Oswald Causin (* 29. Mai 1893 in Düsseldorf; † 27. Mai 1953 in Helmarshausen) war ein deutscher Künstler und Bildhauer.NachlassPorträt von Marianne, Hans-Otto und Gisela D'ham, 1928
Causin war eines von fünf Kindern eines Düsseldorfer Fabrikdirektors. Ab dem 15. Lebensjahr lernte er an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf den Umgang mit Plastilin und Gips und den Gips- und Bronzeguss. Nachdem Causin 1921 eine Büste der damals schwerkranken Tochter Ilse von Walter Renard, einem Unternehmer aus Neuss, angefertigt hatte, führte dieser Causin in die Neusser Gesellschaft ein und verschaffte ihm viele neue Aufträge. Causin ließ sich in Neuss an der Parkstraße nieder. Im Oktober 1944 wurde er ausgebombt. Der herzkranke Causin zog mit seiner ebenfalls kranken Frau nach Helmarshausen. Er verstarb an einem Schlaganfall und ist in dem hessischen Dorf beerdigt.
mini|Der Eierdieb Von Causin stammen Porträts, Grabmale und auch Hausreliefs. Die Kriegerdenkmäler für Gefallene des I. Weltkrieges in Kaarst und in der Pfarrkirche St. Stephanus in Neuss-Grefrathhttp://www.denkmalprojekt.org/2012/grefrath_st-stephanus_stadt-neuss_rhein-kreis-neuss_wk1_wk2_nrw.html wurden ebenso von ihm geschaffen, wie das Ehrenmal 1914–18 am Lindenplatz im Neusser Stadtteil Weckhoven, eingeweiht 1927, wurden von Causin entworfen und geschaffen.http://www.denkmalprojekt.org/2017/neuss-weckhoven_rhein-kreis-neuss_nrw_1.html Bekannt ist der Eierdieb im Alten Stadtgarten aus Bronze, durch Bürgerspenden mitfinanziert und am 21. Juli 1934 enthüllt.http://www.karl-heinz-burghartz.de/plaintext/unsere-stadt/wussten-sie-schon/der-eierdieb/index.html Das Clemens-Sels-Museum in Neuss widmete ihm 2002 eine Ausstellung.
Literatur
Einzelnachweise
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