mini|Luise Werckmeister (1910). Foto: Becker und Maass Luise Werckmeister (* 29. Juli 1882 in Berlin als Luise Auguste HubertGeburtsregister StA Berlin IV a, Nr. 1885/1882; † 28. März 1942 ebendaSterberegister StA Berlin-Zehlendorf, Nr. 255/1942) war eine deutsche Schauspielerin.

Leben und Wirken Luise Werckmeister stand seit etwa der Jahrhundertwende auf der Bühne und gehörte bereits vor dem Ersten Weltkrieg dem Ensemble von Max Reinhardts Deutschem Theater in Berlin an. In späteren Jahren sind fast keine Festengagements mehr feststellbar. Während des Ersten Weltkriegs gewann der Film mehr und mehr an Bedeutung in ihrer künstlerischen Karriere, und sie spielte eine Reihe von Nebenrollen in zumeist minder wichtigen Produktionen. Nach nur drei Tonfilmen beendete Luise Werckmeister ihre Tätigkeit vor der Kamera.

Sie war in erster Ehe von 1901Heiratsregister StA Berlin IV a, Nr. 369/1901 bis zur Scheidung 1922 mit dem Regisseur Hans Werckmeister verheiratet. Deren Tochter war die Schauspielerin Vicky Werckmeister.

Filmografie (komplett) 1912: Krone und Fessel 1917: Wie Bubi Detektiv wurde 1918: Die Mausefalle 1918: Ein Blitzmädel 1918: Bräutigam auf Aktien 1919: Kitty 1919: Die graue Frau von Alencon 1920: Das Medaillon der Lady Sington 1923: Liebe und Ehe 1926: Menschen untereinander 1927: Der Feldmarschall 1927: Steh ich in finst‘rer Mitternacht 1930: Die lustige Musikanten 1932: Peter Voß, der Millionendieb 1936: Das Mädel vom Ballett

Literatur Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 3: Peit–Zz. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, , S. 1866.

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