Robert Meixner (* 5. Dezember 1909; † 4. Januar 1999) war bayerischer Staatsbeamter und von 1968 bis 1974 Regierungspräsident des bayerischen Regierungsbezirks Unterfranken.

Leben Robert Meixner war Bankdirektorssohn aus Nürnberg und studierte Jura in Erlangen.Unterfränkische Geschichte: Von der Eingliederung in das Königreich Bayern bis zum beginnenden 21. Jahrhundert, Band 5. S. 475. Er promovierte 1935 über „Das Arbeitshaus in der Gegenwart und in der Zukunft.“Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Im Zweiten Weltkrieg war er Beamter des deutschen Besatzungsregimes in Frankreich. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er bayerischer Staatsbeamter. In seine Amtszeit als Regierungspräsident in Unterfranken fielen die Anfänge der Gebietsreform in Bayern ab 1971. Mit 65 Jahren übergab er das Amt an Philipp Meyer. Im Ruhestand machte er gegenüber zwei Kriminalbeamten des LKA Düsseldorf die Aussage, dass es in Frankreich während des Zweiten Weltkriegs Hinweise auf einen systematischen Massenmord an Juden gegeben habe; eine Aussage, die er vor Gericht nicht mehr wiederholte.Ahlrich Meyer: Täter im Verhör: die „Endlösung der Judenfrage“ in Frankreich 1940-1944. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2005.

Ehrungen Ehrensenator der Hochschule für Musik Würzburg Bayerischer Verdienstorden 1973: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland

Einzelnachweise

Kategorie:Beamter (Bayern) Kategorie:Regierungspräsident von Unterfranken Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens Kategorie:Ehrensenator der Hochschule für Musik Würzburg Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1909 Kategorie:Gestorben 1999 Kategorie:Mann