Baumgarten ist eine RotteKlassifikation laut Statistik Austria der Gemeinde Munderfing in Oberösterreich (Bezirk Braunau). Die Ortschaft hat Einwohner (Stand ).

Geographie Baumgarten liegt im Süden der Gemeinde Munderfing bzw. im Südwesten der Katastralgemeinde Achenlohe. Vom Zentrum der Gemeinde erreicht man die Ortschaft über die nach Südosten führende Hauptstraße sowie die Braunauer Straße und abzweigende Straßen bei Lichteneck oder Parz. Die Häuser der Ortschaft liegen in einer größeren Häusergruppe südlich des Schwemmbachs, zwei weitere befinden sich nördlich des Baches. Zudem befindet sich ein Gebäude weit abgelegen zwischen der eigentlichen Ortschaft und dem Nachbarort Valentinhaft. Benachbarte Ortschaften sind Lichteneck im Norden, Achenlohe im Nordwesten, Valentinhaft im Westen, Kolming im Südosten und Parz im Osten.

Für Baumgarten wurden 2001 insgesamt elf Gebäude gezählt, wobei neun Gebäude über einen Hauptwohnsitz verfügten und zwölf Wohnungen bzw. elf Haushalte bestanden. In der Ortschaft bestanden zwei land- und forstwirtschaftliche Betriebsstätten sowie zwei sonstige Arbeitsstätten.

Geschichte und Bevölkerung Der Ortsname Baumgarten leitet sich von Garten mit Bäumen ab, wobei der Ortsname erstmals im Passauer Urbar 1324 als „Paumgertin“g belegt ist. Im 18. Jahrhundert bestand die Ortschaft aus vier Häusern bzw. Bauernhöfen, dem Tischlerhaus, früher Taubenvichtenhäusl oder Taubenveitlhäusl (Baumgarten 1), dem Lippenbauer-Gut, früher Diggenbauerngut (Baumgarten 3) und dem Hausl-Gut, früher Weberbauerngut oder Webergütl (Baumgarten 6). Das Schrödergut südöstlich der heutigen Ortschaft existiert hingegen nicht mehr. Erst später kam das im Westen abgelegene Melchhammer-Haus (Baumgarten 7) hinzu.vgl. Digitales Oberösterreichisches Raum-Informations-System, Hofnamen und Häusergeschichte

Im Jahr 1869 lebten in Baumgarten 21 Menschen in sechs Häusern.k. k. statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorium des Erzherzogthumes Oesterreich ob der Enns. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. December 1869 Linz 1871, S. 9 Bis zum Jahr 1910 stieg die Einwohnerzahl leicht, wobei in diesem Jahr 24 Einwohner in sieben Häusern gezählt wurden. Alle Einwohner der Ortschaft waren katholisch.k. k. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium von Oberösterreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse vom 31. Dezember 1910. Wien 1916, S. 10

Einzelnachweise

Literatur Waltraud Berghammer, Anton Moser, Erwin Moser, Roswitha Probst, Johann Wiener: Munderfing am Kobernaußerwald. Das neue Heimatbuch. Ried 2005, ISBN 3-902121-63-7.

Kategorie:Ort im Bezirk Braunau Kategorie:Geographie (Munderfing) Kategorie:Ersterwähnung 1324