Ach ist ein WeilerKlassifikation laut Statistik Austria der Gemeinde Munderfing in Oberösterreich (Bezirk Braunau). Die Ortschaft hat Einwohner (Stand ).

Geographie

Ach liegt im Zentrum des Gemeindegebietes von Munderfing bzw. im Norden der Katastralgemeinde Achenlohe. Vom Zentrum der Gemeinde erreicht man die Ortschaft über die nach Südosten führende Hauptstraße sowie die Braunauer Straße und abzweigende Straßen bei der Wallnerbauer-Kapelle. Die Ortschaft besteht aus einer südlichen Häusergruppe (Ach 1 bis 4) und einer nördlichen Häusergruppe (Ach 8 bis 10). Benachbarte Ortschaften sind Katztal im Norden, Rödt im Westen, Achenlohe im Süden und Achtal im Osten.

Für Ach wurden 2001 insgesamt vier Gebäude gezählt, wobei vier Gebäude über einen Hauptwohnsitz verfügten und jeweils vier Wohnungen bzw. Haushalte bestanden. In der Ortschaft bestanden zwei land- und forstwirtschaftliche Betriebsstätten.Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001. Oberösterreich. Wien 2005

Geschichte und Bevölkerung Der Ortsname Ach leitet sich vom früheren Namen des nahen Schwemmbaches ab. Der Name bedeutet das Fließende. Der Name wird erstmals urkundlich 1336 genannt, eine weitere Namensvariante lautet Gössnach. Im 18. Jahrhundert bestand die Ortschaft lediglich aus der südlichen Häusergruppe, die heute noch in ihrer ursprünglichen Form existiert. Es sind dies der Bauernhof Fuchs mit Zuhaus, früher Ritzelgut, Jodlgut, Sülzlgut oder Schmidtgut (Ach 1 bzw. 2), und der Bauernhof Hausl, früher auch Schmied- oder Geigergütl (Ach 4) mit dem heute zugehörigen Zuhaus, ehemals Söllhamergütl (Ach 3).vgl. Digitales Oberösterreichisches Raum-Informations-System, Hofnamen und Häusergeschichte

Im Jahr 1869 lebten in Ach 23 Menschen in vier Häusern.k. k. statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorium des Erzherzogthumes Oesterreich ob der Enns. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. December 1869 Linz 1871, S. 9 Bis zum Jahr 1910 sank die Einwohnerzahl leicht, wobei in diesem Jahr 21 Einwohner in vier Häusern gezählt wurden. Alle Einwohner der Ortschaft waren hierbei katholischen Glaubens.k. k. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium von Oberösterreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse vom 31. Dezember 1910. Wien 1916, S. 10

Einzelnachweise

Literatur Waltraud Berghammer, Anton Moser, Erwin Moser, Roswitha Probst, Johann Wiener: Munderfing am Kobernaußerwald. Das neue Heimatbuch. Ried 2005, ISBN 3-902121-63-7.

Kategorie:Ort im Bezirk Braunau Kategorie:Geographie (Munderfing) Kategorie:Ersterwähnung 1336