Kupferhammer an der Roth (fränkisch: Kubfahamma bzw. EwahammaE. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 41. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „khúbfɒhàmɒ“ bzw. „ēwɒhàmɒ“.) ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Roth im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern). Kupferhammer liegt in der Gemarkung Eckersmühlen.

Geografie Die Einödmühle befindet sich an der Roth. Im Norden liegt das Flurgebiet „Wart“.

Geschichte Um 1400 wurde der Ort als „Oberer Hammer“ erstmals urkundlich erwähnt.E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 41. Zu dieser Zeit baute der Nürnberger Patrizier Karl Holzschuher die Mühle zum Schmelzhammer um. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde das Anwesen an die Rother Marienkirche verkauft. Nach 1700 wurde sie als Kupferhammer betrieben.W. Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach, S. 273.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte der Kupferhammer zur Realgemeinde Eckersmühlen. Es gab ein Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Roth aus. Das Anwesen hatte das Kastenamt Roth als Grundherrn. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt der Kupferhammer die Hausnummer 45 des Ortes Eckersmühlen.F. Eigler: Schwabach, S. 388.

Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Roth. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Kupferhammer dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Eckersmühlen und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Eckersmühlen zugeordnet. Am 1. Mai 1978 wurde Kupferhammer an der Roth im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Roth eingegliedert.F. Eigler: Schwabach, S. 470 f.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 7 9 8 8 4 2 7 4 6 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1961 als Wohngebäude. 4 1 1 1 1 1 1 Quelle

Religion Kupferhammer ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute in die Dreifaltigkeitskirche (Eckersmühlen) gepfarrt. Die Katholiken waren ursprünglich nach St. Johannes der Täufer (Hilpoltstein) gepfarrt, heute ist die Pfarrei Maria Aufnahme in den Himmel (Roth) zuständig.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ortsteil von Roth Kategorie:Ersterwähnung 1400 Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Roth Kategorie:Ort an der Roth (Rednitz)