Fabrizia Sacchi (* 10. Februar 1971 in Neapel) ist eine italienische Schauspielerin.

Leben und Karriere Fabrizia Sacchi absolvierte ein Schauspielstudium an der Accademia Nazionale d'Arte Drammatica Silvio D'Amico in Rom. Ihre erste Filmrolle hatte sie 1990 in Tracce di vita amorosa von Peter Del Monte, der in Venedig für den Goldenen Löwen nominiert war. 1990 spielte sie an der Seite von Tilda Swinton in Guadagninos erstem Spielfilm The Protagonists, und zwar sich selbst als Fabrizia Sacchi. Für ihre Performance in Paz! (2002) von Renato De Maria wurde sie mit dem Golden Ciak Award als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. 2003 spielte sie wieder Rollen in Filmen von Guadagnino, in Mundo Civilizado und 2005 in Melissa P. – Mit geschlossenen Augen. Suspiria (2018) ist der fünfte Film, den sie mit Guadagnino als Regisseur gedreht hat.

Seit 2010 bis zur Gegenwart hat sie mehrmals Rollen in italienischen Fernsehfilmen und -serien übernommen.

2010 inszenierte der lettische Regisseur Alvis Hermanis im Rahmen des europäischen Theaternetzwerks Progetto Prospero das Stück „Le Signorine di Wilko“ nach dem gleichnamigen Roman von Jarosław IwaszkiewiczFabrizia Sacchi Emilia Romagna Fondazione Teatro, abgerufen am 10. Oktober 2018, in dem Sacchi eine Rolle übernahm und das an mehreren italienischen Bühnen gezeigt wurde. 2013 stand in sie in Mailand und in Florenz als Lisette in Marivaux’ Komödie Das Spiel von Liebe und Zufall auf der Bühne. Im folgenden Jahr spielte sie im Teatro I in Mailand die Hauptrolle in Antonio Tarantinos Stück Stabat mater.Stabat mater’ al Teatro I di Milano, con Fabrizia Sacchi Sentieri di cinema, abgerufen am 10. Oktober 2018

Bei den Filmfestspielen von Venedig 2018 war sie mit vier Filmen vertreten: mit Suspiria, mit einer Folge der Fernsehserie Amica geniale von Saverio Costanzo,Laura Molinari: Fabrizia Sacchi, la nostra intervista social a Ciak in Mostra, CIAC magazine, 1. September 2018, abgerufen am 11. Oktober 2018 in dem Low-Budget-Film Zen – sul ghiaccio sottile von Margherita Ferri Zen sul ghiaccio sottile, Biennale College – Cinema Sentieri di cinema, abgerufen am 10. Oktober 2018 sowie als Sprecherin in dem Animationsfilm Sugarlove von Laura Luchetti.

Filmografie (Auswahl) 1990: Tracce di vita amorosa, Regie Peter Del Monte 1990: The Protagonists, Regie: Luca Guadagnino 1992: Nel continente nero, Regie: Marco Risi 2000: L’uomo risacca (Kurzfilm), Regie: Luca Guadagnino 2003: Mundo civilizado, Regie: Luca Guadagnino 2005: Melissa P. – Mit geschlossenen Augen (Melissa P.), Regie: Luca Guadagnino 2015: La prima volta (di mia figlia), Regie: Riccardo Rossi 2018: L’amica geniale, Regie: Saverio Costanzo 2018: Suspiria, Regie: Luca Guadagnino 2018: Zen – sul ghiaccio sottile, Regie: Margherita Ferri 2020: Sassiwood; Regie: Antonio Andrisani, Vito Cea seit 2021: Il Commissario Ricciardi (Fernsehserie) 2023: Fireworks (Stranizza d’amuri), Regie: Giuseppe Fiorello 2024: Betrügerische Liebe (Inganno, Fernsehserie, 6 Episoden) 2024: C'è un posto nel mondo, Regie: Francesco Falaschi 2024: La grande ambizione, Regie: Andrea Segre 2025: Vivaldi und ich (Primavera), Regie: Damiano Michieletto

Weblinks

Kurzbiografie auf film.it Fabio Fusco: Fabrizia Sacchi, una 'fuori classe' innamorata del teatro Zen – sul ghiaccio sottile

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Italiener Kategorie:Geboren 1971 Kategorie:Frau