Die Liste der Staatsoberhäupter nach Amtszeiten nennt amtierende und ehemalige Staatsoberhäupter der souveränen bzw. anerkannten Staaten der Welt.
Derzeit amtierende Staatsoberhäupter sind dabei chronologisch nach ihrem Amtsantritt sortiert. Einige der Herrscher (zum Beispiel in Brunei) waren schon vor dem genannten Amtsantritt im Amt. In diesem Fall bezieht sich das Datum des Amtsantritts auf das Datum der Unabhängigkeit des Staates. Staatsoberhäupter von Gliedstaaten sind nicht aufgeführt. Ehemalige Staatsoberhäupter sind nach der Dauer ihrer Amtszeit sortiert.
Amtierende Staatsoberhäupter Monarchen sind in der Liste kursiv gesetzt.
mini|hochkant|Hassanal Bolkiah ist seit 1967 Sultan von Brunei und damit das am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt. mini|hochkant|Der autoritäre Präsident von Äquatorialguinea, Teodoro Obiang, ist das am längsten amtierende nicht-monarchische Staatsoberhaupt
Name Staat im Amt seit Tage im Amt Jahre im Amt Haji Hassan al-Bolkiah Carl XVI. Gustaf Teodoro Obiang Nguema Mbasogo Paul Biya Yoweri Museveni Mswati III. Hans-Adam II. Emomalij Rahmon Isayas Afewerki Aljaksandr Lukaschenka Letsie III. Denis Sassou-Nguesso Abdullah II. Hamad bin Isa Al Chalifa Ismail Omar Guelleh Mohammed VI. Paul Kagame İlham Əliyev Norodom Sihamoni Albert II. Jigme Khesar Namgyel Wangchuck Daniel Ortega Alassane Ouattara Salva Kiir Mayardit Tupou VI. Wladimir Putin Xi Jinping Willem-Alexander Tamim bin Hamad Al Thani Philippe Abd al-Fattah as-Sisi Felipe VI. Recep Tayyip Erdoğan Salman ibn Abd al-Aziz Sergio Mattarella Taneti Maamau Faustin-Archange Touadéra Azali Assoumani Maha Vajiralongkorn Shavkat Mirziyoyev Adama Barrow Alexander Van der Bellen Frank-Walter Steinmeier Emmanuel Macron / Der französische Präsident ist gleichzeitig neben dem Bischof von Urgell einer der beiden Kofürsten von Andorra. Zusammen bilden sie das kollektive Staatsoberhaupt. Vaʻaletoa Sualauvi II. João Lourenço Emmerson Mnangagwa Cyril Ramaphosa Julius Maada Bio Miguel Díaz-Canel Félix Tshisekedi Qassym-Schomart Toqajew Wolodymyr Selenskyj Gitanas Nausėda Mohamed Ould Ghazouani Kais Saied Abdelmadjid Tebboune Haitham ibn Tariq Zoran Milanović Umaro Sissoco Embaló Évariste Ndayishimiye Lazarus Chakwera Irfaan Ali Luis Abinader Wavel Ramkalawan Maia Sandu Surangel Whipps Sadyr Dschaparow Myint Swe Samia Suluhu Hassan Thongloun Sisoulith Mahamat Idriss Déby Itno Uchnaagiin Chürelsüch Jitzchak Herzog Hakainde Hichilema Carlos Vila Nova Alar Karis José Maria Neves Sandra Mason Wahagn Chatschaturjan Serdar Berdimuhamedow Muhammad bin Zayid Al Nahyan Hassan Sheikh Mohamud José Ramos-Horta Ferdinand Marcos Jr. Nikenike Vurobaravu Bajram Begaj Draupadi Murmu Charles III. und 14 weitere Commonwealth RealmsCharles III. ist Staatsoberhaupt von insgesamt 15 Staaten, den Commonwealth Realms, in denen der legitime Nachkomme von Sophie von der Pfalz Inhaber der jeweiligen Krone ist. Abgesehen vom Vereinigten Königreich sind dies folgende Staaten: Antigua und Barbuda (1981), Australien, Bahamas (1973), Belize (1981), Grenada (1974), Jamaika (1962), Kanada, Neuseeland, Papua-Neuguinea (1975), Salomonen (1978), St. Kitts und Nevis (1983), St. Lucia (1979), St. Vincent und die Grenadinen (1979), Tuvalu (1978) (siehe auch hier).Die Jahreszahlen geben das jeweilige Jahr der Unabhängigkeit und damit den Beginn der jeweiligen Monarchien wieder. Australien, Kanada und Neuseeland waren vor 1952 schon unabhängig. In seiner Funktion als König von Neuseeland ist Charles