Zeisenbronn (fränkisch: DsausnbrunnW. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld. S. 216. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „dsausṇbrún“.) ist ein Gemeindeteil der Stadt Scheinfeld im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Zeisenbronn liegt in der Gemarkung Schnodsenbach.

Lage Das Dorf liegt am Osthang des Schwarzenberger Waldes. Innerorts entspringt der Gänsgraben, der knapp 3 km südwestlich von links in die Scheine mündet. Die Kreisstraße NEA 25 führt zur Staatsstraße 2261 bei Einsiedelei (0,5 km östlich) bzw. nach Erlabronn (0,9 km nördlich). Die Kreisstraße NEA 28 führt nach Schnodsenbach (2,3 km südwestlich).

Geschichte Der Ort wurde im Jahr 1405 als „Zeyssenbrun“ erstmals erwähnt im Zusammenhang mit dem Schwarzenberger Burgfrieden im selben Jahr bei der Erwerbung der Burg Schwarzenberg durch Erkinger von Seinsheim. Das Bestimmungswort des Ortsnamens kann ‚zeiʒ‘ (mhd. für zart, anmutig) oder ‚zūse‘ (mhd. für Gestrüpp) sein.W. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld. S. 216 f.

Im Rahmen des Gemeindeedikts (frühes 19. Jahrhundert) wurde Zeisenbronn dem Steuerdistrikt Kornhöfstadt und der Ruralgemeinde Schnodsenbach zugeordnet. Am 1. Januar 1972 wurde Zeisenbronn im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Scheinfeld eingemeindet.

Ehemaliges Baudenkmal Haus Nr. 1: Zweigeschossiges verputztes Wohnhaus von drei zu drei Achsen, im Türsturz bezeichnet „S 18 · 26 M“. Erdgeschoss Bruchstein, Obergeschoss und Giebel wohl später in Fachwerk verputzt. Geknickte Eckpilaster sowie Tür- und Fensterrahmen Haustein.G. Hojer: Landkreis Scheinfeld. S. 362. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 68 65 53 62 52 48 44 38 51 55 51HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 9 10 10 10 11 9 8 13Quelle

Religion Zeisenbronn ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Michael (Schnodsenbach) gepfarrt. Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Scheinfeld) Kategorie:Ort im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ersterwähnung 1405