mini|Spuren der Streichhölzer, 1936Dieses Bild war auf der Ausstellung Japanische Malerei von 1910 bis 1970 1999/2000 in Frankfurt und Chemnitz zu sehen. Ei-Kyū (, signierte auch Q Ei, wirklicher Name Sugita Hideo (); geb. 28. April 1911 in Miyazaki; gest. 10. März 1960 in Tokio) war ein japanischer Maler, Grafiker und Fotograf während der Shōwa-Zeit.
Leben und Werk Ei-Kyū begann 1925 ein Studium der westlichen Malerei an der Nihon Bijutsu Gakkō (). In den folgenden Jahren pendelte er zwischen Miyazaki und Tōkyo, arbeitete dabei aktiv als Kritiker für Zeitschriften wie „Atelier“ oder „Mizue“.
Ab 1930 besuchte Ei-Kyū die Oriental Fotoschule. 1936 wurde er Mitglied der Gruppe „Westliche Malerei des neuen Zeitalters“ (, Shinjidai yōgaten). Im selben Jahr entstanden die Fotogramme „Gründe des Schlafes“. Er pflegte wechselhafte Beziehung zur „Vereinigung freier Künstler“ (, Jiyū bijutsuka kyōkai).
1951 beteiligte Ei-Kyū sich an der Gründung der „Vereinigung demokratischer Künstler“ (, Demokurāto bijutsuka kyōkai). Erste Ausstellung. Das Fotodesign „Träume fotografischer Bilder“ entsteht. In der Zeit begann er, sich auch mit Radierungen zu beschäftigen.
1960 starb Ei-Kyū in Tōkyō.
Bilder
Anmerkungen
Literatur Schaarschmidt-Richter, Irmtraud (Hrsg.): Ei-Kyū. In: Die andere Moderne. Japanische Malerei von 1910 bis 1970. Edition Stemmle, 1999. ISBN 3-908161-85-1.
Weblinks
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