III. auch das Staatsoberhaupt der Cookinseln und von Niue. Diese beiden Gebiete gelten als unabhängige Staaten in „freier Assoziation mit Neuseeland“. Die Cookinseln werden u. a. von Deutschland als unabhängig anerkannt. William Ruto Nataša Pirc Musar Luiz Inácio Lula da Silva Nikos Christodoulidis Petr Pavel Ram Chandra Paudel Christine Kangaloo Wesley Simina Jakov Milatović Bola Tinubu Edgars Rinkēvičs Santiago Peña Tharman Shanmugaratnam Sylvanie Burton David Adeang Mohamed Muizzu Daniel Noboa Javier Milei Mischal al-Ahmad al-Dschabir as-Sabah Hilda Heine Frederik X. Bernardo Arévalo Joseph Boakai Ibrahim Ismail von Johor Alexander Stubb Asif Ali Zardari Bassirou Diomaye Faye Myriam Spiteri Debono Gordana Siljanovska-Davkova Nayib Bukele Peter Pellegrini José Raúl Mulino Halla Tómasdóttir Anura Kumara Dissanayake Claudia Sheinbaum Taye Atske Selassie Prabowo Subianto Duma Boko Naiqama Lalabalavu Dharam Gokhool Micheil Qawelaschwili John Dramani Mahama Joseph Khalil Aoun Daniel Chapo Donald Trump Yamandú Orsi Konstantinos Tasoulas Netumbo Nandi-Ndaitwah Brice Clotaire Oligui Nguema Jean-Lucien Savi de Tové Leo XIV. Nicușor Dan Josep-Lluís Serrano Pentinat Der Bischof von Urgell ist gleichzeitig neben dem französischen Präsidenten einer der beiden Kofürsten von Andorra. Zusammen bilden sie das kollektive Staatsoberhaupt. Lee Jae-myung Assimi Goïta Jennifer Simons Karol Nawrocki Guillaume V. Michael Randrianirina Rodrigo Paz Pereira Catherine Connolly Ilijana Jotowa Mamady Doumbouya Nasry Asfura António José Seguro José Antonio Kast Denis BećirovićDas Staatspräsidium des Gesamtstaats Bosnien und Herzegowina ist dreigeteilt. Es wird von einem Mitglied der bosniakischen, der kroatischen und der serbischen Volksgruppe gebildet. Der Vorsitz des Staatspräsidiums wechselt alle acht Monate. Seit dem 16. März 2026 bekleidet Denis Bećirović (Bosniake) das Amt der Vorsitzenden und ist somit amtierender Präsident. Alice MinaVladimiro SelvaAlice Mina und Vladimiro Selva bilden zusammen für ein halbes Jahr als Capitani Reggenti das Staatsoberhaupt San Marinos. Tô Lâm Nizar Amidi Laura Fernández Delgado Romuald Wadagni Keiko Fujimori Abelardo de la Espriella Otero András Baka Mirza Fakhrul Islam Alamgir Haakon VIII.
Interimsstaatsoberhäupter Name Staat im Amt seit Bemerkungen Abdel Fattah Burhan Der Generalleutnant übernahm die Führung eines Übergangsrates. Mohamed al-Menfi Der Vorsitzende des Präsidentenrates ist bis zur Präsidentschaftswahl amtierendes Staatsoberhaupt. Hibatullah Achundsada Der Talibanführer ist im wiedererrichteten Islamischen Emirat Staatsoberhaupt. Rashad al-Alimi Nach dem Rücktritt des bisherigen Präsidenten ist der Präsidialratsvorsitzende neues Staatsoberhaupt. Ibrahim Traoré Der Präsident der Patriotischen Bewegung für Schutz und Wiederaufbau ist neues Staatsoberhaupt. Abdourahamane Tiani Nach einem Militärputsch ist der Vorsitzende des Nationalen Heimatschutzrates neues Staatsoberhaupt. Ahmed al-Sharaa 20px Syrien Der Anführer des Milizbündnisses Haiʾat Tahrir asch-Scham ist nach dem Sturz des Assad-Regimes kommissarisches Staatsoberhaupt. Laurent Saint-Cyr Der Vorsitzende des Übergangsrates ist kommissarisches Staatsoberhaupt von Haiti. Delcy Rodríguez Infolge der Entführung von Präsident Maduro wurde Vizepräsidentin Rodríguez interimsweise zur Präsidentin ernannt. Ana Brnabić Nach dem Rücktritt des bisherigen Präsidenten ist die Präsidentin der Nationalversammlung bis zur nächsten Präsidentschaftswahl kommissarisch Staatsoberhaupt.
