Helmuth A. Häusler (* 1970 in Tirol. Vita und Profil. Abgerufen am 17. Dezember 2017.Helmuth A. Häusler. Vita und Profil bei CASTFORWARD. Abgerufen am 17. Dezember 2017.) ist ein österreichischer Schauspieler.

Leben Helmuth A. Häusler studierte zunächst an der Universität Innsbruck die Fächerkombination Pädagogik und Philosophie und arbeitete anschließend als sozialpädagogischer Betreuer mit Kindern und Jugendlichen aus schwierigen sozialen Verhältnissen.HELMUTH A. HÄUSLER. Vita. Presseheft zum Film Das finstere Tal. Abgerufen am 17. Dezember 2017. Mit Ende Zwanzig wechselte er zur Schauspielerei, die bereits seit früher Kindheit an seine große Leidenschaft gewesen war, studierte Schauspiel und legte in Wien die Bühnenreifeprüfung ab. Als Theaterschauspieler hatte er zahlreiche Engagements an Tiroler Bühnen und in der Off-Theaterszene in Tirol, u. a. am Kellertheater Innsbruck, bei den Tiroler Volksschauspielen in Telfs (2011, in Ambrosia von Roland Schimmelpfennig), beim „Haller Augenspieltheater“ in Hall in Tirol, beim „Theater Praesent“ in Innsbruck, am Westbahntheater in Innsbruck und bei den Domfestspielen Innsbruck.. Vita. Offizielle Internetpräsenz Theater im Container. Abgerufen am 17. Dezember 2017.

Von 2005 bis 2015 war er festes Ensemblemitglied am Tiroler Landestheater. Dort spielte er ein breites Repertoire, das die griechische Tragödie, die Hauptwerke der Klassik und zahlreiche Stücke der Jahrhundertwende und Moderne umfasste. Zu seinen Bühnenrollen dort gehörten u. a. Graf Dunois in Die Jungfrau von Orleans (Spielzeit 2004/05, Regie: Maya Fanke), Juan in Yerma (Spielzeit 2005/06, Regie: Ioan C. Toma), Just in Minna von Barnhelm (Spielzeit 2006/07, Regie: Anne Klinge), Dr. Rank in Nora oder Ein Puppenheim (März bis Juni 2007, Regie: Christian Himmelbauer), Hjalmar Ekdal in Die Wildente (Spielzeit 2007/08, Regie: Klaus Rohrmoser), die Titelrolle in Tartuffe (Spielzeit 2008/09, Regie: Klaus Rohrmoser), Michael in Das Fest (Spielzeit 2008/09, Regie: Michael Gampe), Kasimir in Kasimir und Karoline (Spielzeit 2009/10, Regie: Guntram Brattia), der „Vermummte Herr“ in Frühlings Erwachen (Spielzeit 2009/10, Regie: Markus Völlenklee), die Titelrolle im Urfaust (Spielzeit 2010/11, Regie: Reinhard Göber), Ossip in Platonow (Spielzeit 2009/10, Regie: Mona Kraushaar), Brabantio in Othello (Spielzeit 2010/11, Regie: Michael Gampe), Agamemnon in Die Orestie (Spielzeit 2011/12, Regie: Klaus Rohrmoser) und Hagen von Tronje in Die Nibelungen (Spielzeit 2012/13, Regie: Thomas Krauß).. Bildergalerie. Offizielle Internetpräsenz Tiroler Landestheater. Spielzeit 2004/05. Abgerufen am 17. Dezember 2017.. Bildergalerie. Offizielle Internetpräsenz Tiroler Landestheater. Spielzeit 2005/06. Abgerufen am 17. Dezember 2017.. Bildergalerie. Offizielle Internetpräsenz Tiroler Landestheater. Spielzeit 2006/07. Abgerufen am 17. Dezember 2017.Tiroler Landestheater: A Doll’s House. Produktionsdetails und Besetzung. Abgerufen am 17. Dezember 2017.. Presseschau und Bildergalerie. Offizielle Internetpräsenz Tiroler Landestheater. Spielzeit 2007/08. Abgerufen am 17. Dezember 2017.. Presseschau und Bildergalerie. Offizielle Internetpräsenz Tiroler Landestheater. Spielzeit 2008/09. Abgerufen am 17. Dezember 2017.. Presseschau und Bildergalerie. Offizielle Internetpräsenz Tiroler Landestheater. Spielzeit 2008/09. Abgerufen am 17. Dezember 2017.. Presseschau und Bildergalerie. Offizielle Internetpräsenz Tiroler Landestheater. Spielzeit 2009/10. Abgerufen am 17. Dezember 2017.. Presseschau und Bildergalerie. Offizielle Internetpräsenz Tiroler Landestheater. Spielzeit 2009/10. Abgerufen am 17. Dezember 2017.Gelehrte und leere Worte. In: Der Standard vom 6. Oktober 2010. Abgerufen am 17. Dezember 2017.Othello. Produktionsdetails. Offizielle Internetpräsenz der Schauspielerin Laura Louisa Garde. Abgerufen am 17. Dezember 2017.. Presseschau und Bildergalerie. Offizielle Internetpräsenz Tiroler Landestheater. Spielzeit 2009/10. Abgerufen am 17. Dezember 2017.. Presseschau und Bildergalerie. Offizielle Internetpräsenz Tiroler Landestheater. Spielzeit 2011/12. Abgerufen am 17. Dezember 2017.. Presseschau und Bildergalerie. Offizielle Internetpräsenz Tiroler Landestheater. Spielzeit 2012/13. Abgerufen am 17. Dezember 2017.

