zentriert|350x260pxAm 10. Oktober 1985 stirbt der US-amerikanische Regisseur und Schauspieler Orson Welles Dieser Artikel behandelt das Filmjahr 1985.
Ereignisse
30. April: Uraufführung von Shoah (Regie: Claude Lanzmann). Noch vor der Premiere in Paris versuchte die polnische Regierung ein Verbot dieses Dokumentarfilms über den Holocaust zu erreichen. 3. Juli: Die Science-Fiction-Filmkomödie Zurück in die Zukunft, mit Michael J. Fox in der Hauptrolle, kommt in die amerikanischen Kinos. 19. Juli: Uraufführung von Otto – Der Film (Regie: Xaver Schwarzenberger). Der erste Streifen des Komikers Otto Waalkes ist der (allerdings nur auf die Bundesrepublik Deutschland bezogen) bis heute dritterfolgreichste deutsche Kinofilm seit Beginn der Zuschauerzahlenerfassung 1968. 3. September: Der US-amerikanische Science-Fiction-Film Zurück in die Zukunft startet in den deutschen Kinos. Die Firma News Corporation von Rupert Murdoch übernimmt die US-amerikanische Filmproduktionsfirma 20th Century Fox. Die Sieger der Bravo Otto Leserwahl 1985: Kategorie – männliche Filmstars: Gold Sylvester Stallone, Silber Michael J. Fox, Bronze Götz George Kategorie – weibliche Filmstars: Gold Jennifer Beals, Silber Grace Jones, Bronze Tanya Roberts
Top 10 der erfolgreichsten Filme In Deutschland
Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen (Stand: 4. November 2018):
Platz Filmtitel Besucher 1. Otto – Der Film 8.783.766 2. Männer 5.213.458 3. Zurück in die Zukunft 4.988.980 4. Rambo II – Der Auftrag 4.065.315 5. Beverly Hills Cop – Ich lös’ den Fall auf jeden Fall 4.060.989 6. Ghostbusters – Die Geisterjäger 4.003.058 7. Police Academy 2 – Jetzt geht’s erst richtig los 3.876.471 8. James Bond 007 – Im Angesicht des Todes 3.373.064 9. Zahn um Zahn 2.717.500 10. Teenwolf 1.725.378 Kinostarts 1985
In den Vereinigten Staaten Die zehn erfolgreichsten Filme an den US-amerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis. PlatzFilmtitelEinspielergebnis in US-Dollar1.Back to the Future210.609.7622.Rambo: First Blood Part II150.415.4323.Rocky IV127.873.7164.The Color Purple94.175.8545.Out of Africa87.071.2056.Cocoon76.113.1247.The Jewel of the Nile75.973.2008.Witness68.706.9939.The Goonies61.389.68010.Spies Like Us60.088.980
Filmpreise
Golden Globe Award
Am 27. Januar findet im Beverly Hilton Hotel in Los Angeles die Golden-Globe-Verleihung statt.
Bestes Drama: Amadeus von Miloš Forman Bestes Musical/Komödie: Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten von Robert Zemeckis Bester Schauspieler (Drama): F. Murray Abraham in Amadeus Beste Schauspielerin (Drama): Sally Field in Ein Platz im Herzen Bester Schauspieler (Musical/Komödie): Dudley Moore in Micki & Maude Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Kathleen Turner in Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten Bester Nebendarsteller: Haing S. Ngor in The Killing Fields – Schreiendes Land Beste Nebendarstellerin: Peggy Ashcroft in Reise nach Indien Bester Regisseur: Miloš Forman für Amadeus Cecil B. DeMille Award: Elizabeth Taylor
Academy Awards
Die Oscarverleihung findet am 25. März im Dorothy Chandler Pavilion in Los Angeles statt. Moderator ist Jack Lemmon
Bester Film: Amadeus von Saul Zaentz Bester Hauptdarsteller: F. Murray Abraham in Amadeus Beste Hauptdarstellerin: Sally Field in Ein Platz im Herzen Bester Regisseur: Miloš Forman für Amadeus Bester Nebendarsteller: Haing S. Ngor in The Killing Fields – Schreiendes Land Beste Nebendarstellerin: Peggy Ashcroft in Reise nach Indien Beste Filmmusik: Maurice Jarre für Reise nach Indien Bester fremdsprachiger Film: Gefährliche Züge von Richard Dembo Ehrenoscar: The National Endowment und James Stewart
Vollständige Liste der Preisträger
Internationale Filmfestspiele von Cannes 1985
Das Festival beginnt am 8. Mai und endet am 20. Mai. Die Jury unter Präsident Miloš Forman vergibt folgende Preise:
