Der Amtsbezirk Spitz war eine Verwaltungseinheit im Waldviertel in Niederösterreich.
Der Amtsbezirk war der Kreisbehörde in Krems an der Donau unterstelltSchematismus der k.k. Finanzbeamten des Österr. Kaiserstaates, Verlag Jos. A. Kienreich, Graz 1858, p 14 online und besorgte deren Amtsgeschäfte vor Ort. Die Zuständigkeit erstreckte sich neben Spitz auf die damaligen Gemeinden Aggsbach, Els, Elsarn, Emmersdorf, Gossam, Gschwendt, Gut am Steg, Habruck, Großheinrichschlag, Hofamt, Joching, Laach, Lobendorf, Marbach, Mödelsdorf, Mühldorf, Nonnersdorf, Rantenberg, Trandorf, Weißenkirchen, Wösendorf und Zintring.Niederösterreichischer Gemeinde-Schematismus (mit Ausnahme der Gross-Commune Wien) mit statistisch-topographischen Notizen für die Wahlperiode 1861-1863 verfasst und herausgegeben von Eduard Matzenauer, Carl Gerolds Sohn, Wien 1862 online
Der Amtsbezirk umfasste dabei 23 Gemeinden mit 10.084 Einwohnern (lt. Zählung von 1851).Karl Freiherr von Czoernig: Ethnographie der österreichischen Monarchie. 1. Band, Hof- und Staatstruckerei, Wien 1857, S. 665 – online unter einsehbar
Quellen Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Österreich, Jahrgang 1853, LXXXI. Stück, Nr. 249, Verordnung der Minister des Inneren, der Justiz und der Finanzen vom 25. November 1853
Einzelnachweise
Spitz Kategorie:Spitz (Niederösterreich)