Die Europawahl in Italien 1999 fand am 13. Juni 1999 im Rahmen der EU-weiten Europawahl 1999 statt. In Italien wurden 87 der 626 Sitze im Europäischen Parlament vergeben. Besonders war, dass das Bündnis aus Patto Segni und Alleanza Nazionale sich an die Republikanische Partei und I Democratici sich an die Demokratische Partei aus den Vereinigten Staaten anlehnten. Die Radikalen konnten 8,5 % ihr mit Abstand bestes Ergebnis einfahren.
Wahlsystem mini|Die fünf Wahlkreise Italiens Das Land war in fünf Wahlkreise aufgeteilt: Italia nord-occidentale (Nordwestitalien: Piemont, Aostatal, Ligurien, Lombardei), Italia nord-orientale (Nordostitalien: Venetien, Trentino-Südtirol, Friaul-Julisch Venetien, Emilia-Romagna), Italia centrale (Mittelitalien: Toskana, Umbrien, Marken, Latium), Italia meridionale (Süditalien: Abruzzen, Molise, Kampanien, Apulien, Basilikata, Kalabrien) und Italia insulare (Inseln: Sizilien, Sardinien). Die Verteilung der Sitze erfolgte zuerst landesweit, dann pro Parteiliste nach den Wahlkreisen. Innerhalb der Listen gingen die Mandate an die Kandidaten mit den meisten Stimmen.
Scheidendes Parlament
Forza Italia, Insgesamt: 25 Mandate (21 EVP; 2 ELDR, d. h. Luigi Caligaris und Stefano De Luca; 2 UfE, d. h. Ernesto Caccavale und Alfonso Luigi Marra). Lega Nord, Insgesamt: 6 Mandate (4 Fraktionslose Mitglieder; 1 ELDR, d. h. Raimondo Fassa; 1 UfE, d. h. Marilena Marin). Movimento dei Comunisti Unitari, Insgesamt: 2 Mandate (1 SPE, d. h. Luciano Pettinari; 1 GUE/NGL, d. h. Luciana Castellina).
Ergebnis
Fraktionen im Europäischen Parlament Nach Listen
Weblinks Ergebnisse auf der Seite des italienischen Innenministeriums
Einzelnachweise
1999 Italien Kategorie:Italienische Geschichte (20. Jahrhundert)