Jochen Köppel (auch Jochen Koeppel; * 1929 in DelitzschLaut Deutsches Literaturarchiv Marbach am 28. Januar 1930 geboren. Datenbank (Kallias) abgerufen am 25. Oktober 2018.; † 1993Laut Gemeinsame Normdatei 1930 geboren und 1994 gestorben. Abgerufen am 26. Oktober 2018.) war ein deutscher Schauspieler, Hörspielsprecher und Autor.

Wirken Jochen Köppel wirkte zunächst in der DDR (seinerzeit meist unter dem Namen Koeppel) als Autor und Darsteller. Aus seiner Feder stammt beispielsweise das Schauspiel Heiße Eisen, welches im Jahr 1959 von den Städtischen Bühnen Magdeburg uraufgeführt und dessen Aufzeichnung später vom Deutschen Fernsehfunk ausgestrahlt wurde. 1959 wurde ihm der Literaturpreis des FDGB verliehen. Zu Beginn der 1960er Jahre hatte er die ersten Rollen in Spielfilmen der DEFA und des Deutschen Fernsehfunks.

Gegen Ende der 1960er Jahre wechselte Jochen Köppel in die Bundesrepublik. Er trat in der Folge als Schauspieler meist in deutschen Fernsehserien auf, engagierte sich als Hörspielsprecher und wirkte als Drehbuchautor für Fernsehsendungen und auch Hörspiele.

Filmografie (Auswahl) 1961: Modell Berta (Fernsehfilm) 1961: Schneewittchen 1962: Das hat mit Liebe nichts zu tun (Fernsehfilm) 1971: Percy Stuart (Fernsehserie, 1 Folge) 1972: Grün ist die Heide 1972: Tatort: Rechnen Sie mit dem Schlimmsten (Fernsehreihe) 1972–1975: Im Auftrag von Madame (Fernsehserie, 14 Folgen) 1973: Die Kriminalerzählung (Fernsehserie, 1 Folge) 1974–1977: Sonderdezernat K1 (Fernsehserie, 2 Folgen) 1975: Der Stechlin (Fernseh-Dreiteiler) 1975: Tatort: Kurzschluß (Fernsehreihe) 1975: Tatort: Mordgedanken (Fernsehreihe) 1976: PS (Fernsehserie, 1 Folge) 1977: Die drei Klumberger (Fernsehserie, 3 Folgen) 1980–1981: I. O. B. – Spezialauftrag (Fernsehserie, 2 Folgen)

Hörspiele (Auswahl) 1971: Friederike Mayröcker: Für vier – Regie: Hans Rosenhauer 1971: Ludwig Harig: Versammelt Euch, daß ich Euch verkündige, was Euch begegnen wird in künftigen Zeiten – Regie: Heinz Hostnig 1972: Marianne Eichholz: Großes Schnarchen eines Wappentieres – Regie: Hans Rosenhauer 1972: Peter Hoch: Ende gut, alles gut – Regie: Heinz Hostnig 1972: Veit Erlmann und Edgar Piel: Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen – Regie: Veit Erlmann und Edgar Piel 1973: Carl-Otto Evers: Seemann Robinson Kreutznaer aus Hull – Regie: Hans Rosenhauer 1973: Michael Scharang: Warum die kluge Else, die kluge Gretel und das Katherlieschen vorderhand Lesbierinnen sein wollen – Regie: Hans Rosenhauer 1974: Hubert Wiedfeld: Wernicke. Eine Familienserie (4. Folge: Laß man Paul, wer arbeitet, dem vergehn die Hundsgedanken) – Regie: Heinz Hostnig 1976: Raymond Queneau: Der Flug des Ikarus (1. Teil) – Regie: Otto Kurth* 1977: Wolfgang Weyrauch: Orientierungspunkte – Regie: Otto Kurth 1978: Roderich Feldes: Hebbel (1. Teil: Die Reise an den Rand des Willens) – Regie: Hans Rosenhauer 1978: Roderich Feldes: Hebbel (2. Teil: Die Einschläferung des Gehirnraubtiers) – Regie: Hans Rosenhauer 1981: Peter Tegel: Die Entscheidung – Regie: Anton Gill 1981: Wolfgang Graetz: Der Rückfall – Regie: Hans Rosenhauer

Werke (Auswahl) Jochen Köppel: Heiße Eisen. Leipzig. VEB Friedrich Hofmeister. 1959 Jochen Köppel: Die Sache mit dem Fußball. Berlin. Henschelverlag. 1961 Jochen Köppel und Paul Volkmann: KS 5 fällt aus. Fernsehspiel. 1963 Jochen Köppel und Jürgen Haase: Strafanzeige gegen Unbeteiligt. Fernsehfilm. 1983

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Einzelnachweise

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