mini|Heck des Backbordrumpfes und mittleres Steuerruder HōkūleʻaFinney et al. Voyage of Rediscovery, op. cit., p. xiii, gibt Ausspracheanleitungen für den Boots-Namen: „The macrons (kahakō in Hawaiian) over vowels indicate that they are longer than unmarked vowels and are stressed. The ʻOkina (ʻ) [character] indicates a consonant called a glottal stop. It is similar to the sound between oh's in the English oh-oh.“ ist ein funktionsgleicher und leistungsgetreuer Nachbau einer waʻa kaulua,Naomi N.Y. Chun, with illustrations by Robin Y. Burningham, E. Nuʻulani Atkins: Hawaiian Canoe-Building Traditions. Kamehameha Schools Press and HDL: Hawaiʻi Digital Library, Honolulu, HI 1988, 1995: 57-62. (Chapter 10: Types of Canoes) ISBN 0-87336-043-5 online.waʻa kaulua: Doppelkanu, vgl. und eines zwei-rümpfigen polynesischen Reise-Kanus.Canoe Parts Hōkūle‘a. In: Polynesian Voyaging Society Visuals. Polynesian Voyaging Society 2008-08-06. Eine Funktionszeichnung des Bootes mit Abmessungen und Beschriftungen (englisch).360 degree tour of Hōkūle‘a. In: The Honolulu Advertiser: Hōkūle‘a: 2007 Voyages to Micronesia and Japan. Gannett Company. Diese Boote aus Holz wurden traditionell im Alten Hawaii verwendet. Die Hōkūleʻa ist jedoch aus Sperrholz und glasfaserverstärktem Kunststoff gebaut.The Building of the Hōkūle‘a – 1973-75. Canoe Building. Polynesian Voyaging Society 2008-08-05. Die Hōkūle‘a misst 18,7 m in der Länge und 4,7 m in der Breite am Schiffsmast; sie verdrängt leer 7,26 t und kann weitere 4.990 kg tragen, sowie eine Mannschaft aus 12 bis 16 Mitgliedern. Voll beladen erreicht sie mit 50 m² Segelfläche, Geschwindigkeiten von 4–6 kn (7-10 km/h) und in Passat-Winden bis 15–25 kn (27–46 km/h). Die beiden Holzmasten wurden von LeVan Keola Sequeira gefertigt. Sie sind entweder mit einem Krabbenklauen- oder einem Marconi-Takel mit einem kleinen Vorsegel ausgestattet. Gesteuert wird mit einem langen Paddel. Es gibt keinen Hilfsmotor. Ein Begleitschiff schleppt sie bei Bedarf in den Hafen.

Name Ihr Name bedeutet „Stern der Fröhlichkeit“ (star of gladness) in der hawaiischen Sprache, was sich auf Arktur bezieht, einen Leitstern am Zenit für hawaiische Segler. Arktur steht genau über Hawaiis Breitengrad und hilft Seeleuten, die Insel zu finden.

Konstruktion und Zweck Hōkūleʻa wurde am 8. März 1975 von der Polynesian Voyaging Society zu Wasser gelassen und ist vor allem für ihre Reise von Hawaii nach Tahiti im Jahr 1976 bekannt, die ausschließlich mit traditionellen Navigationstechniken durchgeführt wurde.State of Hawaiʻi, House of Representatives: Twenty-third Legislature, 2006, House Resolution 267. capitol.hawaii.gov Hauptziel der Reise war die Erforschung der anthropologischen Theorie des asiatischen Ursprungs der einheimischen ozeanischen Völker (insbesondere der Polynesier und Hawaiier) als Ergebnis gezielter Fahrten durch den Pazifik, im Gegensatz zum passiven Treibenlassen mit den Strömungen oder der Seereise von Amerika aus. In Bezug uf Theorien von Thor Heyerdahl, Andrew Sharp (drift voyaging), u. a. DNA-Analysen stützen diese Theorie. Ein weiteres Projektziel war, dass das Kanu und die Reise „als Mittel zur kulturellen Wiederbelebung der Hawaiier und anderer Polynesier dienen sollten“.„serve as vehicles for the cultural revitalization of Hawaiians and other Polynesians.“ Finney, Voyage of Rediscovery: S. 71.

