Die Stiftshütte war ein literarischer Zirkel in Kassel.
Franz von Dingelstedt wurde 1836 Lehrer am Lyceum in Kassel. Er gründete einen Kreis junger Menschen des Vormärz unter dem Leitsatz Eintracht Hält Macht in Kassel.Hugo Brunner: Geschichte der Residenzstadt Cassel. Pillardy und Augustin, Cassel, 1913, S. 394 - Artikel bei focus.de, 4. Januar 2017, abgerufen am 13. März 2018 Die Eröffnungsode vermeldete den Anfang einer neuen literarischen Epoche: Die Zeit, da über Hessens Gauen // Das Morgenroth der Dichtung flog.
Zu den Mitgliedern der „Stiftshütte“ gehörten u. a. Friedrich Wilhelm Müller, Friedrich Oetker, Heinrich Josef König und Julius Rodenberg. Unter Franz von Dingelstedts Federführung gaben sie 1838 das Hessische Album für Literatur und Kunst heraus.Hugo Brunner: Geschichte der Residenzstadt Cassel. Pillardy und Augustin, Cassel, 1913, S. 394
Nach der Strafversetzung Dingelstedts nach Fulda 1838 löste sich die „Stiftshütte“ in Kassel auf.
Literatur Rolf Parr: Stiftshütte, in: Wulf Wülfing, Karin Bruns, Rolf Parr (Hrsg.): Handbuch literarisch-kultureller Vereine, Gruppen und Bünde 1825–1933. Stuttgart : Metzler, 1998, S. 425f.
Einzelnachweise
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