mini|Die Kapelle St-Corentin mini|Ansicht der Gesamtanlage der Kapelle mit prähistorischen Fundstücken in der Umfriedung St-Corentin ist eine römisch-katholische Kapelle auf der Île-de-Sein in der Bretagne. Die Kapelle ist eingetragen im Verzeichnis des kulturellen Erbes in Frankreich.
Geschichte Die dem Patrozinium des heiligen Corentin, dem Patron des Bistums Quimper, unterstellte Kapelle geht im Kern auf das 16. Jahrhundert zurück und entstand an Stelle eines älteren Gotteshauses. Die auf der Westseite der flachen Île de Sein dem Atlantik nahezu ungeschützt ausgesetzte Kapelle musste vermutlich im 18. Jahrhundert neu errichtet werden und war zu Beginn des 20. Jahrhunderts bereits in einem schlechten baulichen Zustand. Sie wurde auf Veranlassung von Abbé Marzin unter Verwendung des alten Steinmaterials restauriert und am 13. August 1972 neu geweiht. Die Kapelle besitzt im Inneren einen hölzernen Altar, der aus der Karmelitenkirche in Brest stammt. Die drei modernen Buntglasfenster der Kapelle wurden nach einem Entwurf des Künstlers Léon Bargain geschaffen.Le site des clochers de la France Innerhalb der Umfriedung der Kapelle befindet sich unter anderem eine prähistorische Steinreihe.Alignement de la Chapelle Saint-Corentin (englisch)
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Einzelnachweise
Kategorie:Kirchengebäude im Département Finistère Kategorie:Kirchengebäude im Bistum Quimper Stcorentin Kategorie:Erbaut im 16. Jahrhundert Kategorie:Corentinkirche Kategorie:Kapelle in Frankreich