Die Beschreibung des Bootes „Hōkūleʻa“ ist nur ein Teil ihrer Geschichte, da es ohne Instrumente navigiert wird. Doch 1975 kannte kein Hawaiier mehr diese alten Techniken der Seefahrt. Um die Reise zu ermöglichen, rekrutierte die Polynesian Voyaging Society den Satawalisischen Meisternavigator Mau Piailug von der Weriyeng-Schule auf den Karolinen der Föderierten Staaten von Mikronesien, um sein Wissen über die Navigation ohne Instrumente weiterzugeben. Bis Mitte der 1970er Jahre nutzten noch bis zu sechs mikronesische Navigatoren diese traditionellen Methoden, Nur Mau war bereit, sein Wissen mit den Polynesiern zu teilen.

Zwischen der Reise von 1976 und 2009 unternahm die Hōkūleʻa neun weitere Reisen nach Mikronesien, Polynesien, Japan, Kanada und auf das amerikanische Festland. Dabei nutzte sie stets die alten Techniken der Himmelsnavigation. Am 19. Januar 2007 verließ die Hōkūleʻa mit dem Auslegerkanu Alingano Maisu Hawaii zu einer Reise durch Mikronesien und Häfen im südlichen Japan.

Wenn die Hōkūleʻa nicht auf Reisen ist, ist sie vor Anker am Marine Education Training Center (METC) des Honolulu Community College in Honolulu Harbor.

Galerie

Literatur Ben Finney, Marlene Among & al.: Voyage of Rediscovery: A Cultural Odyssey through Polynesia. University of California Press, Berkeley, Los Angeles, London 1994. Illustrations by Richard Rhodes. ISBN 0-520-08002-5 Lela Goodell: Polynesian Voyaging Society: Introduction. 1989. In: A Guide to the Archives of the Polynesian Voyaging Society and Voyages of the Hōkūleʻa., The Kamehameha Schools: 5. Nainoa Thompson: Reflections on Mau Piailug: Master Navigator, Master Teacher. 1996. In: Ku Holo Mau: 2007 Voyage to Micronesia for Mau Piailug Polynesian Voyaging Society. Will Kyselka, Nainoa Thompson, Karte von Ray Lanterman: Kealaikahiki: A New Look at Old Routes. In: Cecilia Kapua Lindo, Nancy Alpert Mower (hgg.): Polynesian Seafaring Heritage. The Kamehameha Schools and the Polynesian Voyaging Society 2008-08-20.

Notes dt.: Nachdem Mau im März das neue Kanu überreicht worden war, setzte Hōkūleʻa seine zweite Mission fort, die den Namen „Kū Holo Lā Komohana“ (Segelt weiter zur westlichen Sonne) trug. Die Reise führte über 1.200 Meilen von der mikronesischen Insel Yap nach Okinawa und dann kreuz und quer durch die Inseln Südjapans nach Yokohama. Ziel der Reise war es, die kulturellen Verbindungen zwischen Japan und Hawaii zu würdigen, die mit dem Besuch von König Kalākaua bei Kaiser Meiji im Jahr 1881 begannen und durch die anschließende Auswanderung Tausender japanischer Vertragsarbeiter auf die Zuckerrohrplantagen der Inseln gestärkt wurden. Viele von ihnen blieben auf Hawaii und verankerten ihr Erbe für immer im Leben der Inselbewohner.

Einzelnachweise

Weblinks

n:en:Canoe completes voyage from Hawaii to Japan Brief introduction to navigating by the stars Honolulu Advertiser Hōkūleʻa Voyage Special Sam Low's Voyages of Awakening, 25 years of Hōkūleʻa Polynesian Voyaging Society website Polynesian Voyaging Society website section on the building of Hōkūle‘a Public Broadcasting Service website for Wayfinders: A Pacific Odyssey, a film about the ancient Polynesian sea voyaging tradition Charles Kauluwehi Maxwell Sr.: Uncle Charlie's personal website on Hōkūleʻa

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