Lichteneck ist ein RotteKlassifikation laut Statistik Austria der Gemeinde Munderfing in Oberösterreich (Bezirk Braunau). Die Ortschaft hat Einwohner (Stand ).

Geographie Lichteneck liegt im Süden der Gemeinde Munderfing bzw. im Südwesten der Katastralgemeinde Achenlohe. Vom Zentrum der Gemeinde erreicht man die Ortschaft über die nach Südosten führende Hauptstraße sowie die Braunauer Straße. Die Häuser der Ortschaft liegen beidseitig der Braunauer Straße. Benachbarte Ortschaften sind Achtal im Norden, Achenlohe im Westen, Baumgarten im Südwesten sowie Kolming und Parz im Süden. Östlich von Lichteneck liegt der Kobernaußer Wald.

Für Lichteneck wurden 2001 insgesamt 13 Gebäude gezählt, wobei elf Gebäude über einen Hauptwohnsitz verfügten und 14 Wohnungen bzw. Haushalte bestanden. In der Ortschaft bestanden drei land- und forstwirtschaftliche Betriebsstätten sowie eine sonstige Arbeitsstätte.Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001. Oberösterreich. Wien 2005

Geschichte und Bevölkerung Der Ortsname Lichteneck leitet sich vom Lichten (=Schlägern) bzw. einem eckigen, waldfreien Gebiet ab. Die Ortschaft ist urkundlich erstmals 1363 als Lichtnegk genannt. Im 18. Jahrhundert bestand die Ortschaft aus sechs Gebäuden. Dem Schneiderhäusl, heute ein Fuhrwerksunternehmen (Lichteneck 2), dem Schmidlgut, früher Schoberdofferlpoint oder Schoberndoferlpoint (Lichteneck 3), dem Gotthard-Gut, früher Gotthartenpoint oder Gotthardenpoint (Lichteneck 4), dem Maurer-Gut, früher auch Maurerpoint oder Maurersölden (Lichteneck 5) und dem Ponthans, früher Martlpoint oder Mörtlpoint (Lichteneck 6). Das Schusterhäusl gegenüber dem heutigen Haus Lichteneck 11 existiert hingegen nicht mehr.vgl. Digitales Oberösterreichisches Raum-Informations-System, Hofnamen und Häusergeschichte

Im Jahr 1869 lebten in Lichteneck 33 Menschen in sechs Häusern.k. k. statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorium des Erzherzogthumes Oesterreich ob der Enns. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. December 1869 Linz 1871, S. 9 Bis zum Jahr 1910 sank die Einwohnerzahl leicht, wobei in diesem Jahr 31 Einwohner in sieben Häusern gezählt wurden. Alle Einwohner der Ortschaft waren hierbei katholischen Glaubens.k. k. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium von Oberösterreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse vom 31. Dezember 1910. Wien 1916, S. 10

Einzelnachweise

Literatur Waltraud Berghammer, Anton Moser, Erwin Moser, Roswitha Probst, Johann Wiener: Munderfing am Kobernaußerwald. Das neue Heimatbuch. Ried 2005, ISBN 3-902121-63-7.

Kategorie:Ort im Bezirk Braunau Kategorie:Geographie (Munderfing) Kategorie:Ersterwähnung 1363