Elisabeth Margit Stemberger (* 14. April 1928 in Wien) ist eine ehemalige österreichische Bühnen-, Film- und Fernsehschauspielerin.

Leben und Wirken Die Wiener Fabrikantentochter hatte zunächst das Gymnasium und anschließend die Schauspielschule besucht. Seit 1946 wirkte sie an Wiener Bühnen wie dem Neuen Schauspielhaus, dem Theater der Courage, dem Burgtheater (Gastverträge) und dem Theater in der Josefstadt. Seit 1951 kamen Angebote vom anfänglich österreichischen, später auch deutschen Film hinzu. Sie spielte herzige, junge Mädels in überwiegend mittelgroßen und kleinen Rollen, Hauptrollen wie in dem Heimatfilm Der Pfarrer von St. Michael oder in der Schnitzler-Verfilmung “Der Tod des Junggesellen” besaßen eher Seltenheitswert. Elisabeth Stemberger, die auch Synchron gemacht und als Sprecherin für Dokumentar- und Kulturfilme gearbeitet hatte, war mit dem Drehbuchautor August Rieger verheiratet gewesen, der ihr zuletzt, in seiner Funktion als Regisseur, auch kleine Filmrollen ermöglicht hatte. Dieser Verbindung entstammen die Kinder Elsi (* 1950) und Christian (* 1952).

Filmografie 1951: Wienerinnen 1952: 1. April 2000 1953: Fiakermilli – Liebling von Wien (Die Fiakermilli) 1953: Tingeltangel (Praterherzen) 1953: Lavendel – eine ganz unmoralische Geschichte (Lavendel) 1953: Geh mach Dein Fensterl auf 1954: Wenn ich einmal der Herrgott wär’ 1954: Die Hexe 1955: An der schönen blauen Donau 1955: Geheimnis einer Ärztin 1957: Der Pfarrer von St. Michael 1967: 69 Liebesspiele 1968: Peter und Sabine 1968: Der Tod des Junggesellen

Literatur Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 3: Peit–Zz. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, , S. 1664 f.

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