Lüttersmühle war ein Ortsteil der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid im Rhein-Sieg-Kreis.
Lage Die Lüttersmühle lag im Wahnbachtal und wurde 1958 von der Wahnbachtalsperre überflutet. Nachbarorte waren Wahn im Westen und Wolperath im Osten. Die Ortsteile Herkenrathermühle im Norden und Hillenbach sind ebenfalls untergegangenen.
Geschichte Die Wassermühle gehörte zur Gemeinde Neunkirchen. Sie wurde 1645 erstmals erwähnt und war als Getreide- und Ölmühle bis 1803 gegenüber dem Minoritenkloster in Seligenthal abgabepflichtig.
1830 hatte Lüttersmühle 18 Einwohner.Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinzen 1830, S. 305 1845 hatte der Hof 34 katholische Einwohner in fünf Häusern.Uebersicht der Bestandtheile und Verzeichniß sämmtlicher Ortschaften…, Reg.-Bez. Köln, 1845, S. 99 1888 gab es sechs Bewohner in einem Gebäude.Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland Ausgabe 1888, S. 118
1901 hatte die Mühle sechs Einwohner. Müller war Paul Küpper.Einwohnerverzeichnis 1901
1956 kaufte der Wahnbachtalsperrenverband die Mühle vom letzten Müller Josef Küpper für 239 438 Mark.Generalanzeiger Bonn vom 19. Juni 2008, Axel Vogel:Im Wahnbachtal taucht die Erinnerung auf, abger. 20. Februar 2018
Einzelnachweise
Kategorie:Ehemaliger Ortsteil von Neunkirchen-Seelscheid Kategorie:Wüstung im Rhein-Sieg-Kreis Kategorie:Mühle in Neunkirchen-Seelscheid Kategorie:Ersterwähnung 1645