mini|125px|Wappen von Göttingen rechts|120px
Die Liste der Baudenkmale in Göttingen gibt den in die Wikipedia-Enzyklopädie nach bestem Wissen und Gewissen übertragenen Stand der vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege (NLD) nachrichtlich in das Denkmalverzeichnis eingetragenen Baudenkmale der niedersächsischen Stadt Göttingen wieder. Dabei ist die Datengrundlage nach verschiedenen Flächenbereichen und Erfassungszeiträumen zu unterscheiden: Im „Baukulturensemble Innenstadt Göttingen“ ist eine vom NLD veröffentlichte, kleinteilige Denkmalkartierung mit dem Stand vom 19. August 2013 zugrunde gelegt. Dagegen ist der Stand der Baudenkmäler außerhalb der Innenstadt wesentlich älter: Er geht auf das 1982 aufgestellte Denkmalverzeichnis für die Stadt Göttingen zurück, das als mehrseitiges Heft im ebenfalls 1982 erschienenen „Stadt Göttingen“-Band der Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland hinten eingelegt war.Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Bd. 5.1: Stadt Göttingen. Bearbeitet von Ilse Rüttgerodt-Riechmann. Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig / Wiesbaden 1982, ISBN 3-528-06203-7. (Digitalisat auf digi.ub.uni-heidelberg.de, abgerufen am 23. Juli 2026) – Achtung: Das Einlegeheft mit dem amtlichen Denkmalverzeichnis von 1982 ist im Digitalisat nicht enthalten; vgl. leere Tasche. Zu beachten ist, dass das Denkmalverzeichnis seit 1982 bzw. 2013 vom NLD laufend fortgeführt wird; der aktuelle Stand wird seit den 2020er Jahren online im Denkmalatlas Niedersachsen veröffentlicht.
Die folgenden Listen der Baudenkmale in Göttingen sind nicht rechtsverbindlich. Eine verbindliche Auskunft über den aktuellen Denkmalstatus eines Gebäudes können nur das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege (Hannover) und die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Göttingen erteilen. Auskünfte aus dem Denkmalverzeichnis können von jedermann erfragt werden und sind kostenlos.
Baukulturensemble Innenstadt Göttingen Die gesamte Altstadt Göttingens bildet ein Baukulturensemble. Die darin enthaltenen Baudenkmale sind in der Teilliste Liste der Baudenkmale in Göttingen (Innenstadt) sowie in dort verlinkten Teillisten zu einzelnen Straßen aufgeführt.
Stadtgebiet außerhalb der Innenstadt Die Baudenkmale im Bereich der Göttinger Kernstadt außerhalb der Altstadt sind in der Teilliste Liste der Baudenkmale in Göttingen (Stadtgebiet) sowie in dort verlinkten Teillisten zu einzelnen Straßen aufgeführt. Diese umfassen die Stadtbezirke Nordstadt, Südstadt, Weststadt und Oststadt sowie diejenigen Teilbereiche des Stadtbezirks Innenstadt, die außerhalb des Stadtwalles und damit des Baukulturensembles Innenstadt liegen.
Baudenkmale in den Stadtbezirken außerhalb der Kernstadt Deppoldshausen Vorwerk ID 35855241
Elliehausen Alter Dorfbereich Orthwiesen ID 35855255
Einzelbaudenkmale
Esebeck Kirchhof ID 35854707
Über der Esebeeke 5 120px|rechts ID 35854720
Über der Esebeeke 14 120px|rechts ID 35854733
Einzelbaudenkmale
Geismar Ortskern 120px|rechts ID 35854746
Kirchhof 120px|rechts ID 35854772
Kreuzhof Heidelbeergasse 1 ID 35854759
Mitteldorfstraße 13 ID 35855416
Einzelbaudenkmale
Grone Autobahnmeisterei Göttingen 120px|rechts ID 35855321 In Betrieb genommen 1937. Gebäudeensemble von Funktions- und Wohnbauten, mit gepflasterten Platzflächen und Einfriedungen. Die Autobahnmeisterei wurde ursprünglich 1937 als „Straßenmeistereigehöft Göttingen“ der ehemaligen Reichsautobahn Hannover-Kassel in Betrieb genommen, erbaut nach Plänen des Göttinger Architekten Ernst Hermann Bockemühl. Das Gebäudeensemble im Winkel zwischen städtischer Ausfallstraße und Autobahnauffahrt besteht aus drei verschiedenen Funktionsbereichen mit vier historischen Gebäuden: Im Westen der von Dienstgebäude und Wagenhalle gerahmte, repräsentative Betriebshof mit bauzeitlicher Schmuckpflasterfläche und der Hauptzufahrt, im Südosten die langgestreckte Gerätehalle mit vorgelagerter Pflasterfläche, zu der eine separat von Osten erschlossene Splitt-Siloanlage gehört sowie im Nordosten ein Reihenwohnhaus mit Gärten für Bedienstete. Prägend für das Gesamterscheinungsbild sind die teilweise hohen Einfriedungs- und Stützmauern der Ostseite. Das gesamte Gehöft ist von Hecken eingerahmt, welche auch die Reihenhausgärten trennen.
