mini|hochkant|In der Klause Kuwayama Gyokushū (, eigentlicher Vorname: Shisan (), weitere Künstlernamen: Chōudō (), Kakusekien (), Kasetsudō (), Myōkō Kōji (); geb. 1746 in der Provinz Kii (heute Präfektur Wakayama); gest. 17. Mai 1799) war ein japanischer Maler der Nanga-Richtung der Edo-Zeit.
Leben und Werk Kuwayama Gyokushū wurde als Sohn des Kuwayama Shōchō () geboren, einem reichen Unternehmer in Wakayama, der einen Schiffsbetrieb unterhielt. Gyokushū übernahm das Unternehmen seines Vaters, wechselte später aber in die Landwirtschaft und konzentrierte sich darauf, neues Land urbar zu machen. Die erste Hälfte seines Lebens verbrachte er mit diesen Tätigkeiten. Später begann er zu malen und verfasste er eine Reihen guter Bücher zur Malerei, wie das Gyokushū gashū () und das Kaiji higen ().
Gyokushū begann ohne Anleitung zu malen, wobei er sich an dem realistischen Stil von Shen Quan orientierte. Er lernte Noro Kaiseki kennen, der ebenfalls aus Wakayama stammte. Später studierte er unter Ike no Taiga und machte sich mit der Nanga-Malerei vertraut.
Zu seinen besten Werken gehören die bemalten Schiebetüren (, Fusuma-e) mit dem Titel „Fuji Hakone“ () und der Stellschirm „Berg Nachi“ () im Tempel Nensei-ji () in Wakayama.
Bilder aus „Gaen“ ()
Literatur Tazawa, Yutaka: Kuwayama Gyokushū. In: Biographical Dictionary of Japanese Art. Kodansha International, 1981. ISBN 0-87011-488-3. Laurence P. Roberts: Gyokushū. In: A Dictionary of Japanese Artists. Weatherhill, 1976. ISBN 0-8348-0113-2.
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