mini|Das Teatro de la Maestranza in Sevilla, Veranstaltungsort der Verleihung des Europäischen Filmpreises 2018
Die 31. Verleihung des Europäischen Filmpreises fand am 15. Dezember 2018 in Sevilla im Teatro de la Maestranza statt. Als Präsentatoren der Gala fungierten die sechs Schauspieler und Schauspielerinnen Rossy de Palma aus Spanien, Ashraf Barhom aus Israel, Amira Casar aus Frankreich, Anamaria Marinca aus Rumänien, Ivan Shvedoff aus Russland und Tom Wlaschiha aus Deutschland.31. Europäischer Filmpreis: Kinoprominenz versammelt sich in Sevilla. tt.com, 14. Dezember 2018, abgerufen am 15. Dezember 2018. Der Preis wird von der Europäischen Filmakademie (EFA) vergeben.
Als bester europäischer Film wurde Cold War – Der Breitengrad der Liebe von Paweł Pawlikowski ausgezeichnet, europeanfilmawards.eu; abgerufen am 15. Dezember 2018.„Cold War“ ist der große Gewinner des 31. Europäischen Filmpreises. diepresse.com, 16. Dezember 2018; abgerufen am 16. Dezember 2018. der in fünf Kategorien nominiert war. Die vollständigen Nominierungen wurden am 10. November 2018 auf dem Europäischen Filmfestival von Sevilla bekanntgegeben. Eine achtköpfige Jury entschied über die Auszeichnungen in den Kategorien Beste Kamera, Bester Schnitt, Bestes Szenenbild, Bestes Kostümbild, Bestes Hairstyling und Make-up, Beste Filmmusik und Bester Ton. Erstmals wurde auch ein Preis in der Kategorie Visual Effects Supervisor vergeben. europeanfilmawards.eu, 21. August 2018; abgerufen am 22. August 2018.
Den Preis für das Lebenswerk bekam die spanische Schauspielerin Carmen Maura zuerkannt, europeanfilmawards.eu, 26. Juli 2018; abgerufen am 22. August 2018. die Auszeichnung für die Beste europäische Leistung im Weltkino wurde Ralph Fiennes zugesprochen.EFA Honours Ralph Fiennes. europeanfilmawards.eu, 16. Oktober 2018; abgerufen am 16. Oktober 2018. Darüber hinaus wurde der griechisch-französische Filmemacher Costa-Gavras mit einem Ehrenpreis gewürdigt. europeanfilmawards.eu, 27. November 2018; abgerufen am 27. November 2018.
Preisträger und Nominierte Die Nominierungen wurden am 10. November 2018 bekanntgegeben.. Abgerufen am 10. November 2018Cold War tops European Film Awards nominations. cineuropa.org, 10. November 2018; abgerufen am 10. November 2018. Die erfolgreichsten Filme(mindestens zwei Nominierungen, exkl. Jury- oder Publikumspreise; hervorgehoben=meiste AuszeichnungenN=Nominierung; A=Auszeichnung) Film N A Cold War – Der Breitengrad der Liebe 5 4 Border 4 0 Dogman 4 1 Glücklich wie Lazzaro 4 0 Girl 2 0 The Guilty 2 0
Bester europäischer Film präsentiert von Chiwetel Ejiofor
Cold War – Der Breitengrad der Liebe (Zimna Wojna) – Regie: Paweł Pawlikowski Border – Regie: Ali Abbasi Dogman – Regie: Matteo Garrone Girl – Regie: Lukas Dhont Glücklich wie Lazzaro – Regie: Alice Rohrwacher
Beste europäische Komödie The Death of Stalin – Regie: Armando Iannucci europeanfilmawards.eu, 23. Oktober 2018; abgerufen am 24. Oktober 2018.Europäische Filmakademie nominiert drei Komödien und vier Animationsfilme für den Europäischen Filmpreis. filmportal.de, 23. Oktober 2018; abgerufen am 24. Oktober 2018. Das Leben ist ein Fest – Regie: Olivier Nakache und Éric Toledano Diamantino – Regie: Gabriel Abrantes und Daniel Schmidt
Beste Regie präsentiert von Emmanuelle Seigner
Paweł Pawlikowski – Cold War – Der Breitengrad der Liebe Ali Abbasi – Border Matteo Garrone – Dogman Samuel Maoz – Foxtrot – Der Tanz des Schicksals (פוֹקְסטְרוֹט) Alice Rohrwacher – Glücklich wie Lazzaro
Beste Darstellerin
Joanna Kulig – Cold War – Der Breitengrad der Liebe Marie Bäumer – 3 Tage in Quiberon Halldóra Geirharðsdóttir – Gegen den Strom (Woman at War, Kona fer í stríð) Bárbara Lennie – Petra Eva Melander – Border Alba Rohrwacher – Glücklich wie Lazzaro
Bester Darsteller präsentiert von Alexandra Borbély
Marcello Fonte – Dogman Jakob Cedergren – The Guilty Rupert Everett – The Happy Prince Sverrir Guðnason – Borg/McEnroe Tomasz Kot – Cold War – Der Breitengrad der Liebe Victor Polster – Girl
Bestes Drehbuch präsentiert von Vicky Krieps
Paweł Pawlikowski – Cold War – Der Breitengrad der Liebe Ali Abbasi, Isabella Eklöf und John Ajvide Lindqvist – Border Matteo Garrone – Dogman Gustav Möller und Emil Nygaard Albertsen – The Guilty Alice Rohrwacher – Glücklich wie Lazzaro
Jurypreise Am 15. November 2018 wurden die Gewinner der Jurypreise bekanntgegeben, die durch eine achtköpfige Jury ausgewählt wurden. Der Jury gehörten Kameramann Luca Bigazzi (Italien), Filmeditorin Dascha Danilowa (Russland), Visual Effects Supervisor Dadi Einarsson (Island), Sound Designer Mattias Eklund (Schweden), Hair & Makeup Artist Marcelle Genovese (Malta), Kostümdesignerin Malina Ionescu (Rumänien), Szenenbildnerin Monica Rottmeyer (Schweiz) und Komponist Christopher Slaski (UK) an.Jury Unveils First Eight EFA Winners. europeanfilmacademy.org, 15. November 2018; abgerufen am 16. November 2018.Erste EFA-Auszeichnungen 2018. kino-zeit.de, 15. November 2018; abgerufen am 16. November 2018. europeanfilmawards.eu, 15. November 2018; abgerufen am 16. November 2018.