Goldene Palme: Papa ist auf Dienstreise von Emir Kusturica Bester Schauspieler: William Hurt in Kuß der Spinnenfrau Beste Schauspielerin: Norma Aleandro in Die offizielle Geschichte und Cher in Die Maske Beste Regie: André Téchiné für Rendez-Vous Großer Preis der Jury: Birdy von Alan Parker
Internationale Filmfestspiele Berlin 1985
Das Festival beginnt am 15. Februar und endet am 26. Februar. Die Jury unter Präsident Jean Marais vergibt folgende Preise:
Goldener Bär: Die Frau und der Fremde von Rainer Simon und Wetherby von David Hare Bester Schauspieler: Fernando Fernán Gómez in Stico Beste Schauspielerin: Jo Kennedy in Falsche Welt Bester Regisseur: Robert Benton für Ein Platz im Herzen
Filmfestspiele von Venedig
Das Festival beginnt am 26. August und endet am 6. September. Die Jury unter Präsident Krzysztof Zanussi vergibt folgende Preise:
Goldener Löwe: Vogelfrei von Agnès Varda Großer Preis der Jury: Tangos, l’exil de Gardel von Fernando E. Solanas
Deutscher Filmpreis
Bester Film: Oberst Redl von István Szabó Beste Regie: Maria Knilli für Lieber Karl und Bernhard Wicki für Die Grünstein-Variante Beste Hauptdarstellerin: Ursela Monn für Einmal Ku’damm und zurück Bester Hauptdarsteller: Klaus Maria Brandauer für Oberst Redl und Götz George für Abwärts Ula Stöckl für Der Schlaf der Vernunft (Filmband in Silber)
César
Bester Film: Die Bestechlichen von Claude Zidi Beste Regie: Claude Zidi für Die Bestechlichen Bester Hauptdarsteller: Alain Delon für Geschichte eines Lächelns Beste Hauptdarstellerin: Sabine Azéma für Ein Sonntag auf dem Lande Bester Nebendarsteller: Richard Bohringer für Die Abrechnung Beste Nebendarstellerin: Caroline Cellier für Teuflische Umarmung Bester ausländischer Film: Amadeus von Miloš Forman
British Academy Film Award
Bester Film: The Killing Fields – Schreiendes Land von Roland Joffé Beste Regie: Wim Wenders für Paris, Texas Bester Hauptdarsteller: Haing S. Ngor für The Killing Fields – Schreiendes Land Beste Hauptdarstellerin: Maggie Smith für Magere Zeiten Bester Nebendarsteller: Denholm Elliott für Magere Zeiten Beste Nebendarstellerin: Liz Smith für Magere Zeiten Bester fremdsprachiger Film: Carmen von Carlos Saura
New York Film Critics Circle Award
Bester Film: Die Ehre der Prizzis von John Huston Beste Regie: John Huston für Die Ehre der Prizzis Bester Hauptdarsteller: Jack Nicholson in Die Ehre der Prizzis Beste Hauptdarstellerin: Norma Aleandro in Die offizielle Geschichte Bester Nebendarsteller: Klaus Maria Brandauer in Jenseits von Afrika Beste Nebendarstellerin: Anjelica Huston in Die Ehre der Prizzis Beste Kamera: David Watkin für Jenseits von Afrika Bester ausländischer Film: Ran von Akira Kurosawa
National Board of Review
Bester Film: Die Farbe Lila von Steven Spielberg Beste Regie: Akira Kurosawa für Ran Bester Hauptdarsteller: William Hurt und Raúl Juliá in Kuß der Spinnenfrau Beste Hauptdarstellerin: Whoopi Goldberg in Die Farbe Lila Bester Nebendarsteller: Klaus Maria Brandauer in Jenseits von Afrika Beste Nebendarstellerin: Anjelica Huston in Die Ehre der Prizzis Bester fremdsprachiger Film: Ran von Akira Kurosawa
Los Angeles Film Critics Association Awards
Bester Film: Brazil von Terry Gilliam Beste Regie: Terry Gilliam für Brazil Bester Hauptdarsteller: William Hurt in Kuß der Spinnenfrau Beste Hauptdarstellerin: Meryl Streep in Jenseits von Afrika Bester Nebendarsteller: John Gielgud in Die letzte Jagd und Eine demanzipierte Frau Beste Nebendarstellerin: Anjelica Huston in Die Ehre der Prizzis Bester fremdsprachiger Film: Ran von Akira Kurosawa und Die offizielle Geschichte von Luis Puenzo