Sonderfälle Diese Liste führt die Staatsoberhäupter auf, welche derzeit dieses Amt bekleiden, dies aber in einer Sonderform geschieht. Deshalb können sie nicht ohne Weiteres in die Liste der Staatsoberhäupter nach Amtszeiten aufgenommen werden.
De-facto-Staatsoberhäupter de jure Staat de facto im Amt seit Bemerkungen keines Naruhito Nach der Japanischen Verfassung ist der Kaiser lediglich das „Symbol des Staates und der Einheit des Volkes“ und nicht mehr wie früher explizit Staatsoberhaupt. keines jährlich wechselnd, sieheBundespräsident (Schweiz) 1. Januar des jeweils laufenden Jahres Die schweizerische Bundesverfassung kennt weder ein Staatsoberhaupt noch einen Regierungschef. Der Bundespräsident ist lediglich ein primus inter pares innerhalb des Bundesrats, eines vom Parlament gewählten 7-köpfigen Gremiums, der jährlich wechselt. Für einen Vergleich zu dieser Liste (mit den Präsidenten) wäre allenfalls die Amtsdauer als Bundesrat denkbar (aber nicht direkt zutreffend).
Verstorbene als Staatsoberhäupter de jure im Amt seit Staat de facto im Amt seit Bemerkungen Kim Il-sung 28. Dez. 1972 Choe Ryong-hae 12. Apr. 2019 Kim Il-sung (gestorben 1994) ist laut der nordkoreanischen Verfassung ewiger Präsident und somit weiterhin Staatsoberhaupt. Der Vorsitzende der Obersten Volksversammlung Nordkoreas übt de facto die Rolle aus.
Abwesende bzw. Entrückte als De-jure-Staatsoberhäupter de jure Staat de facto im Amt seit Bemerkungen Muhammad al-Mahdī(seit 941 n. Chr. in Verborgenheit) Sayyid Modschtaba Chamenei(Oberster Führer) 8. März 2026 Die Verfassung der Islamischen Republik Iran von 1979 nennt einen angeblich in entrücktem Zustand existierenden Imam, Muhammad al-Mahdī, als eigentliches Staatsoberhaupt. Das höchste und mächtigste Amt im heutigen iranischen Staat ist der Oberste Führer,Renate Schmidt: Die Velayat-e Faqih In: Azadeh Zamirirad (Hrsg.): Das politische System Irans. Potsdam 2011, ISBN 978-3-941880-25-2, S. 66–68. der laut Artikel 5 der Verfassung als dessen Stellvertreter regiert.Heinz Halm: Der schiitische Islam. Von der Religion zur Revolution, München 1994, S. 47–50.„In der Islamischen Republik Iran steht während der Abwesenheit des entrückten 12. Imam – möge Gott, daß er baldigst kommt – der Führungsauftrag (Imamat) und die Führungsbefugnis (welayat-e-amr) in den Angelegenheiten der islamischen Gemeinschaft dem gerechten, gottesfürchtigen, über die Erfordernisse der Zeit informierten, tapferen, zur Führung befähigten Rechtsgelehrten zu […]“ – Verfassung der Islamischen Republik Iran, 1979 Das Konzept geht im Wesentlichen auf Ajatollah Ruhollah Chomeini zurück und bildet die Legitimation der theokratischen Elemente der Verfassung.
Staatsoberhäupter nicht allgemein anerkannter Staaten Aufgrund einer Vielzahl von Gebieten und Ländern, welche sich für unabhängig erklärt haben (zum Beispiel Transnistrien oder Somaliland), werden hier nur Staaten aufgeführt, die zumindest von einem Staat international anerkannt werden.