Kategorie Preisträger Beste Kamera Martin Otterbeck – Utøya 22. Juli Bester Schnitt Jarosław Kamiński – Cold War – Der Breitengrad der Liebe Bestes Szenenbild Andrei Ponkratow – Leto Bestes Kostümbild Massimo Cantini Parrini – Dogman Bestes Maskenbild Dalia Colli, Lorenzo Tamburini und Daniela Tartari – Dogman Beste Filmmusik Christoph M. Kaiser und Julian Maas – 3 Tage in Quiberon Bester Ton André Bendocchi-Alves und Martin Steyer – Der Hauptmann Beste visuelle Effekte Peter Hjorth – Border
Offizielle Auswahlliste – Spielfilme Auf der im August 2018 vorgestellten Auswahlliste für den Europäischen Filmpreis 2018 standen 49 Filme, darunter 3 Tage in Quiberon, Foxtrot – Der Tanz des Schicksals, Glücklich wie Lazzaro, Licht, Styx, The House That Jack Built, Transit und Utøya 22. Juli.Europäischer Filmpreis 2018: Alberts „Licht“ in Vorauswahl. Kleine Zeitung, 21. August 2018; abgerufen am 22. August 2018.
Die für die regulären Kategorien nominierten Filme sind hellblau hervorgehoben.
Film Regie Land Darsteller (Auswahl) 3 Tage in Quiberon Deutschland, Österreich, Frankreich Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Charly Hübner, Robert Gwisdek Nanouk (Ága) Bulgarien, Deutschland, Frankreich Anna’s War (Война Анны) Russland Arrhythmia (Аритмия) Russland, Finnland, Deutschland Ayka Russland, Deutschland, Polen, Kasachstan Beast Michael Pearce UK Border (Gräns) Schweden, Dänemark Borg/McEnroe Schweden, Dänemark, Finnland, Tschechien Shia LaBeouf, Stellan Skarsgård, Sverrir Guðnason, Tuva Novotny Carmen & Lola (Carmen Y Lola) Spanien Cobain Niederlande, Deutschland, Belgien Cold War – Der Breitengrad der Liebe (Zimna Wojna) Polen, UK, Frankreich Custody (Jusqu'à la garde) Frankreich Dene wos guet geit Schweiz Der Hauptmann Deutschland, Frankreich, Polen Max Hubacher, Milan Peschel, Frederick Lau, Waldemar Kobus Diamantino und Daniel Schmidt Portugal, Frankreich, Brasilien Dogman Italien, Frankreich Donbass Deutschland, Frankreich, Rumänien, Niederlande, Ukraine Dowlatow Alexey German jr. Russland, Polen, Serbien Foxtrot – Der Tanz des Schicksals (פוֹקְסטְרוֹט) Deutschland, Israel, Frankreich Lior Ashkenazi, Sarah Adler, Yonaton Shiray, Karin Ugowski Fuga (Fugue) Polen, Tschechien, Schweden Gegen den Strom (Kona Fer Í Stríð) Island, Frankreich, Ukraine Girl Belgien, Niederlande Glücklich wie Lazzaro Italien, Frankreich, Deutschland, Schweiz Adriano Tardiolo, Alba Rohrwacher, Agnese Graziani, Tommaso Ragno Leto (The Summer) Russland, Frankreich Longing (Gaagua) Israel Licht Österreich, Deutschland Maria Dragus, Devid Striesow, Lukas Miko, Maresi Riegner Men don’t cry (Muškarci ne plaču) Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Slowenien, Kroatien Michael Inside Irland Milada Tschechien Mug (Twarz) Polen One Day (Egy Nap) Ungarn Paddington 2 UK Hugh Bonneville, Sally Hawkins, Brendan Gleeson, Julie Walters Petra Spanien, Frankreich, Dänemark Pity (Oiktos) Griechenland, Polen Pomegranate Orchard (Nar Baği) Aserbaidschan Pororoca Rumänien, Frankreich Scary Mother (Sashishi Deda) Georgien, Estland Schockwellen – Tagebuch des Todes (Ondes de choc – Journal de ma tête) Schweiz Styx Deutschland, Österreich Susanne Wolff, Gedion Oduor Wekesa The Giant (Handia) und Jon Garaño Spanien The Guilty (Den Skyldige) Dänemark The House By The Sea (La Villa) Frankreich The House That Jack Built Dänemark, Schweden, Frankreich, Deutschland Matt Dillon, Bruno