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Das Hotel Palace wurde 1930 in Zakopane erbaut. Nach dem Überfall auf Polen wurde von der Besatzungsmacht das Hotel übernommen. Es diente von Oktober 1939 bis Januar 1945 als Sitz der Gestapo und erlangte traurige Bekanntheit als „Folterkeller des Podhale“. Im Hotel wurden unter anderem Wincenty Galica, Bronisław Czech, Piotr Dańkowski, Ernest Durkalec, Franciszek Gajowniczek, Izydor Gąsienica-Łuszczek, Stanisław Marusarz sowie Helena Marusarzówna gefoltert. Insgesamt wurden in dem Gebäude etwa zweitausend Personen gefangen gehalten, von denen etwa vierhundert dort ermordet wurden. Wincenty Galica war 1994 Initiator der Gründung des Museums des Widerstands in dem Hotel. Auf den Kellerwänden des Hotels sind noch die Zeichnungen der Gefangenen erhalten.

Im Hotel Palace waren 32 Gestapo-Mitarbeiter stationiert, deren Zahl später auf 80 aufgestockt wurde. Kommandanten: Robert Weißmann, SS-Hauptsturmführer (Nr. SS-5082, Nr. NSDAP 147 328), 1965 zu sieben Jahren Gefängnis in Freiburg verurteilt. Richard Arno Sehmisch, SS-Hauptscharführer, 1965 zu viereinhalb Jahren Gefängnis in Freiburg verurteilt. Kommandantenstellvertreter: Mertens, SS-Untersturmführer Weitere Mitarbeiter: Rudolf Heinrich Bennewitz, SS-Hauptscharführer Herbert Betscher, SS-Untersturmführer Robert Kunisch, SS-Hauptscharführer Hermann Proisky, SS-Hauptsturmführer Robert Tischer, SS-Hauptsturmführer Fritz Bayerlein, SS-Hauptsturmführer Heinrich Meier, SS-Hauptsturmführer Kurt Dreissig, SS-Hauptscharführer Johann Wilsch, SS-Hauptscharführer Bohm, SS-Hauptscharführer Kurt Wulkau, SS-Hauptscharführer Otto Gundlach Hermann Hischy Johann Rausch Josef König, SS-Oberscharführer Franz Victorini, SS-Oberscharführer Martin Opitz, Kriminaloberassistent Max Stevens, Kriminaloberassistent Karl Nanen, Kriminaloberassistent Fritz Wegner Martin Schmidt Franz Maywald Karl Nolke, SS-Oberscharführer Fritz Karhof Wilhelm Schreder Jürgens Fritz Brunner Gefängniswärter Walter Fiedler Antoni Fielder Franz Gold Fritz Heidel Adolf Weber Erich Honig Übersetzer Wiktor Blaude Fritz Chmielewski Joseph Dumaradzki Roman Knieciński Adolf Krupanek Marian Mikus Bruno Mazurkiewicz Stompka Sepp Rohl Fritz Linder Verwaltungsbeamte Otto Martin Otto Renz Erich Schiller Johan Gerlach

Literatur Alfons Filar, Michał Leyko, Palace Katownia Podhala. Tajemnice Lochów Gestapowskiej Placówki w Zakopanem, Wydawnictwo Ministerstwa Obrony Narodowej, 1970.

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Kategorie:Museum in Zakopane Kategorie:Bauwerk in Zakopane Kategorie:Erbaut 1930 Kategorie:Generalgouvernement