mini|370px|Historische Landschaften Sloweniens: 1: Primorska (slowenisches Küstenland) 2: Kranjska (Teil des früheren Kronlandes Krain) 2a: Gorenjska (Oberkrain) 2b: Notranjska (Innerkrain) 2c: Dolenjska (Unterkrain) und Bela krajina (Weißkrain) 3: Koroška (Teil des früheren Kronlandes Kärnten (Slowenisch-Kärnten)) 4: (Spodnja) Štajerska (Teil des früheren Kronlandes Steiermark (Untersteiermark)) 5: Prekmurje (Übermurgebiet)
Die Liste von Burgen und Schlössern in Slowenien nennt erhaltene und abgegangene Anlagen von Burgen und Schlössern auf dem Territorium des heutigen Sloweniens.Lokalisation erfolgt mit Hilfe des Atlas Slovenije (AS). Seite (S.), Planquadrat. Zur Zeit der Entstehung der mittelalterlichen Burgen und späteren Schlösser waren die Hauptgebiete des heutigen Sloweniens Teil des Krain (Mark, späteres Herzogtum und späteres österreichisches Kronland) bzw. der östliche Teil war Teil des Herzogtums und späteren Kronlandes Untersteiermark; das Übermurgebiet bis 1918 Teil des Königreiches Ungarn. __TOC__
Liste
Primorska (Küstenland) Bezeichnung Ort Bemerkungen Abbildung Burg Alt-Wippach (slowenisch: Grad Vipava) (Lage: ) Gemeinde Vipava (deutsch: Wippach) Höhenburg; erbaut Mitte des 12. Jahrhunderts; im 17. Jahrhundert eingestürzt; Kulturdenkmal von lokaler Bedeutung (EŠD 7470) 100px|Burgruine Wippach Mehr Bilder Baumkircher Turm (auch Baumkircher Turn, slowenisch: Baumkircherjev Turn, Trdnjava Tabor oder Spodnji Grad) (Lage: ) Gemeinde Vipava (deutsch: Wippach) Erbaut 1342. Erhalten sind ein Teil des alten Hauptgebäudes, der bastionsartige Wehrturm und eine Teilmauer mit Portal und Lanthieri-Wappen von 1653 100px|Baumkircher Turm Mehr Bilder Jagdschloss Belvedere (auch: Schloss Maria Au, slowenisch: Grad Zemono, Dvorec Belvedere oder Dvorec Zemono) (Lage: ) Gemeinde Vipava (deutsch: Wippach), Ortschaft Zemono (deutsch: Maria Au bei Wippach) Erbaut 1689, 1975 renoviert; heute Konzerthaus. 100px|Jagdschloss Belvedere Mehr Bilder → Festung Flitscher Klause (auch: Werk Flitscher Klause, slowenisch: Trdnjava Kluže) (Lage: ) Gemeinde Bovec (deutsch: Flitsch) Von 1880 bis 1882 erbaute Festung bzw. Sperrwerk (Fort) als ehemaliger Teil der österreichischen Festungswerke an der Grenze zu Italien, erhalten, dient heute als Kulisse für Veranstaltungen. Vorgängerbauwerk als Talsperre existierte von 1472 bis 1797 und wurde durch Napoleons Truppen vom höhergelegenen Platz des heutigen Fort Herrmann zerstört. 100px|Flitscher Klause Mehr Bilder Burg Gewerkenegg (slowenisch: Grad Geweerkenegg oder Grad Idrija) (Lage:) Idrija (deutsch: Idria) 1522 zur Kontrolle der dortigen Quecksilberminen errichtet; heute MuseumStadt Museum Idrija: Burg Gewerkenegg. Idija 2022 100px Mehr Bilder → Fort Hermann (auch: Werk Hermann oder Wehr Rombon, slowenisch: Zgornja trdnjava Kluže) (Lage: ) Gemeinde Bovec (deutsch: Flitsch) Oberhalb der Festung Flitscher Klause bis 1906 erbaute Festung bzw. Sperrwerk als ehemaliger Teil der österreichischen Festungswerke an der Grenze zu Italien, im Ersten Weltkrieg hart umkämpft und teils zerstört. Als Ruine erhalten. 