Ganz, Uma Thurman, Siobhan Fallon Hogan The Wild Pear Tree (Ahlat Ağaci) Türkei, Deutschland, Frankreich, Bulgarien, Mazedonien, Bosnien und Herzegowina, Schweden, Katar Touch Me Not Rumänien, Deutschland, Tschechische Republik, Bulgarien, Frankreich Laura Benson, Tómas Lemarquis, Christian Bayerlein Transit Deutschland, Frankreich Franz Rogowski, Paula Beer, Godehard Giese, Lilien Batman Utøya 22. Juli Norwegen Andrea Berntzen, Aleksander Holmen, Brede Fristad, Elli Rhiannon Müller Osborne Under the Tree (Undir Trénu) Island, Dänemark, Polen, Deutschland Was werden die Leute sagen (Hva vil folk si) Norwegen, Deutschland, Schweden
Weitere Preise
Preis für ein Lebenswerk präsentiert von Amira Casar und Wim Wenders
Carmen Maura, spanische Schauspielerin
Beste europäische Leistung im Weltkino präsentiert von Victoria Abril
Ralph Fiennes, britischer Schauspieler und Filmregisseur
Ehrenpreis präsentiert von Wim Wenders
Costa-Gavras, griechisch-französischer Filmregisseur und Drehbuchautor
Europäischer Koproduzentenpreis – „Prix EURIMAGES“ präsentiert von Emma Suárez
Konstantinos Kontovrakis und Giorgos Karnavas
Bester Kurzfilm Die 15 nominierten Kurzfilme wurden von unabhängigen Jurys auf 15 Filmfestivals ausgewählt und am 4. Oktober 2018 bekanntgegeben. Aus diesen ermittelten die über 3500 EFA Mitglieder den Gewinner, der bei der Preisverleihung am 15. Dezember 2018 präsentiert wurde.15 Shorts Nominated for the European Film Awards 2018. europeanfilmawards.eu, 4. Oktober 2018; abgerufen am 5. Oktober 2018.
The Years von Sara Fgaier, Italien/Frankreich, 20 Minuten, Venedig Aquaparque von Ana Moreira, Portugal, 16 Minuten, Vila do Conde Burkina Brandenburg Komplex von Ulu Braun, Deutschland, 19 Minuten, Berlinal Container von Sebastian Lang, Deutschland, 30 Minuten, Cork Wypusk ’97 von Pawlo Ostrikow, Ukraine, 19 Minuten, Leuven I signed the petition von Mahdi Fleifel, UK/Deutschland/Schweiz, 11 Minuten, Sarajevo Kapitalistis von Pablo Muñoz Gomez, Belgien/Frankreich, 15 Minuten, Valladolid Meryem von Reber Dosky, Niederlande, 16 Minuten, Uppsala Prisoner of Society von Rati Tsiteladze, Georgien/Lettland, 15 Minuten, Tampere Release the dogs von Manue Fleytoux, Frankreich/Belgien, 21 Minuten, Krakau Shame von Petar Krumov, Bulgarien, 24 Minuten, Clermont-Ferrand The Escape von Laëtitia Martinoni, Frankreich, 10 Minuten, Drama Short Those who desire von Elena López Riera, Schweiz/Spanien, 24 Minuten, Locarno What’s the damage von Heather Phillipson, UK, 8 Minuten, Rotterdam Wildebeest von Nicolas Keppens und Matthias Phlips, Belgien, 20 Minuten, Bristol
Bester Dokumentarfilm Im August 2018 wurde eine Auswahlliste von 15 Dokumentarfilmen präsentiert, aus diesen wählten die über 3000 Mitglieder der Europäischen Filmakademie die fünf Nominierten und den späteren Preisträger aus.15 Documentaries Selected for European Film Awards 2018. europeanfilmawards.eu, 15. August 2018; abgerufen am 22. August 2018.
präsentiert von Anna Geislerová
Bergman – A Year in a Life (Bergman – Ett År Ett Liv) – Regie: Jane Magnusson (Schweden, Norwegen) A Woman Captured – Regie: Bernadett Tuza-Ritter (Ungarn, Deutschland) Of Fathers and Sons – Die Kinder des Kalifats – Regie: Talal Derki (Deutschland, Syrien, Libanon, Katar) The Distant Barking of Dogs – Regie: Simon Lereng Wilmont (Dänemark, Finnland, Schweden) The Silence Of Others – Regie: Almudena Carracedo und Robert Bahar (Spanien, USA)