Backhausstraße 2 ID 35854785
Gotteslager ID 35854824
Kirchhof ID 35854837
Lange Rekesweg ID 35854811
Siekweg ID 35855281
Zehntscheuerstraße 1 ID 35855294
Zollstock 27–29 ID 35854864
Zollstock 33–35 ID 35854877
Zollstock 44–46 ID 35854890
Saline Luisenhall ID 35855363 Komplette in Betrieb befindliche Pfannensaline, die seit 1851 produziert. Zur Gesamtanlage gehören zwei holzverschalte Bohrtürme, Bohrturm I mit technischer Ausstattung und Wehranlage, Bohrturm II mit technischer Ausstattung und anschließendem ehemaligen Wirtschaftsgebäude, Generatorenhaus, ein Siedehaus mit einer großen Pfanne sowie Feuerungsanlage, ein weiters Siedehaus mit drei großen Pfannen und Feuerungsanlage, Reservoir für die Absatzbehälter, ein Schornstein, Trockenhaus mit technischer Ausstattung und eingebautem Schornstein, Salzlager (Altes Magazin) mit Resten der Verladerampe und Kleinverpackung, ehemalige Stellmacherei, ehemalige Schmiede, Verwaltungsgebäude, Arbeiterwohnhaus, Fabrikantenvilla mit Garten bzw. historischem Baumbestand und Allee zum Gartenpavillon. Die Bauten stammen überwiegend aus dem ausgehenden 19. und frühen 20. Jh. Zusätzlich die Reste der historischen Pflasterung sowie die Reste der Gleisanlage und Teile des Bachlaufs des Gronebachs mit Wehranlage und Turbinenhaus. Für den heutigen, modernisierten Produktionsablauf wurde die Anlage durch Neubauten ergänzt.
Einzelbaudenkmale
Groß Ellershausen Dransfelder Straße ID 35854903
Ortskern ID 35854916
Einzelbaudenkmale
Herberhausen Alter Dorfbereich ID 35854929
Im Beeke ID 35854955
Sonnenbreite 120px|rechts ID 35854968
Einzelbaudenkmale
Hetjershausen
Holtensen Alter Dorfbereich 120px|rechts ID 35854981
Im Alten Dorfe 2 120px|rechts ID 35854994
Im Alten Dorfe 29 ID 35855007
Versuchsgut Holtensen 120px|rechts ID 35855020 Stattliche Gutsanlage im Winkel der Straßen Lenglerner Straße und Am Stadtweg, angeordnet als Geviert um einen etwa 60×80 m großen freien Wirtschaftshof. Zufahrten von Osten, Norden und Westen. Während die drei langen Stall- und Scheunengebäude das Geviert weitgehend schließen, liegen das 1917 erbaute Hofmeisterwohnhaus und das 1891 erbaute Gutshaus im Süden frei, wobei das Gutshaus villenartig von einem Park umgeben ist.
Knutbühren Lindenallee 2, 3 ID 35855308
Einzelbaudenkmale
Nikolausberg Kirchhof ID 35855033 Der Kirchhof im Westen von Nikolausberg umgibt die im 12. Jh. entstandene und in den folgenden Jahrhunderten erweiterte Klosterkirche. Mit Bruchsteinmauer eingefriedet.
Einzelbaudenkmale
Roringen Alter Dorfbereich Lange Straße 10 ID 35855308
Ortskern 120px|rechts ID 35855072
Lange Straße 42 ID 35855085
Opferbach 10 ID 35855098
Einzelbaudenkmale
Weende
Breite Straße ID 35855111
Grisebachstraße ID 35855124
Kirchhof Weende ID 35855189
Klostergut Weende ID 35855150
Petrikirchstraße 2 / 4 ID 35855163
Petrikirchstraße 10 / 11 ID 35855176
Pfarrzentrum St. Christophorus ID 35855481
Steinweg ID 35855268
Einzelbaudenkmale
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
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