Richard Schneider (* 27. November 1903 in ElberfeldSchneider, Richard. In: Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who, Schmidt Rönhild, 1988, S. 1214.; † 17. Juli 1998 in Königstein im TaunusDie Rache des Enterbten Der Spiegel, Ausgabe 49/1999) war ein deutscher Bauunternehmer und Ingenieur.

Leben Schneider studierte an der Technischen Universität in Darmstadt, wo er 1922 im Corps Hassia aktiv wurde.Verzeichnis Weinheimer Corpsstudenten 1990, S. 419 Er wohnte in Königstein im Taunus. Durch die Ehe mit der Bauunternehmerstochter Hilde KunzFocus 52/1999: Ein Dackel namens Utz erwarb und übernahm er das 1863 in Höchst am Main gegründeteFrankfurter Neue Presse am 2. Januar 2013: Der Kalender 2013 ist voller Jubiläen (Abgerufen am 26. Oktober 2018.) Bauunternehmen Josef Kunz Söhne. Richard Schneider wurde mit dem Unternehmen zum größten mittelständischen Bauunternehmer Hessens, durch den Bau von Bürgerhäusern, Hallenbädern, Kindergärten, Kläranlagen, Krankenhäusern und Schulen.Erwin K. Scheuch, Ute Scheuch: Manager im Größenwahn, Neben seiner Tätigkeit als Bauunternehmer war er auch Dozent an der TU Darmstadt.Henner Kotte:: Leipziger Heimsuchung: und vier weitere Verbrechen, 1976 bekam er aus den Händen von Bundespräsident Walter Scheel das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern.Erwin K. Scheuch und Ute Scheuch: Manager im Größenwahn, 2017, Abschnitt 20 1988 ging sein Unternehmen in Konkurs.

Das älteste von seinen Kindern ist Jürgen Schneider, den er mit Härte erzog und später zum Geschäftsführer seiner Baufirma machte. Richard Schneider behielt sich jedoch Entscheidungen weiterhin vor und entzweite sich mit dem Sohn schließlich, was im Geschäftsleben, als Jürgen Schneider sich selbständig gemacht hatte, in einer offenen Feindschaft gipfelte. So riet der einflussreiche Senior den bedeutenden Banken, seinem Sohn keine Kredite für seine Bauprojekte zu gewähren. Allerdings zeigte die Geschichte, dass dieser Rat von den Banken nicht beachtet wurde.Der Spiegel 28/1996: Erfolg mit dem großen Blöff

Richard Schneider hatte auch einen Wohnsitz in der Schweiz, wo er einen hohen zweistelligen Millionenbetrag auf Bankkonten deponiert hatte. Seinen rechtskräftig verurteilten Sohn Jürgen hatte er enterbt. Doch obwohl Richard Schneider während der Haftzeit seines Sohnes starb, konnte Jürgen Schneider durch Anwälte und Verträge mit seinen Geschwistern ein Drittel aus Richard Schneiders Nachlass für sich bzw. seine eigene Familie sichern.

Auszeichnungen (Auswahl) 1971: Großes Bundesverdienstkreuz 1976: Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern Ehrensenator der TU Darmstadt

Weblinks Richard Schneider Eintrag im Wer ist wer, 1988.

Einzelnachweise

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