Marianne Eichholz (geboren in Windhoek, Südwestafrika) ist eine deutsche Hörspielautorin.
Leben Marianne Eichholz besuchte die Schule in Berlin. Sie lebte in Norwegen und Hamburg. Ab 1961 arbeitete sie als Journalistin und Autorin in West-Berlin. Sie schrieb für Zeitungen, unter anderem für Die Zeit, und den Hörfunk. Für kurze Zeit war sie Redakteurin bei der Zeitschrift Merian. Ihr erster Beitrag für ein Hörspiel ist für das Jahr 1952 nachweisbar. Eichholz engagierte sich während des Bundestagswahlkampfes 1965 im „Wahlkontor deutscher Schriftsteller“ für die SPD unter Willy Brandt. Darüber hinaus war sie als Gründungsmitglied der Neuen Gesellschaft für Literatur (NGL) in ihr erstes Präsidium gewählt worden, das vom 27. April 1973 bis zur ersten ordentlichen Mitgliederversammlung der NGL am 29. Oktober 1973 tätig war.
Auszeichnungen 1966: Theodor-Wolff-Preis für literarische Formen.
Werke (Auswahl) Das Dorf, das beschloß, die Erde sei flach. Hörspiel. Nach der Erzählung Das Dorf, das beschloss, die Erde sei flach von Rudyard Kipling. Hörspiel. NWDR, 1952 James Hogg: Die vertraulichen Aufzeichnungen und Bekenntnisse eines gerechtfertigten Sünders. Hörspielbearbeitung von Siegfried Lenz und Marianne Eichholz. Nordwestdeutscher Rundfunk 1952. Sendung 2. Januar 1953 Nuckelpinne fahrbereit. Hörspiel. Nordwestdeutscher Rundfunk, 21. August 1955 Polikuschka, der Dieb. Hörspiel. Norddeutscher Rundfunk, 1956 In griechisch eine Fünf. Hörspiel. Radio Bremen, 10. Dezember 1959 Berlin : Ein lyrischer Stadtplan. Köln : Kiepenheuer & Witsch, 1964 Jacques Hartz: Sehnsucht nach Berlin. Ein Bildband von Jacques Hartz. Mit einer Einführung von Marianne Eichholz sowie Beiträgen von Wolfgang Neuss und Wolf Biermann. Gütersloh : Bertelsmann Lesering, 1967 Sattwerden und Hungrigbleiben. Saarländischer Rundfunk / Radio Bremen 1968 D. – statt eines Heimattreffens. Hörspiel. RIAS Berlin, 1970 Berlin, Lehrter Straße 61 – Frauen im Gefängnis. Hörspiel. RIAS Berlin, 1971 Großes Schnarchen eines Wappentieres. Ein Radiokommick. Hörspiel, NDR, 1972 mit Dieter Löcherbach: Wie Holle Kellner wird und die deutsche Geschichte die Studentenbewegung einholt. Norddeutscher Rundfunk / RIAS Berlin 1974 Das Mauerspiel. Erzählung. 1982 Die Geburt der Musik aus den Spreesümpfen. Roman. Berlin : Kramer, 1985 (als Hörspiel. SFB, 8. Januar 1980)
Literatur Eichholz, Marianne, in: Deutsches Literatur-Lexikon, Band 7, 2005, S. 268f. Irma Hildebrandt, Renate Massmann (Hrsg.): Ich schreibe, weil ich schreibe: Autorinnen der GEDOK. Stuttgart : Weise, 1990. ISBN 3-9802213-1-8
Weblinks
Großes Schnarchen eines Wappentieres, Programmankündigung mit Kurzbiografie Marianne Eichholz, Deutschlandfunk Kultur, 15. Januar 2018
Marianne Eichholz, ARD-Hörspieldatenbank, Suchfunktion Marianne Eichholz, bei HspDat.to, Suchfunktion
Einzelnachweise
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