Die Saupsdorfer Hütte ist eine Selbstversorgerhütte der Kategorie MH des Sächsischen Bergsteigerbundes des Deutschen Alpenvereins. Sie liegt im Ortsteil Saupsdorf der sächsischen Stadt Sebnitz im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge auf Seehöhe.

Geschichte Das Haus wurde 1818 als Ersatzneubau eines älteren Häusleranwesens durch Johann Gottlieb Willkomm errichtet. Willkomm betrieb hier eine Garnbleiche und im geringen Umfang Landwirtschaft. Willkomms Sohn Christian Gottlieb war (vermutlich Mitte des 19. Jahrhunderts) aus wirtschaftlichen Gründen zur Versteigerung des Anwesens gezwungen, welches dann in den Besitz der benachbarten Rölligmühle (Hinteres Räumicht 3) gelangte. Die Familie Röllig verkaufte das Haus 1982 an einen Betrieb aus Dresden, der hier ein Ferienheim einrichten wollte. Dies wurde jedoch behördlich nicht genehmigt. Das Haus wurde deshalb 1986 an den Sportclub Empor Dresden veräußert, dessen Mitglieder der Sektion Wandern und Bergsteigen ab 1987 mit der schrittweisen Instandsetzung begannen. 1993 erwarb der Sächsische Bergsteigerbund das Haus, der die Sanierung fertigstellte und das Haus seitdem als Selbstversorgerhütte nutzt. Die Saupsdorfer Hütte steht als eines der größten und markantesten Umgebindehäuser der Region seit 1993 unter Denkmalschutz.

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Literatur Manfred Schober, Antje Aurich, Andreas Rädisch: Das Haus des Sächsischen Bergsteigerbundes im Saupsdorfer Räumicht. in: Sächsischer Bergsteigerbund / Sächsische-Schweiz-Initiative (Hg.): SSI Heft 37, Dresden 2020, S. 42–44

Weblinks

Webseite des SBB zu seinen Hütten Website der Saupsdorfer Hütte Die Saupsdorfer Hütte auf der Website des DAV

Einzelnachweise

Kategorie:Bauwerk in Sebnitz Kategorie:Kulturdenkmal in Sebnitz Kategorie:Schutzhütte in der Sächsischen Schweiz Kategorie:Fachwerkhaus in Sachsen Kategorie:Erbaut 1818