Walter Nakonz (* 1. Dezember 1887 in Kosel;Wer ist wer? 15. Ausgabe 1967/1968 (vgl. Literatur) † 27. Juni 1969Vereinigung von Freunden der Technischen Hochschule zu Darmstadt e. V. (Ernst-Ludwigs-Hochschulgesellschaft) (Hrsg.): Bericht über die 45. Hauptversammlung am 26. September 1970. Darmstadt 1970, S. 2.) war ein deutscher Bauingenieur und Industriemanager.

Walter Nakonz studierte zunächst an der Technischen Hochschule München und anschließend an der Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg, wo er auch 1914 mit der Dissertation Die Berechnung mehrstieliger Rahmen unter Anwendung statisch unbestimmter Hauptsysteme zum Dr.-Ing. promoviert wurde.

Nakonz war Vorstandsvorsitzender (Generaldirektor) der AG für Beton- und Monierbau in Berlin und später Aufsichtsratsmitglied. Im Ruhestand lebte er in Garmisch-Partenkirchen.

Er trug den Titel Regierungs- und Baurat a. D., wurde mit der Ehrendoktorwürde als Dr.-Ing. E. h. ausgezeichnet und erhielt 1949 die Emil-Mörsch-Denkmünze. Bei seinem Tod trug er außerdem das Große BundesverdienstkreuzDer Tiefbau, 11. Jahrgang 1969, S. 712. (kurzer Nachruf), war Ehrensenator der Technischen Hochschule Braunschweig und Mitglied der Vereinigung von Freunden der Technischen Hochschule zu Darmstadt e. V. (Ernst-Ludwigs-Hochschulgesellschaft).

Schriften Die Berechnung mehrstieliger Rahmen unter Anwendung statisch unbestimmter Hauptsysteme. (Dissertation) Ernst & Sohn, Berlin 1914. Neuere Brücken über den Ihle-Plauer-Kanal, ausgeführt von der Actien-Gesellschaft für Beton- und Monierbau Berlin. (Sonderdruck aus Die Bautechnik) Ernst & Sohn, Berlin 1924. Einige neuere Ausführungen größerer Eisenbetonbrücken. In: Die Bautechnik, 6. Jahrgang 1928, S. 30–32. Technik und Organisation des deutschen Bauschaffens seit dem Reichsautobahnbau. In: Die Straße, 8. Jahrgang 1941, Heft 17/18. Zehn Jahre Stahlbeton. In: Die Bautechnik, 21. Jahrgang 1943, S. 61 ff. als Schriftleiter: Leitsätze für die Bauüberwachung im Beton- und Stahlbetonbau. (hrsg. vom Deutschen Beton-Verein) 8. Auflage, Jänecke, Hannover 1948. (und spätere Auflagen)

Literatur Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? 15. Ausgabe 1967/1968.

Einzelnachweise

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