Gugelmühle ist ein Wohnplatz der Gemeinde Windelsbach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Gugelmühle liegt in der Gemarkung Windelsbach.
Geographie Die Einöde besteht heute aus einem Wohngebäude mit der Haus Nr. 1 und fünf Nebengebäuden. Der Ort liegt am Ödenbach, einem linken Zufluss des Kreuthbachs, der wiederum ein rechter Zufluss der Altmühl ist. Der Landergraben mündet bei der Gugelmühle von rechts in den Ödenbach. Im Süden grenzt der Kreuther Forst an, 1 km südöstlich erhebt sich der Höhenberg ().
Die Kreisstraße AN 8 führt nach Windelsbach (1 km nordwestlich) bzw. nach Cadolzhofen (1,5 km östlich). Die AN 7 führt nach Hornau (2,2 km nördlich).
Geschichte Im 16-Punkte-Bericht des brandenburg-ansbachischen Amts Leutershausen aus dem Jahr 1608 wurde für Gugelmühle eine Mannschaft verzeichnet, die die Herren Mohrischen Erben zu Ansbach als Grundherrn hatten. Das Hochgericht übte das Vogtamt Colmberg aus.Staatsarchiv Nürnberg, 16-Punkte-Berichte 22, 69. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 721.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Gugelmühle zur Realgemeinde Windelsbach. Die Mühle hatte das brandenburg-ansbachische Kastenamt Colmberg als Grundherrn. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Gugelmühle die Hausnummer 42 des Ortes Windelsbach.M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 928.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 433. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justizamt Leutershausen und Kammeramt Colmberg.M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 1016.
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Gugelmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Windelsbach und der 1810 gegründeten Ruralgemeinde Windelsbach zugeordnet.Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3863: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Leutershausen 1810. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 964.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 1861 1871 1885 Einwohner 10 2 3 6 7HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1836 und 1885 als Wohngebäude. 1 1 1 1 Quelle Dort als Gugersmühl aufgelistet.
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Martin (Windelsbach) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannis (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt.
Literatur
Weblink
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Windelsbach) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach