Michael von Synnada (auch Michael der Bekenner; † 23. Mai 826) war ab 784 Bischof von Synnada.Steven Bigham: Heroes of the Icon. People, Places, Events. Oakwood Pubns, 2000, ISBN 978-1-879038-912, S. 111. Er vertrat Byzanz bei diplomatischen Missionen zu Harun ar-Raschid und Karl dem Großen. Aufgrund seines Widerstandes gegen die bilderfeindliche Politik des Kaisers Leo V. wurde er verbannt. Michael von Synnada wird in den orthodoxen Kirchen und der römisch-katholischen Kirche als Heiliger verehrt. Sein Gedenktag ist der 23. Mai. saintpatrickdc.org. Abgerufen am 23. Mai 2018.

Leben Michael trat zunächst in ein Kloster in Hieron (Karien) ein, wurde aber 784 vom Patriarchen Tarsios zum Metropoliten von Synnada in Phrygien ernannt. In dieser Funktion nahm er am Zweiten Konzil von Nicäa teil.

Für Friedensverhandlungen reiste Michael im Jahre 806 im Auftrag des Kaisers Nikephoros I. zum Kalifen Hārūn ar-RaschīdSt Michael, Bishop of Synnada, Serbian Orthodox Church, im Jahre 811 dann im Auftrag des Kaisers Michael I. Rhangabes an den Hof Karls des Großen, wobei Michael Papst Leo III. das Synodikon des Patriarchen von Konstantinopel, Nikephoros I., überbrachte.

Unter Kaiser Leo V. allerdings, der 815 die zweite Phase des Byzantinischen Bilderstreites einleitete, wurde er verbannt.St Michael the Confessor the Bishop of Synnada. Orthodoxe Kirche in Amerika. 23. Mai 2013, abgerufen am 23. Mai 2018. Er starb nach langer Verfolgung und vielfachen Nachstellungen am 23. Mai 826. Das Menologion in der Ausgabe des Alexios von Maltzew gibt das Jahr 818 als Todesjahr an.

Verehrung Das Troparion, das zu seinen Ehren an seinem Gedenktag gesungen wird, nimmt auf seine Haltung während des Bilderstreites Bezug:

Reliquien des Heiligen befinden sich in den Klöstern Megisti Lavra und Iviron auf dem Berg Athos.

Weblinks Michael der Bekenner, Bischof von Synnada auf orthopedia.de

Einzelnachweise

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