Das Jüdische Flüchtlingsmuseum in Shanghai () ist ein Museum in Shanghai (Volksrepublik China).

Schwerpunkt Das Museum wurde 2012 eröffnet und erinnert an die jüdischen Flüchtlinge, die während des Holocaust im Zweiten Weltkrieg in Shanghai Zuflucht fanden und lebten. Im Museum sind Dokumente, Fotografien, Filme und persönliche Gegenstände ausgestellt, die das Leben der jüdischen Bewohner des Restricted Sector for Stateless Refugees, bekannt als das Shanghaier Ghetto dokumentieren.

Hintergrund In den 1930er Jahren wurden deutsche und österreichische Juden vom nationalsozialistischen Deutschland zur Auswanderung gedrängt. Jedoch wurde ihnen von den meisten Ländern die Einreise ohne Visum verweigert. Shanghai und die Dominikanische Republik waren dabei eine Ausnahme. 20.000 europäische Juden suchten demnach in Shanghai Zuflucht.

Lage und Architektur Das Shanghai Jewish Refugees Museum befindet sich im Historischen Gebiet Tilanqiao des Bezirks Hongkou auf dem Gelände der ehemaligen Ohel-Rachel-Synagoge (; ).

Anfahrt Haltestellen: Haimen Lu – Zhoujiazui Lu (海门路 / 周家嘴路) und Tilanqiao 提篮桥 (Linie 12) der Shanghai Metro und Buslinien 13, 319 und 510.

Weiterführende Verweise und Weblinks

Homepage des Shanghai Jewish Refugees Museum (in Chinesisch oder Englisch) Shanghai, Zuflucht der Juden, ZEIT.de Emigration – Jüdisches Leben in Shanghai, Deutschlandfunk Kultur. 16.01.2015 Juden in China Auf den Spuren der Vorfahren. Frankfurter Rundschau Shanghai's Jewish refugee museum reopens. XINHUANET. 09.12.2020

Kategorie:Museum in Shanghai Kategorie:Emigration aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus Kategorie:Flucht vor der NS-Besetzung Europas 1939–1945 Kategorie:Judentum in China Kategorie:Migration (China) Kategorie:Migrationsmuseum Kategorie:Organisation (chinesisch-deutsche Beziehungen) Kategorie:Museumsgründung 2012 Kategorie:Jüdisches Museum