In der Spielzeit 2007/08 übernahm er am Tiroler Landestheater außerdem die Sprechrolle des Haushofmeisters in der Oper Ariadne auf Naxos.. Presseschau und Bildergalerie. Offizielle Internetpräsenz Tiroler Landestheater. Spielzeit 2007/08. Abgerufen am 17. Dezember 2017. In der Spielzeit 2014/15 war er am Tiroler Landestheater als Karenin in Anna Karenina (von Armin Petras nach Leo Tolstoi) unter der Regie von Susanne Schmelcher zu sehen; die Aufführung erhielt den Nestroy-Preis für die beste Bundesländeraufführung 2015.. Presseschau und Bildergalerie. Offizielle Internetpräsenz Tiroler Landestheater. Spielzeit 2014/15. Abgerufen am 17. Dezember 2017.

Häusler wirkte seit 2015 wieder verstärkt bei zahlreichen freien Theaterproduktionen mit. Im November 2015 spielte er im Freien Theater Innsbruck den Orest in der Uraufführung des Theaterstücks Elektra und der Bär von Petra Maria Kraxner.Geistesblitze ohne Gewissensbisse. Aufführungskritik. In: Tiroler Tageszeitung vom 18. November 2015. Abgerufen am 8. März 2020. Im Frühjahr 2016 trat er, unter der Regie des ehemaligen Schauspielchefs am Tiroler Landestheater, Klaus Rohrmoser, als Schwiegersohn in August Strindbergs Theaterstück Scheiterhaufen im Theaterpädagogischen Zentrum in Hall in Tirol auf.. Produktionsdetails, Besetzung und Szenenfotos. Offizielle Internetpräsenz. Theaterverband Tirol. Abgerufen am 17. Dezember 2017. Im Sommer 2016 führte er Regie bei den Rattenberger Schlossbergspiele, wo er eine für junge Erwachsene dramatisierte Fassung des Romans Peter Pan von James Matthew Barrie vorlegte.p.pan – letzte Spieltermine in Rattenberg von 1.-5. August. Abgerufen am 17. Dezember 2017.

In der Spielzeit 2016/17 gastierte er am „Theater an der Effingerstrasse“ in Bern als Sohn Eric in dem Stück «Bella Figura» von Yasmina Reza.Plätschernde Banalitäten. Aufführungskritik. In: Berner Zeitung vom 6. Dezember 2016. Abgerufen am 17. Dezember 2017. In der Spielzeit 2016/17 spielte er beim „Theater im Container“ in Telfs in der Uraufführung der Liebes- und Beziehungskomödie Die Tagebücher von Adam & Eva (von Anne Clausen nach Mark Twain; Regie: Anne Clausen).„Die Tagebücher von Adam & Eva“ – Eine Liebes- und Beziehungskomödie im Container. MeinBezirk.at vom 17. Februar 2017. Abgerufen am 17. Dezember 2017.Die Tagebücher von Adam und Eva. MeinBezirk.at vom 19. Februar 2017. Abgerufen am 17. Dezember 2017.

Ab Mai/Juni 2017 spielte er beim „Theater am Schiff“ in einer Produktion der „Neuen Bühne Villach“ die Rolle des auferstandenen Zeitreisenden Lazarus Modriach in der Schlager-Revue Ich, Zarah von Franzobel.Eine Diva auf Fahrt. Aufführungskritik. In: Kleine Zeitung (Ausgabe Kärnten) vom 3. Juni 2017. Abgerufen am 17. Dezember 2017. Im August 2017 verkörperte er beim „Theater in der Arche Noe“ in Kufstein/Tirol die Rolle des Judas Iskarioth in dem Monolog Judas der niederländischen Autorin Lot Vekemans.Fesselnd und atemberaubend: Helmuth A. Häusler als Judas. Aufführungskritik. Abgerufen am 17. Dezember 2017. Mit dem Monolog Judas trat er in Kufstein auch im November/Dezember 2017 wieder auf. In der Spielzeit 2017/18 gastierte er mit dem Monolog Judas auch am Kellertheater Innsbruck (März 2018).