1797 wurde von diesem höhergelegenen Platz das Vorgängerbauwerk der Flitscher Klause zerstört und 100 Jahre später bei Erstellung der österreichischen Grenzbefestigungen deshalb hier eine neue Befestigung erstellt. Benannt wurde sie nach Hauptmann Johann Hermann von Hermannsdorf, der während der Napoleonischen Kriege Kommandant der Festung Predel (Batterie Predilsattel) war und bei der Verteidigung 1809 fiel. 100px|Fort Hermann Mehr Bilder Schloss Kronberg (auch: Cronberg, slowenisch: Grad Kromberk) (Lage:) Gemeinde Nova Gorica (deutsch: Görz), Ortschaft Kromberk (deutsch: Kronberg) 1609 auf den Mauern einer älteren Burg erbaut; heute Museum. 100px|Schloss Kronberg Mehr Bilder → Lanthieri Schloss (slowenisch: Grad Lanthieri) (Lage:) Gemeinde Vipava (deutsch: Wippach). Barockschloss erbaut 1762. Heute Teil der Universität von Nova Gorica. 100px|Lanthieri Schloss Mehr Bilder Burg Leutemberg (auch Leutenburg oder Lejtenburg, slowenisch: Grad Lože oder Grad Leutemberk) (Lage:) Gemeinde Vipava (deutsch: Wippach), Ortschaft Lože (deutsch: Rosenegg) Erbaut im 12. Jahrhundert. 100px|Burg Leutemberg Mehr Bilder Schloss Mahrensfelt (auch: Haus Marensfeld, slowenisch: Dvorec Odolina, italienisch Castello Dulna) (Lage:) Gemeinde Hrpelje-Kozina (deutsch: Herpelle-Gossdorf), Ortschaft Materija, Weiler Odolina Für die Zeit nach 1200 wird eine kleine Burg der Familie Argento angenommen, auf deren Ruinen bauten die Marenzi aus Triest ab 1628 einen großen Gut mit Herrenhaus. 1685 verkauft. Mitte des 18. Jahrhunderts erneut von der Familie Marenzi erworben und 1823 an die Familie Cipelli weiterveräußert. Im 19. Jahrhundert in bürgerlichen Besitz. Nach dem Zweiten Weltkrieg verstaatlicht und einer landwirtschaftlichen Genossenschaft übergeben. Heute ruinös.Dulna (Mahrensfelt). gradovislovenije.si; abgerufen am 20. Februar 2024. 100px|Schloss Mahrensfelt Burg Merna (slowenisch: Mirenski Grad, italienisch: Grado di Merna) (Lage:) Gemeinde Miren-Kostanjevica (deutsch: Schmitt-Kästenholz), Ortschaft Miren (deutsch: Schmitt) 976 zum ersten Mal erwähnt; 1915 im Ersten Weltkrieg völlig zerstört. Verändert als schlossähnlicher Kirchenanbau an die große Marienkirche (früher Unsere Liebe Frau vom Karst genannt) wiederhergestellt.Mirenski Grad, private Webseite; abgerufen am 24. März 2020 100px|Burg Merna Mehr Bilder Burg Neuhaus von Neukhoffel (auch Burg Neuhaus von Novo Skolje, slowenisch: Grad Školj oder Grad Neuhaus iz Novega Školja) (Lage:) Gemeinde Divača (deutsch: Waatsche), Ortschaft Škocjan (deutsch: Sankt Kanzian im Küstenland) 100px|rechts|Ruinen der Burg Neuhaus von Neukhoffel Erbaut im 13. Jahrhundert in einer Schleife der Reka auf einem Karstplateau. Im 16. und 17. Jahrhundert als Schloss umgebaut. Nach Verkauf nach 1809 verfallen. Heute nur wenige Reste.Grad Školj. znanjesveta.com; abgerufen am 24. März 2020Grad Školj. travel-slovenia.si; abgerufen am 24. März 2020, Tourismus Webseite der Gemeinde Divača; abgerufen am 24. März 2020 100px|Valvasor: Burg Neuhaus von Neukhoffel, 1679 Mehr Bilder → Sperre Predilsattel (auch: Paßsperre Predil oder Batterie Predilsattel, slowenisch: Trdnjava Predel) (Lage: ) Gemeinde Bovec (deutsch: Flitsch), am Predilpass Neuzeitliche Passsperre am Predilpass, das Festungswerk hatte einen oberen, nördlichen, stark befestigten und einen südlichen Teil direkt an der Passstraße und war Teil der österreichischen Grenzbefestigungen zu Italien. Hier befindet sich das Gefallenendenkmal für Hauptmann Johann Hermann von Hermannsdorf. 