Das Amt Aubonne (frz. Bailliage d’Aubonne) war eine Landvogtei in der Stadt und Republik Bern in der Schweiz.
Das Amt entstand, nachdem die Stadt Bern die Herrschaft Aubonne mit Schloss und allem Zugehörigen am 5. Februar 1701 vom Markgraf Henri de Quesne erworben hatte. Dieser seinerseits hatte die Herrschaft 1685 von Jean-Baptiste Tavernier gekauftHans Jacob Leu: Allgemeines Helvetisches, Eydgenössisches Oder Schweitzerisches Lexicon, Band 1, Zürich 1747. Seite 381 f. (Google Books).. Das Amt umfasste die Dörfer Lavigny, Étoy, Saint-Livres, Yens, Gimel, Essertines-sur-Rolle, Saint-Oyens, Féchy, Montherod, Saubraz, Longirod, Burtigny und Marchissy. Später, 1798 bis 1803, wurde es während der Helvetik zu einem helvetischen Distrikt im Kanton Léman, bevor es mit der anschliessenden Inkraftsetzung der Mediationsverfassung zum Bezirk Aubonne des Kantons Waadt wurde.
Liste der Landvögte zu Aubonne Emanuel Bondeli, 1701 Johann Rudolf Tillier, 1707 Beat Ludwig Willading, 1715 Niklaus Fischer, 1721 Rudolf Steiger, 1727 Hans Rudolf Dachselhofer, 1733 Rudolf Friedrich Fischer, 1739 Emanuel Morlot, 1745 Vincenz Bernhard Tscharner, 1769–1775
Einzelnachweise
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