Seit Herbst 2018 ist Häusler Ensemblemitglied am Landestheater Linz, wo er als Iwan Petrowitsch Wosmibratow in Der Wald von Alexander Ostrowski sowie als Kammerjäger Wolf in Der Verschwender von Ferdinand Raimund auftrat.Landestheater Linz: Helmuth Häusler; abgerufen am 8. Dezember 2019 In der Spielzeit 2020/21 spielte er den Liliom in Franz Molnars Liliom. 2022 verkörperte er den „Bärenjosef“ in der von Sara Ostertag inszenierten Die Geierwally.derstandard.at vom 30. Jänner 2022: „Geierwally“ in Linz: Die komische Entlarvung der Klischees; abgerufen am 30. Jänner 2022

Häusler ist seit 2003 kontinuierlich auch für den Film und das Fernsehen tätig. Er arbeitete u. a. mit den Regisseuren und Regisseurinnen Hans-Günther Bücking, Andreas Prochaska, Nils Willbrandt und Barbara Eder zusammen.

In dem deutsch-österreichischen Spielfilm Das finstere Tal (2014) spielte er Hubert Brenner, einen der sechs Söhne des verbrecherischen Brenner-Clans, der ein abgelegenes Bergdorf in den Alpen beherrscht. Im Mai 2015 war er im Österreichischen Fernsehen in der österreichischen Fernsehserie SOKO Donau in einer Episodenrolle als entstelltes Brandopfer Bertram Stocker zu sehen, der sich an seinen drei Halbgeschwistern (Tatjana Alexander, Susanna Kubelka, Alexander Jagsch) brutal rächt.. Handlung und Bildergalerie. Abgerufen am 29. Oktober 2017. In der vierteiligen österreichisch-deutschen Miniserie Mörderisches Tal – Pregau (2016) hatte er eine durchgehende Nebenrolle als Zuhälter Anton.Mörderisches Tal – Pregau: Der große Tag. Handlung und Szenenfotos. Offizielle Internetpräsenz NDR. Abgerufen am 17. Dezember 2017. Im April 2017 war er in der Serie SOKO Donau erneut als Episodendarsteller zu sehen, diesmal als Tierarzt Dr. Robert Hofner, in einer Folge mit Muriel Baumeister in der Hauptrolle.. Handlung und Besetzung. orf.at. Abgerufen am 17. Dezember 2017.Freunderlwirtschaft. Szenenfoto. Abgerufen am 17. Dezember 2017. Im Wiener Tatort: Virus (Erstausstrahlung: August 2017) hatte er eine Nebenrolle als Zeuge Walter Böckl, der die Leiche entdeckt.Tatort Folge 1026: Virus. Szenenfoto. Abgerufen am 17. Dezember 2017. In der österreichischen Fernsehserie SOKO Kitzbühel (Erstausstrahlung: Jänner 2018) war Häusler in einer Episodennebenrolle als tatverdächtiger, und später ermordeter, Landwirt Josef Kritzer zu sehen.

Häusler arbeitet regelmäßig als Sprecher für ORF Tirol und Radio Ö1 bei Hörspielen und Literatur-Lesungen. Er tritt auch mit Lesungen und Rezitationsabenden u. a. mit Texten von Karl Valentin, Ingeborg Bachmann, Ernst Jandl und mit Lyrik österreichischer Minderheiten auf.Lesung „Heimat, Vertreibung, Flucht“. MeinBezirk.at vom 23. März 2016. Abgerufen am 17. Dezember 2017.

Er lebt in der Marktgemeinde Kundl in TirolSchauspieler Helmut Häusler aus Kundl (Landestheater Innsbruck) beeindruckt die Besucher das Abends. MeinBezirk.at vom 13. November 2011. Abgerufen am 17. Dezember 2017. und in Linz.

Filmografie (Auswahl) 2003: Jennerwein (Fernsehfilm) 2008: In 3 Tagen bist du tot 2 (Kinofilm) 2010: Spuren des Bösen (Fernsehfilm) 2014: Das finstere Tal (Kinofilm) 2015: SOKO Donau – Asche zu Asche (Fernsehserie, Episodenrolle) 2016: Mörderisches Tal – Pregau (Fernsehreihe) 2017: SOKO Donau – Freunderlwirtschaft (Fernsehserie, Episodenrolle) 2017: Tatort: Virus (Fernsehreihe) 2017: Das Testament (Kinofilm) 2018: SOKO Kitzbühel – Dunkle Wasser (Fernsehserie, Episodenrolle) 2018: Spuren des Bösen – Wut (Fernsehreihe) 2018: L’Animale (Kinofilm) 2018: Das Wunder von Wörgl (Fernsehfilm) 2020: Tatort: Pumpen (Fernsehreihe) 2020: Hochwald (Kinofilm) 2021: Landkrimi – Steirerrausch (Fernsehreihe) 2022: Euer Ehren (Fernsehserie) 2022: Märzengrund (Kinofilm) 2022: Schächten (Kinofilm) 2022: SOKO Donau – Lieblingsmensch (Fernsehserie, Episodenrolle) 2023: SOKO Linz – Der Skorpion (Fernsehserie) 2025: Zweitland (Kinofilm)

Weblinks

Helmuth A. Häusler – Internetpräsenz Helmuth Häusler – Vita (Agentur)

Einzelnachweise

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