Die Maja e Hekurave ist ein oder sogar hoher Gipfel des Bergmassivs Mali i Hekurave (selten auch als Hekuravestock bezeichnet) in den Albanischen Alpen in Nordalbanien.Offizielle Karte 1:50'000 des militärischen kartographischen Amtes Albaniens, Blatt K-34-52-D, 2. Auflage, Tirana 1988. Sie gehört zu den zehn höchsten Gipfeln des Gebirges.
Die Maja e Hekurave erhebt sich zwischen dem Becken von Nikaj-Mërtur im Südwesten und dem Valbonatal, das einen weiten Bogen im Norden und Nordosten bildet, um dann im Südosten in den breiteren Talkessel von Tropoja zu münden. Die Valbona fließt von dort gegen Südwesten dem Drin zu. Jenseits vom Pass Qafa e Droç(k)ës im Nordwesten und dem Tal der Motina erhebt sich das Massiv der Maja Grykat e Hapëta (). Nach Süden zieht sich das Massiv noch bis zur Maja e Mërturit (), die dann steil zum Drin abfällt. Nördlich dieses Berges wird das Massiv vom Pass Qafa e Kolçit () unterbrochen, steigt dann aber steil an zur Maja e Dhive (). Ein Grat führt von der Spitze der Maja e Hekurave nach Nordosten zur Maja e Zezë (). Im Westen ist der Maja e Hekurave vorgelagert die Maja e Alshinës (), im Osten bildet die Maja Lugu i Thiut () den Abschluss des Massivs. Der Karstblock rund um den Gipfel ist stark zerklüftet mit vielen Karen und einem Bergsee südlich der Maja Lugu i Thiut, dem Liqeni i Panarit resp. Markajsee auf ca.
Der Gipfel ist Teil des Nationalparks Alpen Albaniens.
An den Südosthängen des Massivs unterhalb der Maja Lugu i Thiut liegt die Stadt Bajram Curr, im Norden im Tal der Valbona das Dorf Dragobia.
Der Name Maja e Hekurave beinhaltet das albanische Wort hekur, das Eisen bedeutet. Eine Legende bringt die messerähnlichen Gipfel mit der biblischen Sintflut in Verbindung: Die Arche Noah sei in den Höhen der Maja e Hekurvae festgesteckt und mit der Eisenkette des Ankers verbunden.
Auf dem Gipfel befindet sich eine Metallkonstruktion, vermutlich die Reste einer Triangulationspyramide. Gewisse leiten den Namen des Berges davon ab, er dürfte aber älter sein, da er schon in Publikationen aus der Zeit der ersten Vermessungen zu finden ist.
Weblinks Besteigungsbericht auf hikr.org (mit Fotos)
Einzelnachweise
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