Titus Selge (* 8. Juni 1966 in Münster) ist ein deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor.

Werdegang Nach Abitur und Zivildienst folgten zunächst zehn Jahre Theaterarbeit als Regieassistent, Schauspieler und Regisseur. Titus Selge absolvierte von 1994 bis 1998 die Filmakademie Baden-Württemberg. Danach wurde er fürs Fernsehen als Regisseur und Drehbuchautor tätig. Zu seinen Arbeiten gehören Episoden der Reihen Polizeiruf 110 und Tatort. 2018 verfilmte er mit Unterwerfung den gleichnamigen Roman von Michel Houellebecq und der Bühnenfassung von Karin Beier.Titus Selge bei komoedie-berlin.de

Selge ist Mitglied im Bundesverband Regie (BVR).Titus Selge beim BVR, abgerufen am 2. Mai 2023 Er ist der Neffe des Schauspielers Edgar Selge. Der Literaturwissenschaftler Martin Selge (* 1938) ist sein Vater.

Filmografie 1998: Altöl und Champagner (+ Drehbuch) 2003: ABC des Lebens 2004: Berlin, Berlin (Fernsehserie, 6 Folgen) 2004: Polizeiruf 110: Der Prinz von Homburg (+ Drehbuch) 2005: Polizeiruf 110: Die Mutter von Monte Carlo (+ Drehbuch) 2006: Polizeiruf 110: Die Lettin und ihr Lover (+ Drehbuch) 2007: Polizeiruf 110: Kellers Kind (+ Drehbuch) 2009: Tatort: Architektur eines Todes 2010: Tatort: Am Ende des Tages (+ Drehbuch) 2012: Überleben an der Wickelfront 2013: Ein Reihenhaus steht selten allein 2013: Überleben an der Scheidungsfront 2014: Matthiesens Töchter 2016: Neues aus dem Reihenhaus 2017: Tatort: Der kalte Fritte 2018: Unterwerfung (+ Drehbuch) 2019: Totenfieber – Nachricht aus Antwerpen

Auszeichnungen 1998 Spezialpreis der Jury des 16. Filmfestivals Turin für Zita 2004 International Emmy Award für Berlin, Berlin (Regie) 2018 Lobende Erwähnung für Unterwerfung beim Fernsehfilmfestival Baden-Badenlobende Erwähnung bei fernsehfilmfestival.de 2019 Romy Akademiepreis Bester TV-Film des Jahres für Unterwerfung

Weblinks

Titus Selge im Verlag der Autoren

Einzelnachweise

Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Fernsehregisseur Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1966 Kategorie:Mann