Weitere Filmpreise und Auszeichnungen AFI Life Achievement Award: Gene Kelly Amanda: Orions belte von Ola Solum und Tristan DeVere Cole (Bester norwegischer Film), Amadeus von Miloš Forman (Bester internationaler Film) Bodil: The Element of Crime von Lars von Trier Brussels International Fantastic Film Festival: Dreamscape – Höllische Träume von Joseph Ruben David di Donatello: Carmen von Francesco Rosi (Bester italienischer Film) und Amadeus (Bester ausländischer Film) Deutscher Kritikerpreis: Jeanine Meerapfel Directors Guild of America Award: Miloš Forman für Amadeus, Billy Wilder (Lebenswerk) Ernst-Lubitsch-Preis: Ursela Monn für Einmal Ku’damm und zurück Evening Standard British Film Award: 1984 von Michael Radford Gilde-Filmpreis: Amadeus von Miloš Forman (Gold ausländischer Film), The Killing Fields – Schreiendes Land von Roland Joffé (Silber ausländischer Film), Oberst Redl von István Szabó (Gold deutscher Film), Paris, Texas von Wim Wenders (Silber deutscher Film) Goldener Leopard: Höhenfeuer von Fredi M. Murer Goldene Tulpe (Istanbul): 1984 von Michael Radford Jupiter: Indiana Jones und der Tempel des Todes von Steven Spielberg (Bester Film), Isabelle Adjani (Beste Darstellerin), Harrison Ford (Bester Darsteller) Louis-Delluc-Preis: Das freche Mädchen von Claude Miller Max-Ophüls-Preis: Raffl von Christian Berger Nastro d’Argento: Es war einmal in Amerika von Sergio Leone und Amadeus von Miloš Forman National Society of Film Critics Award: Stranger than Paradise von Jim Jarmusch People’s Choice Award: Beverly Hills Cop von Martin Brest (populärster Film), Clint Eastwood (populärster Schauspieler), Meryl Streep (populärste Schauspielerin) Preis der deutschen Filmkritik: Edvige Scimitt von Martin Zschokke Robert: The Element of Crime von Lars von Trier (Bester dänischer Film), Amadeus von Miloš Forman Sundance Film Festival: Blood Simple von Ethan und Joel Coen (Großer Preis der Jury) Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián: Yesterday von Radosław Piwowarski (Goldene Muschel) Toronto International Film Festival: Die offizielle Geschichte von Luis Puenzo (Publikumspreis) Writers Guild of America Award: Broadway Danny Rose von Woody Allen (Bestes Originaldrehbuch), The Killing Fields – Schreiendes Land von Bruce Robinson (Bestes adaptiertes Drehbuch), William Goldman (Lebenswerk) Young Artist Award: Karate Kid von John G. Avildsen (Bestes Drama), Gremlins – Kleine Monster von Joe Dante (Bester Abenteuerfilm), Ghostbusters – Die Geisterjäger von Ivan Reitman (Beste Komödie), Anthony Michael Hall in Das darf man nur als Erwachsener (Bester Darsteller), Molly Ringwald in Das darf man nur als Erwachsener (Beste Darstellerin)
Geburtstage Januar bis März mini|125px|Emile Hirsch (* 13. März) mini|125px|Keira Knightley (* 26. März) mini|125px|Odette Annable (* 10. Mai) mini|125px|Carey Mulligan (* 28. Mai) mini|125px|Léa Seydoux (* 1. Juli) mini|125px|Elyse Levesque (* 10. September) mini|125px|Tatiana Maslany (* 22. September) mini|125px|Amanda Seyfried (* 3. Dezember)
Januar 1. Januar: Katrina Law, US-amerikanische Schauspielerin 2. Januar: Carla Juri, Schweizer Schauspielerin 3. Januar: Nicole Beharie, US-amerikanische Schauspielerin 3. Januar: Leah Gibson, kanadische Schauspielerin 11. Januar: Aja Naomi King, US-amerikanische Schauspielerin 12. Januar: Cynthia Addai-Robinson, US-amerikanische Schauspielerin 16. Januar: Ash Christian, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent 16. Januar: Renée Felice Smith, US-amerikanische Schauspielerin 17. Januar: Adriana Ugarte, spanische Schauspielerin 19. Januar: Damien Chazelle, amerikanisch-französischer Regisseur und Drehbuchautor 22. Januar: Manuel Mairhofer, österreichischer Schauspieler 29. Januar: Jessica Marais, australische Schauspielerin
Februar 4. Februar: Bug Hall, US-amerikanischer Schauspieler 6. Februar: Crystal Reed, US-amerikanische Schauspielerin 7. Februar: Tina Majorino, US-amerikanische Schauspielerin 9. Februar: David Gallagher, US-amerikanischer Schauspieler 14. Februar: Natalya Rudakova, russisches Model und Schauspielerin 18. Februar: Todd Lasance, australischer Schauspieler 19. Februar: Haylie Duff, US-amerikanische Schauspielerin 19. Februar: Arielle Kebbel, US-amerikanische Schauspielerin 23. Februar: Emily Cox, britische Schauspielerin
März