Gebertshofen ist ein Gemeindeteil des Marktes Lauterhofen im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern und eine Gemarkung.

Geografie Lage Das Pfarrdorf liegt in der Frankenalb knapp fünf Kilometer nordwestlich von Lauterhofen auf einer Höhe von . Es ist in zwei Teile getrennt. Ein Teil ist der Sitz der ehemaligen Gemeinde und hat 26 Einwohner, der andere liegt an der Autobahnanschlussstelle 46 Alfeld an der Bundesautobahn 6 und wurde bei Gründung nach dem damaligen Gemeindesitz benannt. Dort befinden sich eine Autobahnmeisterei und ein angrenzendes Industriegebiet. In der Autobahnmeisterei sind elf Einwohner gemeldet und im angrenzenden Industriegebiet Hohe Birke noch einmal weitere 36 Personen.

Gemarkung Die Gemarkung Gebertshofen hat eine Fläche von 7,996 km² und ist in 874 Flurstücke aufgeteilt. In der Gemarkung liegen die Gemeindeteile Gebertshofen, Landnerhof, Muttenshofen, Ramertshofen, Reitelshofen und Ruppertslohe.

Geschichte Die Bayerische Uraufnahme zeigt Gebertshofen in den 1810er Jahren als eine Streusiedlung, bestehend aus einer Einöde und zwei Weilern mit insgesamt acht Herdstellen.Gebertshofen auf BayernAtlas Klassik

Die Einweihung des Gebertshofener Schulhauses erfolgte am 31. August 1899.

Vor der Gebietsreform in Bayern war Gebertshofen eine Landgemeinde mit den Gemeindeteilen Gebertshofen, Landnerhof, Muttenshofen, Nonnhof, Ramertshofen, Reitelshofen und Ruppertslohe. Am 1. Juli 1972 wurde Nonnhof nach Alfeld im Landkreis Nürnberger Land umgemeindet. Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde nach Lauterhofen eingemeindet.

Kirche mini|hochkant|Katholische Filialkirche in Gebertshofen Am 31. August 1899 wurde der Grundstein für die Hl. Kreuzkirche durch den örtlichen Pfarrer von Lauterhofen gelegt. Am 18. Oktober 1900 erfolgte die Kirchweihe durch Dekan Georg Kellermann, Pfarrer von Sindlbach. 1921 wurde die bisherige Filialkirche zur Expositur erhoben. Im Mai 1929 wurde die Kirche abgerissen, da sie zu klein geworden war und bis November 1929 wurde ein Neubau errichtet. Die feierliche Kirchweihe fand am 10. Mai 1930 durch Johannes Leo von Mergel statt, dem damaligen Bischof von Eichstätt. Sie ist das einzige denkmalgeschützte Objekt im Ort.

Verkehr Die Staatsstraße 2236 verbindet Gebertshofen zu der Bundesautobahn 6 sowie nach Lauterhofen und Alfeld. Gemeindestraßen führen zu den Nachbarorten. Der Ort ist im ÖPNV mit der VGN-Buslinie 523 in Richtung Lauterhofen und Neumarkt versorgt. Weiterhin besteht die Rufbuslinie 586.Haltestelle Gebertshofen (.pdf)

Persönlichkeiten Heribert Batzl (1918–2013), Lehrer und Heimatforscher

Literatur Heribert Batzl: Geschichte der Gemeinde Gebertshofen, Mayr Verlag Amberg, 1973

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Lauterhofen) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz) Kategorie:Gemeindeauflösung 1978 Kategorie:Ort im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp) Kategorie:Gemarkung im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz