zentriert|350x260pxDustin Hoffman erhält für Rain Man den zweiten Oscar seiner Karriere. Dieser Artikel behandelt das Filmjahr 1989.

Ereignisse

17. Dezember: In den USA wird die erste eigenständige Folge der Simpsons von Matt Groening ausgestrahlt. Die Sieger Bravo Otto Leserwahl 1989: Kategorie – männliche Filmstars: Gold Tom Cruise, Silber Corey Haim, Bronze Patrick Swayze Kategorie – weibliche Filmstars: Gold Kim Basinger, Silber Sophie Marceau, Bronze Jennifer Grey

Top 10 der erfolgreichsten Filme

Weltweit Die zehn weltweit erfolgreichsten Filme nach Einspielergebnis. PlatzFilmtitelEinspielergebnis in US-Dollar1.Indiana Jones and the Last Crusade474.171.8062.Batman411.348.9243.Back to the Future Part II332.950.0024.Look Who’s Talking297.999.8135.Dead Poets Society235.860.1166.The Little Mermaid235.343.4797.Lethal Weapon 2227.853.9868.Honey, I Shrunk the Kids222.724.1729.Ghostbusters II215.394.73810.Born on the Fourth of July162.001.698 Kinostarts 1989

In Deutschland

Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen (Stand: 4. November 2018):

Platz Filmtitel Besucher 1. Rain Man 6.007.188 2. Ein Fisch namens Wanda 3.787.623 3. Zurück in die Zukunft II 3.657.625 4. Indiana Jones und der letzte Kreuzzug 3.644.906 5. Otto – Der Außerfriesische 3.585.645 6. Asterix – Operation Hinkelstein 2.679.034 7. Die nackte Kanone 2.576.177 8. In einem Land vor unserer Zeit 2.569.802 9. Harry und Sally 2.559.494 10. James Bond 007 – Lizenz zum Töten 2.472.732

Filmpreise

Golden Globe Award

Am 28. Januar findet im Beverly Hilton Hotel in Los Angeles die Golden-Globe-Verleihung statt.

Bestes Drama: Rain Man von Barry Levinson Bestes Musical/Komödie: Die Waffen der Frauen (Working Girl) von Mike Nichols Bester Schauspieler (Drama): Dustin Hoffman in Rain Man Beste Schauspielerin (Drama): Sigourney Weaver in Gorillas im Nebel, Jodie Foster in Angeklagt und Shirley MacLaine in Madame Sousatzka Bester Schauspieler (Musical/Komödie): Tom Hanks in Big Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Melanie Griffith in Working Girl Bester Nebendarsteller: Martin Landau in Tucker: The Man and His Dream Beste Nebendarstellerin: Sigourney Weaver in Working Girl Bester Regisseur: Clint Eastwood für Bird Beste Musik: Maurice Jarre für Gorillas im Nebel Cecil B. DeMille Award: Doris Day

mini|125px|Dustin Hoffman bei der Oscarverleihung 1989

Oscar

Am 29. März findet im Shrine Civic Auditorium in Los Angeles die Oscarverleihung statt.

Bester Film: Rain Man von Barry Levinson Bester Hauptdarsteller: Dustin Hoffman in Rain Man Beste Hauptdarstellerin: Jodie Foster in Angeklagt Bester Regisseur: Barry Levinson für Rain Man Bester Nebendarsteller: Kevin Kline für Ein Fisch namens Wanda Beste Nebendarstellerin: Geena Davis in The Accidental Tourist Bestes Drehbuch nach einer literarischen Vorlage: Christopher Hampton für Gefährliche Liebschaften Bester fremdsprachiger Film: Pelle, der Eroberer von Bille August

Vollständige Liste der Preisträger

Internationale Filmfestspiele von Cannes 1989

Das Festival beginnt am 11. Mai und endet am 23. Mai. Die Jury unter Präsident Wim Wenders vergibt folgende Preise:

Goldene Palme: Sex, Lügen und Video von Steven Soderbergh Bester Schauspieler: James Spader in Sex, Lügen und Video Beste Schauspielerin: Meryl Streep in Ein Schrei in der Dunkelheit Bester Regisseur: Emir Kusturica für Die Zeit der Zigeuner

Internationale Filmfestspiele Berlin 1989

Das Festival beginnt am 10. Februar und endet am 21. Februar. Die Jury unter Präsident Rolf Liebermann wählt folgende Preisträger aus:

Goldener Bär: Rain Man von Barry Levinson Bester Schauspieler: Gene Hackman in Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses Beste Schauspielerin: Isabelle Adjani in Camille Claudel Bester Regisseur: Dusan Hanák für Ja milujem, ty milujes Goldener Ehrenbär: Dustin Hoffman

Internationale Filmfestspiele von Venedig

Das Festival beginnt am 4. September und endet am 15. September. Die Jury wählt folgende Preisträger aus:

Goldener Löwe: Eine Stadt der Traurigkeit von Hou Hsiao-Hsien Bester Schauspieler: Marcello Mastroianni und Massimo Troisi in Wie spät ist es? Beste Schauspielerin: Peggy Ashcroft und Geraldine James in Eine unwürdige Frau Goldener Ehrenlöwe für sein Lebenswerk: Robert Bresson

Europäischer Filmpreis

Der Europäische Filmpreis wurde am 25. November in Paris vergeben.

Bester Film: Landschaft im Nebel von Theo Angelopoulos Bester Schauspieler: Philippe Noiret in Cinema Paradiso Beste Schauspielerin: Ruth Sheen in Hohe Erwartungen Beste Nebendarstellerin: Edna Doré in Hohe Erwartungen Bester Regisseur: Géza Bereményi für Eldorado

Deutscher Filmpreis

Bester Film: Yasemin von Hark Bohm Beste Regie: Maria Theresia Wagner für Die Nacht des Marders Beste Hauptdarstellerin: Heidemarie Hatheyer für Martha Jellneck, Zuhal Olcay für Abschied vom falschen Paradies, Ayşe Romey für Yasemin und Dana Vávrová für Herbstmilch Bester Hauptdarsteller: Heinz Bennent für Im Jahr der Schildkröte und Werner Stocker für Herbstmilch

César

Bester Film: Camille Claudel von Bruno Nuytten Beste Regie: Jean-Jacques Annaud für Der Bär Bester Hauptdarsteller: Jean-Paul Belmondo für Der Löwe Beste Hauptdarstellerin: Isabelle Adjani für Camille Claudel Bester Nebendarsteller: Patrick Chesnais für Die Vorleserin Beste Nebendarstellerin: Hélène Vincent für Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluß Bester ausländischer Film: Out of Rosenheim von Percy Adlon

British Academy Film Award

Bester Film: Der letzte Kaiser von Bernardo Bertolucci Beste Regie: Louis Malle für Auf Wiedersehen, Kinder Bester Hauptdarsteller: John Cleese für Ein Fisch namens Wanda Beste Hauptdarstellerin: Maggie Smith für Die große Sehnsucht der Judith Hearne Bester Nebendarsteller: Michael Palin für Ein Fisch namens Wanda Beste Nebendarstellerin: Olympia Dukakis für Mondsüchtig Bester nicht-englischsprachiger Film: Babettes Fest von Gabriel Axel

New York Film Critics Circle Award

Bester Film: Mein linker Fuß von Jim Sheridan Beste Regie: Paul Mazursky für Feinde – Die Geschichte einer Liebe Bester Hauptdarsteller: Daniel Day-Lewis in Mein linker Fuß Beste Hauptdarstellerin: Michelle Pfeiffer in Die fabelhaften Baker Boys Bester Nebendarsteller: Alan Alda in Verbrechen und andere Kleinigkeiten Beste Nebendarstellerin: Lena Olin in Feinde – Die Geschichte einer Liebe Beste Kamera: Ernest R. Dickerson für Do the Right Thing Bester ausländischer Film: Eine Frauensache von Claude Chabrol

National Board of Review

Bester Film: Miss Daisy und ihr Chauffeur von Bruce Beresford Beste Regie: Kenneth Branagh für Henry V. Bester Hauptdarsteller: Morgan Freeman in Miss Daisy und ihr Chauffeur Beste Hauptdarstellerin: Michelle Pfeiffer in Die fabelhaften Baker Boys Bester Nebendarsteller: Alan Alda in Verbrechen und andere Kleinigkeiten Beste Nebendarstellerin: Mary Stuart Masterson in Second Hand Familie Bester fremdsprachiger Film: Eine Frauensache von Claude Chabrol

Los Angeles Film Critics Association Awards

Bester Film: Do the Right Thing von Spike Lee Beste Regie: Spike Lee für Do the Right Thing Bester Hauptdarsteller: Daniel Day-Lewis in Mein linker Fuß Beste Hauptdarstellerin: Andie MacDowell in Sex, Lügen und Video und Michelle Pfeiffer in Die fabelhaften Baker Boys Bester Nebendarsteller: Danny Aiello in Do the Right Thing Beste Nebendarstellerin: Brenda Fricker in Der linke Fuß Bester fremdsprachiger Film: Entfernte Stimmen – Stilleben von Terence Davies und Eine Frauensache von Claude Chabrol

Weitere Filmpreise und Auszeichnungen AFI Life Achievement Award: Gregory Peck Amanda: For harde livet von Sigve Endresen (Bester norwegischer Film), Out of Rosenheim von Percy Adlon (Bester ausländischer Film) American Comedy Awards: Tom Hanks in Big (Lustigster Hauptdarsteller), Bette Midler in Zwei mal Zwei (Lustigste Hauptdarstellerin), Arsenio Hall in Der Prinz aus Zamunda (Lustigster Nebendarsteller), Joan Cusack in Die Waffen der Frauen (Lustigste Nebendarstellerin) American Society of Cinematographers Award: Haskell Wexler für Blaze – Eine gefährliche Liebe Australian Film Institute Award: Ein Schrei in der Dunkelheit von Fred Schepisi Bodil: Emmas Schatten von Søren Kragh-Jacobsen Brussels International Fantastic Film Festival: Paperhouse – Albträume werden wahr von Bernard Rose David di Donatello: Die Legende vom heiligen Trinker (Bester italienischer Film) und Rain Man (Bester ausländischer Film) Deutscher Kritikerpreis: Heiner Carow Directors Guild of America Award: Barry Levinson für Rain Man, Sidney Lumet (Lebenswerk) Ernst-Lubitsch-Preis: Loriot für Ödipussi und sein Gesamtwerk Evening Standard British Film Award: Ein Fisch namens Wanda von Charles Crichton Genie Award: Die Unzertrennlichen von David Cronenberg Gilde-Filmpreis: Gefährliche Liebschaften von Stephen Frears (Gold ausländischer Film), Herbstmilch von Joseph Vilsmaier (Gold deutscher Film), Der Bär von Jean-Jacques Annaud (Silber ausländischer Film), Yasemin von Hark Bohm (Silber deutscher Film) Goya: Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs von Pedro Almodóvar Independent Spirit Awards 1989: Stand and Deliver von Ramón Menéndez (Bester Film) und Der Himmel über Berlin von Wim Wenders (Bester ausländischer Film) Jupiter: Falsches Spiel mit Roger Rabbit von Robert Zemeckis (Bester Film), Sophie Marceau (Beste Darstellerin), Michael Douglas (Bester Darsteller) Louis-Delluc-Preis: Eine Welt ohne Mitleid von Éric Rochant Nastro d’Argento: Die Legende vom heiligen Trinker von Ermanno Olmi und Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs von Pedro Almodóvar National Society of Film Critics Award: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins von Philip Kaufman People’s Choice Award: Rain Man von Barry Levinson (populärstes Filmdrama), Big von Penny Marshall und Twins – Zwillinge von Ivan Reitman (populärste Filmkomödie), Dustin Hoffman (populärster dramatischer Schauspieler), Eddie Murphy (populärster komödiantischer Schauspieler), Meryl Streep (populärste dramatische Schauspielerin), Bette Midler (populärste komödiantische Schauspielerin) Political Film Society Award für Demokratie: Der Club der toten Dichter von Peter Weir Political Film Society Award für Frieden: Die Verdammten des Krieges von Brian De Palma Political Film Society Award für Menschenrechte: Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses von Alan Parker Preis der deutschen Filmkritik: Überall ist es besser wo wir nicht sind von Michael Klier Robert: Emmas Schatten von Søren Kragh-Jacobsen, Out of Rosenheim von Percy Adlon (Bester ausländischer Film) Festival Internacional de Cine de San Sebastián: Homer und Eddie von Andrei Kontschalowski und Die geheime Nation von Jorge Sanjinés (Goldene Muschel) Sundance Film Festival: Wahre Liebe von Nancy Savoca (Großer Preis der Jury) Toronto International Film Festival: Roger & Me von Michael Moore (Publikumspreis) Vancouver International Film Festival: Roger & Me von Michael Moore Internationales Filmfestival Warschau: Verschwörung der Frauen von Peter Greenaway (Publikumspreis) Writers Guild of America Award: Annies Männer von Ron Shelton (Bestes Originaldrehbuch), Gefährliche Liebschaften von Christopher Hampton (Bestes adaptiertes Drehbuch) Young Artist Award: Das Reich der Sonne von Steven Spielberg (Bestes Drama), Das Wunder in der 8. Straße von Matthew Robbins (Beste Komödie), Beetlejuice von Tim Burton (Bester Fantasyfilm), Pelle, der Eroberer von Bille August (Bester fremdsprachiger Film)

Geburtstage mini|125px|Nina Dobrev (* 9. Januar) Januar bis März Januar 2. Januar: Lydia Morgenstern, deutsche Synchronsprecherin 3. Januar: Alex D. Linz, US-amerikanischer Schauspieler 9. Januar: Nina Dobrev, bulgarisch-kanadische Schauspielerin und Model 13. Januar: Beau Mirchoff, US-amerikanisch-kanadischer Schauspieler 14. Januar: Emma Greenwell, US-amerikanische Schauspielerin