mini|hochkant=1.1|Karin Remsing als Sonja mit Klaus Kammer in Raskolnikoff von Leopold Ahlsen beim Gastspiel des Schlosspark Theaters Berlin in Paris, 1961 Karin Remsing (* 12. April 1928Eintrag zur Personalakte des Württembergischen Staatstheaters Stuttgart auf landesarchiv-bw.de (Staatsarchiv Ludwigsburg); abgerufen am 2. Januar 2024; † 1. Oktober 2001Nachruf in Der Tagesspiegel: Ausgabe vom 21. Oktober 2001 auf ancestry.de; abgerufen am 3. Januar 2018) war eine deutsche Schauspielerin.

Leben Ab 1958 sind verschiedene Theaterengagements nachweisbar. So spielte sie in diesem Jahr an den Städtischen Bühnen Essen, 1959 am Staatstheater Stuttgart und 1960 am Thalia Theater in Hamburg. Ab dem Jahr 1961 war sie für lange Zeit Mitglied des Ensembles am Schillertheater in Berlin. So verkörperte sie dort 1963 die Molly Griesinger in Frank Wedekinds Schauspiel Der Marquis von Keith und die Marie Beaumarchais in Goethes Trauerspiel Clavigo.Welche Möglichkeiten hat das Theater? In: Die Zeit 41/1963 auf: zeit.de; abgerufen am 3. Januar 2018 1973 konnte man sie in F. Scott Fitzgeralds Theaterstück Der Präsident oder Das Würstchen (The Vegetable) sehen.Watergate in Disneyland In: Die Zeit 44/1973 auf: zeit.de; abgerufen am 3. Januar 2018 1976 trat sie gemeinsam mit Gisela Schneeberger in der von Dieter Hildebrandt zusammengestellten und von Stefan Wigger inszenierten Revue Haus Vaterland auf.Revuen heute. In: Theater heute, Band 18 (1977), S. 11

Karin Remsing wirkte zudem in Film- und Fernsehproduktionen mit. Darunter befanden sich 1952 der Spielfilm Einmal am Rhein von Helmut Weiss mit Paul Henckels, Maria Paudler und Albert Florath, 1954 die Produktion Drei vom Varieté von Kurt Neumann mit Ingrid Andree, Erich Schellow und Paul Dahlke und 1957 Tolle Nacht von John Olden mit Maria Sebaldt, Harald Juhnke und Rudolf Platte. In dem Fernsehspiel Nach all der Zeit unter der Regie von Hans Lietzau spielte sie 1960 neben Wolfgang Lukschy, Blandine Ebinger, Dietmar Schönherr und Michael Hinz.Nach all der Zeit Programmeintrag vom 12. Juli 1963 auf retro-media-tv.de; abgerufen am 3. Januar 2018

Sie war darüber hinaus in einigen Hörspielen als Sprecherin tätig. In der Hörspieladaption des Schauspiels Eine Träne des Teufels von Théophile Gautier in einer Produktion des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) aus dem Jahr 1953 konnte man sie unter der Regie von Helmut Käutner an der Seite von Albert Florath, Gisela Peltzer, Ruth Leuwerik und Hermann Lenschau hören.Eine Träne des Teufels auf ARD-Hörspieldatenbank; abgerufen am 3. Januar 2018

Karin Remsing betätigte sich auch als Synchronsprecherin. 1967 lieh sie Jane Fonda die deutsche Stimme für die Produktionen Barfuß im Park und Jeden Mittwoch.

Filmografie (Auswahl) 1952: Einmal am Rhein 1953: Schneeweißchen und Rosenrot (Fernsehfilm) 1953: Skandal um Peggy (Fernsehfilm) 1954: Eine Liebesgeschichte 1954: Drei vom Varieté 1957: Tolle Nacht 1957: Junger Mann, der alles kann 1960: Nach all der Zeit (Fernsehfilm) 1961: Die Pariser Komödie (Fernsehfilm) 1964: Clavigo (Fernsehfilm) 1964: Don Gil von den grünen Hosen (Fernsehfilm) 1965: Das Fahrrad (Fernsehfilm)

Hörspiele (Auswahl) 1952: Sinfonie für Jazz – Regie: Hans Gertberg 1952: Der König von Albanien – Regie: Fritz Schröder-Jahn 1952: Klasse 2b – zehn Jahre später – Regie: Fritz Schröder-Jahn 1953: Eine Träne des Teufels – Regie: Helmut Käutner 1953: Gobsch – Regie: Fritz Schröder-Jahn 1954: Meine Frau wohnt nebenan – Regie: Erik Ode 1954: Die Schneegans – Regie: Detlof Krüger 1958: Persien-Story (2 Teile) – Regie: Otto Kurth 1962: Vor Sonnenuntergang (Theatermitschnitt) – Regie: Boleslaw Barlog 1963: Der Tod reist mit dem Zirkus – Regie: S. O. Wagner 1963: Wochenend-Party – Regie: Ulrich Gerhardt 1963: Don Gil von den grünen Hosen (Theatermitschnitt) – Regie: Boleslaw Barlog 1966: Beutz braucht Schonung – Regie: Günter Braun 1966: Eine Nacht – Regie: Willi Schmidt 1967: Gáspár Varros Recht – Regie: Ulrich Gerhardt 1970: Das Schreien der Katze im Sack – Regie: Friedhelm Ortmann 1971: Erkennen vielstimmig – Datenkrimi I – Regie: Joachim Sonderhoff

Literatur Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 3: Peit–Zz. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, , S. 1381.

Weblinks

Karin Remsing gemeinsam mit Dietmar Schönherr auf gettyimages.de Karin Remsing gemeinsam mit Wolfgang Lukschy, Blandine Ebinger, Dietmar Schönherr und Michael Hinz auf gettyimages.de

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