100px|Sperre Predil Mehr Bilder Burg Reifenstein (slowenisch: Grad Reifenštajn, heute Grad Vipolže oder Vila Vipolže) (Lage:) Gemeinde Brda (deutsch: Hügel), Ortschaft Vipolže (deutsch: Wippelsbach) Erbaut im 11. Jahrhundert, 1460 zerstört; aus den Steinen entstand das Schloss Reifenstein. Heute dreistöckiger Kompaktbau mit Walmdach und mit vier an jeder Ecke ausgesetzten zweistöckigen Eckhäusern mit flachen Pyramidendächern. Burg Sankt Serff (slowenisch: Grad Socerb oder Grad Strmec, italienisch: Castello di San Servolo) (Lage: ) Gemeinde Koper (deutsch: Gafers), Ortschaft Socerb (San Servolo) Im 9. Jahrhundert erbaut; 1780 durch Blitzschlag niedergebrannt; nur in Teilen wiederaufgebaut, heute gut erhaltene Ruine. 100px|Burg Sankt Serff Mehr Bilder Burg Sankt Daniel (slowenisch: Grad Štanjel, italienisch: Castello San Daniele oder Castello San Angelo) (Lage: ) Gemeinde Komen (deutsch: Komein), Ortschaft Štanjel (deutsch: Sankt Daniel im Karst) Erbaut im 11. Jahrhundert; 1944 von jugoslawischen Partisanen zerstört; die Renovierung dauert an. 100px|Burg Sankt Daniel Mehr Bilder Burg Schönfeld (auch: Schloss Dobra, slowenisch: Grad Dobrovo, italienisch: Castel Dobra) (Lage: ) Gemeinde Brda (deutsch: Hügel), Ortschaft Dobrovo (deutsch: Schönfeld) Kastellburg mit vier venezianischen Ecktürmen – umwehrt mit runden Bastionstürmen in den Ecken, von um 1600 auf älterer Anlage, Burgkapelle dem hl. Antonius von Padua gewidmet 100px Mehr Bilder Burg Schwarzenegg (slowenisch: Grad Švarcenek oder Grad Završnik, italienisch: Castello Nigrignano oder Castello di Schwarzenegg) (Lage: ) Gemeinde Divača (deutsch: Waatsche), Ortschaft Podgrad pri Vremah (deutsch: Schwarzenegg) Erbaut Ende des 11. Jahrhunderts; am 11. Mai 1713 von Bauern zerstört; nur wenige Ruinen. Denkmalnummer: EŠD 7303 Burg Tolmein (slowenisch: Grad Tolmin oder Grad Kozlov Rob) (Lage: ) Tolmin (deutsch: Tolmein) 1188 erstmals erwähnt; 1651 aufgegeben. 100px|Burg Tolmein Mehr Bilder Burg Trilleck (auch: Trillegg, slowenisch: Grad Trilek, Graščina Trilek oder Stari Grad) (Lage: ) Gemeinde Ajdovščina (deutsch: Haidenschaft), Col (deutsch: Riesenberg) Erbaut Anfang des 16. Jahrhunderts, heute Museum. Denkmalnummer: EŠD 4976 100px|Burg Trilleck Mehr Bilder Burg Vikumberg (auch: Vinchimberch, Vichimberch oder Winchumberg, slowenisch: Grad Vikumberg, italienisch: Castello di Vinchimberch) (Lage: ) Gemeinde Hrpelje-Kozina (deutsch: Herpelle-Gossdorf), Ortschaft Beka Erbaut 1249, ab 1342 im Besitz der Grafen von Görz, 1361 zerstört. Denkmalnummer: EŠD 9163 Schloss Wippelsbach (auch: Villa Wipelsach, slowenisch: Vila Vipolže, Grad Vipolže bzw. Vila ThurnVila Vipolže, slowenische Denkmalwebseite; aufgerufen am 23. März 2020) (Lage: ) Gemeinde Brda (deutsch: Hügel), Ortschaft Vipolže (deutsch: Wippelsbach) Erbaut im 12. Jahrhundert als Festes Haus der Grafen von Görz, verwaltet von den von Wipelsach. Im 17. Jahrhundert als Schloss im Stil des Manierismus und mit venezianischen Verzierungen um- und ausgebaut, in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Militärkrankenhaus benutzt, 1948 ausgebrannt, 2013–2015 mit europäischen Mitteln und Geldern des slowenischen Kulturministeriums renoviert, heute z. T. Museum. Denkmalnummer: EŠD 820
Ehemaliges Herzogtum Krain