Einrichtungsrundfunk, auch Einrichtungsfunk, Einrichtungsradio oder Einrichtungsfernsehen genannt, ist Rundfunk innerhalb von Einrichtungen (wie Krankenhäusern, Beherbergungsbetrieben, Ladengeschäften, ggf. auch Hochschulen), wenn die Sendungen nur dort empfangen werden können und im funktionellen Zusammenhang mit den in diesen Einrichtungen zu erfüllenden Aufgaben stehen (vgl. den früheren § 20 Abs. 3 RStV).

Einrichtungsrundfunk bedarf grundsätzlich als sogenannter Bagatellrundfunk keiner rundfunkrechtlichen Zulassung (§ 54 MStV). Es bleibt dem Landesgesetzgeber allerdings freigestellt, im jeweiligen Landesmediengesetz ein vereinfachtes Zulassungsverfahren vorzusehenBegründung zu § 52 MStV (Beispiel: Nordrhein-Westfalen). Umgekehrt nehmen manche Bundesländer Einrichtungsfunk ggf. ganz vom Anwendungsbereich ihres Landesmediengesetzes aus.

Gebiet Ausnahme vomAnwendungsbereich keineZulassungspflicht vereinfachtesZulassungsverfahren § 12 Abs. 5 Nr. 3 LMedienG Art. 1 Abs. 2 BayMG Art. 26 BayMG § 3 Abs. 3 BremLMG(aber Anzeigepflicht) § 9 BremLMG § 14 Abs. 4 MStV HSH; ZFS § 1 Abs. 2 HPMG(analoge Kabelanlage) § 4 Abs. 3, § 9 HPMG(Anzeigepflicht) § 16 Abs. 5 MedienG M-V § 1 Satz 2 NMedienG § 4 Abs. 2 NMedienG §§ 83, 84 LMG NRW § 26 Abs. 2 Nr. 2 LMG § 21 SMG § 1 Abs. 2 SächsPRG § 5 Abs. 4 SächsPRG § 12 Abs. 4 MedienG LSA § 1 Abs. 7 ThürLMG(Kabelanlage) § 31 ThürLMG § 3 Abs. 5 PrR-G

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