sachsenring Zwickau BSG Umformtechnik Erfurt BSG Lokomotive Rangsdorf TSG Calbe

Staffel Nord BSG Einheit/Sirokko Neubrandenburg SC Empor Rostock II TSC Berlin II ASK Vorwärts Frankfurt/O. II BSG Motor Mitte Magdeburg BSG FIKO Rostock BSG Chemie “W.-P.-St.” Guben BSG Motor Hennigsdorf BSG EAW Treptow BSG Chemie PCK Schwedt BSG Schiffselektronik Rostock SG Lok/Motor Süd-Ost Magdeburg

Staffel Süd BSG Halloren Halle SC Leipzig II SC Magdeburg II BSG Post Halberstadt BSG Wismut Schneeberg BSG Blaue Schwerter Meißen BSG Turbine Leipzig HSG TU Dresden BSG Fortschritt Weißenfels BSG Fortschritt Cottbus BSG Traktor Lommatzsch BSG Finanzen GothaBezirk Rostock HSG Wissenschaft Wismar HSG Wissenschaft Greifswald Bezirk Schwerin BSG Aufbau Hydraulik Schwerin BSG Lokomotive Bützow Bezirk Neubrandenburg BSG Einheit/Sirokko Neubrandenburg II BSG Traktor Lychen Bezirk Potsdam HSG PH Potsdam BSG Motor Falkensee Ost-Berlin BSG Ajax Köpenick HSG Humboldt-Uni Berlin Bezirk Frankfurt (Oder) BSG Stahl Eisenhüttenstadt ASG Vorwärts Strausberg Bezirk Magdeburg BSG Post Magdeburg BSG Einheit-Empor Zerbst Bezirk Halle BSG Union Halle-Neustadt BSG Halloren Halle II Bezirk Leipzig HSG DHfK Leipzig BSG Motor Leipzig-Lindenau BSG Lokomotive Delitzsch Bezirk Cottbus BSG Chemie Weißwasser Bezirk Dresden BSG Lokomotive Dresden BSG Chemie Radebeul Bezirk Karl-Marx-Stadt BSG Motor Schönau BSG Sachsenring Zwickau II Bezirk Erfurt BSG Fortschritt Heiligenstadt BSG Obertrikotagen Apolda Bezirk Gera BSG Lokomotive Gera BSG Glaswerk Jena Bezirk Suhl HSG TU Ilmenau BSG Plasta Sonneberg

Modus An der ersten Hauptrunde nahmen die Mannschaften aus der DDR-Liga und die qualifizierten Bezirksvertreter teil. Ab der zweiten Hauptrunde kamen dann die fünf Betriebssportgemeinschaften bzw. Sportgemeinschaften aus der DDR-Oberliga dazu. Nach den vier Hauptrunden, die im K.-o.-System ausgespielt wurden, spielten die besten vier Mannschaften in einem Qualifikationsturnier ebenfalls im K.-o.-System den Teilnehmer für das Endrunden-Turnier aus. In allen Runden hatten die Bezirksvertreter Heimvorteil gegenüber höherklassigen Mannschaften. Im Endrunden-Turnier, welches im Modus „Jeder gegen Jeden“ ausgetragen wurde, traf der Sieger des Qualifikationsturniers auf die gesetzten fünf Sportclub Mannschaften aus der DDR-Oberliga.

1. Hauptrunde

2. Hauptrunde

3. Hauptrunde

4. Hauptrunde

Qualifikationsturnier in Görlitz Halbfinale

Spiel um Platz 3

Endspiel

Qualifikant für das Endrunden-Turnier

Endrunde Hauptspielort der Endrunde, die vom 26. bis 30. Mai 1986 ausgetragen wurde, war die Ernst-Kamieth-Halle in Frankfurt (Oder). Jeweils zwei Spiele wurden in der Sporthalle der 9. Polytechnischen Oberschule (POS) in Eisenhüttenstadt am Diesterwegring und in Beeskow ausgetragen.

Spiele 1. Spieltag:

2. Spieltag:

3. Spieltag:

4. Spieltag:

5. Spieltag:

Abschlusstabelle

FDGB-Pokalsieger 1. ASK Vorwärts Frankfurt/O. 50px|Logo vom ASK Vorwärts Frankfurt/O. Tor: Ramona Grobmann, Heidrun Quittkat, Wenke Fürst Feldspielerinnen: Marion Schulz (9/–), Sybille Wagner (9/1), Evelyn Hübscher (14/–), Denise Lehmann (5/–), Katrin Krüger (31/10) , Silke Thiel (8/–), Ulrike Noßbach (13/1), Andrea Hellmich (4/1), Karen Heinrich (5/–), Kathrin Stauber (1/–), Bianca Urbanke (6/1), Miriam Niemann – (Tore/7 m) Trainer: Wolfgang Pötzsch und Dietmar Schmidt

Torschützenliste Torschützenkönigin des Endturniers wurde Kerstin Nindel vom SC Leipzig mit 35 Toren. Spieler Verein Tore / 7m 1. Kerstin Nindel SC Leipzig 35 / 13 2. Katrin Krüger ASK Vorwärts Frankfurt/O. 31 / 10 3. Cordula David TSC Berlin 29 / 17 4. Heike Dekarz TSC Berlin 27 / – Katja Kittler SC Empor Rostock 27 / 11 6. Iris Knaak SC Empor Rostock 24 / 10 7. Ines Zimmermann SC Leipzig II 22 / 12 8. Kerstin Rast SC Magdeburg 20 / 6

Literatur

#1985/86 Kategorie:Handballsaison 1985/86 Kategorie:Sportveranstaltung in Frankfurt (Oder)