Fallmeisterei ist eine Wüstung, die sich auf dem Gemeindegebiet der Stadt Langenzenn befindet.

Geographie Die Einöde lag 200 Meter südlich der Stadt Langenzenn im Stenzengraben auf einer Höhe von und war von kleineren Waldgebieten und Ackerland umgeben. Im Süden lag die Flur Am Klaushöfer Weg. Heute steht an ihrer Stelle das Haus Nr. 10 der Flurstraße.

Geschichte Der Ort wurde in der Vetterschen Oberamtsbeschreibung Cadolzburg von 1732 als „Fallhaus“ erstmals schriftlich erwähnt. Sie diente als Abdeckerei für Langenzenn.W. Wiessner: Stadt und Landkreis Fürth, S. 30.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Fallmeisterei zur Realgemeinde Langenzenn.H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 135. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Fallmeisterei die Hausnummer 163 des Ortes Langenzenn.

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Fallmeisterei dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Langenzenn und der im selben Jahr gebildeten Munizipalgemeinde Langenzenn zugeordnet.H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 230. Nach 1888 wurde die Fallmeisterei in den amtlichen Ortsverzeichnissen nicht mehr erwähnt.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 1861 1871 1885Einwohner 4 5 5 6 5HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1840 wurden diese als Häuser und 1836 und 1885 als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 2Quelle

Religion Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession waren in die Trinitatiskirche (Langenzenn) gepfarrt.

Literatur

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Langenzenn) Kategorie:Wüstung im Landkreis Fürth Kategorie:Ersterwähnung 1732