Joachim Boldt (* 13. November 1914laut Filmarchiv Kay Weniger. IMDb und filmportal.de nennen den 11. Februar 1915 in Dresden; † 20. Juli 1996) war ein deutscher Schauspieler bei Bühne, Film und Fernsehen.

Leben und Wirken Boldt erhielt seine Schauspielausbildung an der Schauspielschule des Deutschen Theaters Berlin (heute: Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch). Es folgten seit dem Zweiten Weltkrieg Engagements in Essen, Dresden, Frankfurt, Berlin und Wuppertal. Bereits 1953 stieß der Dresdner zum Fernsehen, drehte anschließend aber auch mehrere Kinofilme. Seit 1959 wirkte Boldt regelmäßig in Fernsehspielen mit und verkörperte dort unter anderem Offiziere, Kapitäne, Polizisten, Sekretäre und Untersuchungsrichter.

Filmografie 1953: Raskolnikow 1955: Urlaub auf Ehrenwort 1956: Waldwinter 1957: Der Verdammte 1957: Der Fuchs von Paris 1959: Liebe, Luft und lauter Lügen 1959: Der König ist tot 1960: Der Prozeß Mary Dugan 1961: Die Ehe des Herrn Mississippi 1962: Jeder stirbt für sich allein 1963: Der Fall Rohrbach 1963: Die Wölfe 1965: Preis der Freiheit 1966: Die schwarze Hand 1966: Standgericht 1966: Das Millionending (Fernseh-Zweiteiler) 1967: Der Seidenprinz 1968: Das Kriminalmuseum: Die Reifenspur (TV-Serie) 1968: Das Kriminalmuseum: Die Postanweisung (TV-Serie) 1968: Kidnap – Die Entführung des Lindbergh-Babys 1968: Berliner Antigone 1969: Ahnenerbe 1969: Spion unter der Haube 1971: Chronik der laufenden Ereignisse

Literatur Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 1: A–Heck. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1960, , S. 155.

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