In der Stammtafel der schiitischen Imame sind alle religiösen Vorsteher (imām) jener schiitischen Glaubensgemeinschaften des Islam enthalten, bei denen die dynastische Vererbbarkeit des mit der Würde verbundenen und unteilbaren Charismas (baraka), dass durch die Ehe Alis mit der Tochter des Propheten Mohammed weitergetragen wird, ein zentrales Element der Glaubenslehre darstellt. Dies betrifft die zwei großen schiitischen Gemeinschaften der Zwölfer und der Ismailiten. Ausgenommen ist davon das Imamat der Zaiditen, das bei denen nicht erblich ist und die zur Erlangung dieser Würde einzig eine alidische Abstammung voraussetzen.
Farblegende Imame der Anhänger Alis Imame der „Fünfer“/Zaiditen (aktuell vakant) Imame der „Zwölfer“/Imamiten (verborgen) Imame der „Siebener“/Proto-Ismailiten („Qarmaten“) Imame der Ismailiten Imame der Nizari-Ismailiten („Assassinen“) Imame der Mu’min-Schahi-Ismailiten (verborgen) Imame der Qasim-Schahi-Ismailiten (Imam Aga Khan V.) Imame der Musta’li-Ismailiten Imame der Tayyibi-Ismailiten (verborgen) Imame der Hafizi-Ismailiten (nicht mehr existent)
Stammtafel
Literatur Farhad Daftary: The Isma’ilis: Their History and Doctrines. Cambridge University Press, 1992, ISBN 978-0-521-42974-0 (2. Auflage 2007) Heinz Halm: Die Schia. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1988, ISBN 3-534-03136-9.
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Kategorie:Schiiten !